EU-Kommission will Ungarn 7,5 Milliarden Euro weniger zahlen

Viktor Orbán bei einer Rede vor der ungarischen Flagge.
Es ist das erste Mal, dass die Kommission wegen Mängeln im Rechtsstaat eines EU-Staats einen solchen Schritt macht.

Die Europäische Kommission in Brüssel hat vorgeschlagen, Ungarn rund 7,5 Milliarden Euro weniger aus dem EU-Haushalt zu zahlen. Als Grund dafür nennt die EU-Kommission Korruption und andere Verstöße gegen den Rechtsstaat in Ungarn. Es ist das erste Mal, dass die Kommission wegen Mängeln im Rechtsstaat eines EU-Staats einen solchen Schritt macht.

Um diese Strafmaßnahme durchzusetzen, müssen mindestens 15 EU-Länder mit mindestens 65 Prozent der EU-Bevölkerung zustimmen. Polen hat bereits gesagt, dass es dagegen stimmen wird.

*Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. 

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