Ein Hoch auf den heiligen Martin - das Martiniloben im Burgenland

Ein Hoch auf den heiligen Martin - das Martiniloben im Burgenland
Zu Ehren des Schutzpatrons des Burgenlandes wird traditioneller Weise um den 11. November junger Wein getauft, gesegnet und verkostet

Das Martiniloben rund um den 11. November bildet ein kulinarisches Highlight des pannonischen Herbstes im Burgenland.

Der Brauch des Martinilobens

Entstanden ist der Brauch des Martinilobens aus einer alten burgenländischen Tradition bei die Weinbauern früher am Martinitag von Keller zu Keller gingen, um die jungen Weine der eingebrachten Ernte zu verkosten, sie zu beurteilen und zu benennen. War der junge Wein reif, wurde er getauft und ganz offiziell und feierlich zum Wein erklärt.

Heutzutge sind es nicht mehr die Weinbauern, die zum Verkosten kommen, sondern alle Weininteressierte, die sich gegen einen Kostenbeitrag durch die  „Tage der offenen Kellertüren“  probieren können. Als Unterlage für die köstlichen Weine dienen regionale Köstlichkeiten wie beispielweise die berühmten burgenländischen Grammelpogatscherl.

Martiniloben 2023

Auch heuer kann man sich wieder freuen, denn die burgenländische Tradition des geselligen Weinverkostens zu Ehren des heiligen Martin wird weitergeführt.

Folgende Termine sollte man sich deshalb im Kalender notieren:

  • Martiniloben in Weiden: 03. bis 04. November
  • Martiniloben in Jois: 10. bis 12. November
  • Martiniloben in Illmitz: 03. bis 12. November
  • Mariniloben Podersdorf: 10. bis 12. November
  • Martiniloben in Gols: 10. bis 11. November

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