Zum Gedenken an den Atombombenab­wurf auf Hiroshima (und Nagasaki)

Kundgebung in Wien

Carmen Jamkojian, heute so alt wie Sadako, als sie starb, kent die Geschichte gut. "Seit ich sechs bin, bin ich am 6. August bei der Freidenskundgebung. Das kam zuerst durch meine Oma", erzählt sie dem Online-Kinder-KURIER. "Wenn man sich für diese Geschcihte interessiert, dann ist man erschüttert. Und da muss man einfach was tun!", bringt sie's einfach auf den Punkt... ...Und verbindet - wie seit dem AKW-Unfall von Fukushima weltweit viele die tragische Erfahrung von Atombomben und Atomkraftwerken. In ihrer Schule ist sie auch Umweltsprecherin, vertaut sie dem Reporter an.
"Manchmal denkst du schon, du kannst eh nichts verändern, aber das denken leider viele und deswegen geht dann nichts weiter. Es könnte viel mehr passieren, wenn sich mehr Leute einsetzen!", wünscht sich die junge Aktivistin. Zur Kundgebung stieß zufällig auch eine Touristenfamilie aus Japan. Aus Hiroshima. Mari, Musiklehrerin, griff auch gleich in ihre Tasche um ein kleines quadratisches Origami-Papier hervorzuholen. Und sie begannn zu falten... ... ein paar Handgriffe später war ein Kranich fertig. Der Tsuru (japanisch für Kranich) ist nach Sadakos Geschichte in Japan und weltweit zu einem der wichtigsten Friedenssymbole geworden. Auf dem Stephansplatz hatte auch ein buddhistischer Mönch vor Fotos aus Hiroshima von 1945 zur rhythmischen Klängen gebetet. Ein anderes sind Laternen, die aufs Wasser gesetzt werden. Und so zog ein kleine Demonstration vom Stephans- zum Karlsplatz... ... , um die Laternen auf dem Teich vor der Kirche schwimmen zu lassen.

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(kurier) Erstellt am
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