Weitere tolle Sozialprojekte

Jene Ideen, die beim BIPA-Schulprojekt-Bewerb die zweit- und drittmeisten Online-Votes in den vier Kategorien bekamen - und die Stimmen der Expert_innen-Jury

KATEGORIE KINDER/PLATZ 2
Hürden eines Alltags - Aus dem Wochenplan eines schwerstbehinderten Rollstuhlkindes
HLFS Pitzelstätten, Feldkirchen

Stell dir vor: Du kannst nicht reden, nicht selbst essen und trinken, dich nicht bewegen. Du bist auf andere angewiesen wie ein Kleinkind... und doch bist du schon neun Jahre alt. Wir haben den Kindern der Förderschule Feldkirchen in Kärnten, die in ihrem Handeln eingeschränkt sind, zu Weihnachten mit einer Geldspende, die als Ankaufsbeitrag für ein Monochord dient, unterstützt und wollen zusätzlich Zeit mit ihnen verbringen. Um einen Einblick in den Schulalltag in der Förderschule zu bekommen, haben Schülerinnen aus unserer Klasse an mehreren Schultagen am Unterrichtsgeschehen teilgenommen und speziell mit einem schwerstbehinderten Rollstuhlkind, dessen Leben im Projekt verfilmt werden soll, gearbeitet. Die Einblicke, die wir dabei im Umgang mit Julian gewonnen haben, sollen uns helfen an der Gestaltung des Filmprojektes empathischer mitarbeiten zu können. Sollten wir das Voting gewinnen, möchten wir mit dem Preisgeld auf Basis des selbst verfassten, dreisprachigen (Deutsch, Italienisch, Französisch) Filmdrehbuches "Hürden eines Alltags" ein ebenfalls dreisprachiges Kinderbuch mit den eigens dafür erbrachten Zeichnungen verlegen. Damit wollen wir möglichst vielen Menschen die Lebenswelt eines schwerstbehinderten Rollstuhlkindes begreiflicher machen. Im Anschluss daran ist es uns ein großes Anliegen, den Kindern der Förderschule die landwirtschaftlichen Tätigkeiten mit allen Tieren an unserer Schule näher zu bringen.

Wir wollen die Welt eines schwerstbehinderten Rollstuhlkindes den so genannten "Normalen" zugänglich machen, damit sie erkennen, dass auch ein Mensch mit besonderen Bedürfnissen trotz Hürden im Alltag ein lebenswertes Leben führen kann. Zusätzlich wollen wir aufzeigen, was ein beeinträchtigtes Kind (Julian) zu leisten bereit ist. Er braucht kein Mitleid, sondern Anerkennung seines "SO-Seins" in seinem Lebensumfeld. Als junge Erwachsene wollen wir soziales Handeln lernen, Berührungsängste abbauen und jedes Leben als wertvoll ansehen.

Unser Eigenanteil: Spende der SchülerInnen der HLFS Pitzelstätten zum Ankauf eines Monochords für die Förderschule. Betreuung in der Schule, Besichtigung der schuleigenen Landwirtschaft. Mithilfe bei der Herstellung des Trickfilms „Hürden eines Alltags“ und Gestaltung des gleichnamigen Kinderbuches. KATEGORIE KINDER/PLATZ 3
Flashback - Alte Rezepte neu kreiert
HAK Voitsberg, Voitsberg

Wir, das Projektteam "Flashback" der HAK Voitsberg möchten mit unserem Projekt einerseits alte Rezepte und Kochgewohnheiten vor dem Vergessen retten, andererseits den durch die Vermarktung entstandenen Gewinn BEDÜRFTIGEN KINDERN spenden. Dazu werden wir kurrentgeschriebene Rezepte transkribieren, modernisieren und zu einem professionellen Kochbuch zusammenfassen.

Unser Hauptziel ist es einerseits mit dem Erlös bedürftigen Kindern eine Brücke in die Zukunft zu bauen. Andererseits wollen wir mit unserem Kochbuch auch der jüngeren Generation alte Rezepte schmackhaft machen und sie motivieren, diese auch selbst auszuprobieren.

Unser Eigenanteil: Ideen sammeln, prüfen der Ideen auf Umsetzbarkeit, Vorstellung des Projektes, Sammeln der Rezepte, Auswählen und Transkribieren der Rezepte, Logo entwerfen, Bildmaterial erstellen, Layout entwerfen, Deckblatt gestalten, Druckangebote einholen, Buch druckfertig stellen (128 Seiten), Buchdruck (700 Stück) Verkauf der Bücher auf verschiedenen Veranstaltungen (Adventmärkte, Klassen, Elternsprechtag, Seminaren und in Geschäften) KATEGORIE JUGENDLICHE/PLATZ 2
Alles wirkliche Leben ist Begegnung (Martin Buber),
Bilinguales Oberstufenrealgymnasium des Schulvereines ,,Komensky'', Kapellerfeld


Gemeinsam helfen wir bei dem Ausbau einer Wohngemeinschaft für geistig und mehrfach behinderte Menschen, beim Verschütten alter Zisternen und bei der Errichtung eines Zaunes im Behindertenzentrum in Kapellerfeld. Wir - das heißt die 14 Anvertrauten dieser Wohneinrichtung „Geh mit uns – Behindertenhilfe“ mit ihren BetreuerInnen, sowie die 18 SchülerInnen der 6.ORg des Bilingualen Oberstufenrealgymnasiums des Schulvereines „Komensky“ mit ihren LehrerInnen. Unter der Aufsicht und Anleitung von geschultem Fachpersonal arbeiten wir alle zusammen vier Vormittage lang (27.6. – 30.6.) auf der Baustelle, um dieser wundervollen Einrichtung zu helfen, sie zu unterstützen und wieder den lieben Anvertrauten begegnen zu dürfen.

Die stärkste Motivation war auf jeden Fall unsere Begegnung mit den Anvertrauten und ihren BetreuerInnen am 27.10. 2010. Wir arbeiteten mit ihnen in mehreren Gruppen in einer Werkstatt, produzierten zum Beispiel wunderschöne Weihnachtskarten, bunte Kerzen, bereiteten für alle ein leckeres Mittagsessen zu, räumten die Kinderspielplätze auf, sammelten Müll usw. Die Anvertrauten und wir erlebten sehr lustige, fröhliche, bewegende und vor allem unvergessliche Momente, die wir nicht missen wollen. In der Klassengemeinschaft stimmten wir aus diesem Grund ab, dass wir am Ende des Schuljahres eine Woche lang im Behindertenzentrum ehrenamtlich arbeiten möchten.

Die Arbeit auf der Baustelle, die Zeitungsartikel für die Zeitschrift und für die Webseite, die Bewerbung dieser Aktion, die Fotodokumentation dieses Projektes, die gesamte Abrechnung sind unser Eigenanteil. KATEGORIE JUGENDLICHE/PLATZ 3
KIDS = ABENTEUER = GARTEN
Nikolaus Lenau Schule, Kirchham

An unsere Schule grenzt eine sehr große Wiese, die für die Umsetzung unseres Projekes bereits gepachtet wurde. Auf dieser Wiese möchten wir unter anderem mit Hilfe unserer Lehrer für die Jugendlichen des Berufsvorbereitungsprojektes "work4u" einen Erlebnis- Elemente -Garten errichten und betreuen. Wir haben unsere Pläne den Jugendlichen des Projektes betreits vorgestellt. Sie sind begeistert und würden uns – wann immer sie Zeit finden - bei der Umsetzung behilflich sein. Unser Erlebnis-Elemente-Garten soll thematisch nach den vier Elementen (Feuer, Wasser, Erde u. Luft) gegliedert sein und dementsprechend eine Feuerstelle mit Indianerzelt, ein Biotop, verschiedene Wasserspiele, ein Baumhaus in luftiger Höhe, einen Lehm-Matsch-Platz, einen Brotbackofen und andere Plätze für Aktivitäten bieten. Unsere Idee wäre auch, andere Schulklassen aus der Umgebung zu uns einzuladen (z.B. an Wandertagen), die ebenfalls diesen Erlebnisgarten nutzen könnten. Sie sehen, die Idee ist bereits geboren, ihre Umsetzung rückt durch das BIPA –Schulprojekt wieder in eine realistische Nähe!

Durch das enge Zusammenleben mit unseren „älteren“ Kollegen und Kolleginnen sehen wir viele Bedürfnisse (z.B. der Wunsch nach Bewegung und aktiver Erholung, aber auch die Lust nach Abenteuer,…), die durch den Eintritt in die Projektgruppe nicht mehr so leicht erfüllt werden können. Ein handlungsorientierter Erlebnisgarten könnte einige dieser Bedürfnisse abdecken. Weiters erwarten wir uns durch die zugesagte Mithilfe am Bau ein besseres persönliches Kennenlernen, was unsere Gemeinschaft stärken würde.

Unser Eigenanteil Planung der Gestaltung Organisation (Finanzierung, Auftragsvergabe, Veranstaltungen,…) Mitarbeit bei der Umsetzung durch die Nikolaus Lenau Schule und work4u Mitarbeit bei der Instandhaltung durch die Nikolaus Lenau Schule und work4u KATEGORIE FAMILIEN/PLATZ 2
Du bist nicht alleine - Infobroschüre für kranke Kinder - Krebs
HAK/HAS Amstetten, Amstetten


Informationen über: - finanzielle Unterstützung (Staat, Land, Gemeinde) - psychologlische Hilfsstellen für betroffene Kinder und deren Angehörige - Heilbehelfe - rechtliche Bestimmungen (Hospizkarenz, ...)

Wir als gesunde Jugendliche wollen den Eltern von krebskranken Kindern das Leben erleichtern. Stundenlange Informationssuche und das Gefühl des Alleinseins wollen wir vermeinden. Unsere Broschüre soll helfen, die Zeit, die für diese Informationssuche verwendet werden müsste, sinnvoll für sich selbst und für die Angehörigen zu nützen.

Unser Eigenanteil Infobeschaffung, Broschürengestaltung, Broschüre - druckfertig Plakat, Flyer, Pressekonferenz organisieren und Durchführung KATEGORIE FAMILIEN/PLATZ 3
Vielfalt lebt
BG BRG Heustadelgasse 4, Wien

Im Rahmen des Unterrichts aus Projektmanagement soll an der AHS Heustadelgasse ein Projekttag organisiert werden, bei dem Schüler_nnen und Lehrerkärfte aufgefordert sind, eine Stunde lang möglichst viele Runden um die Schule laufend zurückzulegen. Das Ziel des Laufes ist es, möglichst viele Personen zur Teilnahme zu motivieren und eine hohe Summe an Startgeldern und Spenden zu sammeln. Diese sollen dem in der Heustadelgasse unweit der Schule neu errichteten Obdachlosenheim zu Gute kommen. Kontakte zu dieser Institution sollen dadurch geknüpft werden, die dann auch weiterhin laufend ausgebaut werden könnten. Ein breites Angebot an Workshops soll es Schüler_nnen und auch Gästen aus der Schulumgebung anschließend ermöglichen, sich mit dem Thema "Vielfalt lebt" auseinanderzusetzen.
Gehörlose, Arm und Reich, Gender, Schriften und Sprachen aus aller Welt, Blind Sein und vieles mehr soll den Teilnehmen durch die Auseinandersetzung in Form von Workshops bewusst gemacht werden. Durch das Einladen auch schulfremder Personen, soll eine Öffnung der Schule nach außen und ein Bekannt machen derselben mit nachhaltiger Wirkung gelingen.

Da wir im Rahmen des Unterrichts aus Projektmanagement ein Projekt selbständig planen und durchführen müssen, haben wir sofort daran gedacht ein soziales Projekt auf die Beine zu stellen. Wir wollen Menschen (Familien) in Notsituationen helfen. Die schulnahe Lage des Obdachlosenheims bietet sich dafür besonders an. Die Perspektive bei diesem Projekt wirklich etwas Sinnvolles zu tun und auch nachhaltigen Kontakt mit dieser Institution zu pflegen motiviert uns sehr.

Unser Eigenanteil: Unser Projektteam bestehend aus vier Projektteammitarbeiterinnen und einer Projektleiterin (Lehrerin) wird das beschriebene Projekt zunächst planen und dann durchführen. Da dieses Projekt sehr komplex ist, sollen einige Aufgaben an Subteams abgegeben werden. Die Aufgabe unseres Teams wird also vor allem darin bestehen, den Überblick über das Projekt zu bewahren und nötige Arbeitsaufträge zu erteilen. KATEGORIE SENIORiNNEN/PLATZ 2
Garten der Sinne
BG/BRG Purkersdorf

Seit Bestehen des Pflegeheims SeneCura gibt es eine enge Beziehung zum Gymnasium – die Schüler_innen besuchen die Bewohner_innen regelmäßig und haben auch schon eine Vielzahl von gemeinsamen Projekten durchgeführt. Nun ist die Idee zu einem „Garten der Sinne“ entstanden, der dann gemeinsam von den BewohnerInnen des Pflegeheims, den SchülerInnen des Gymnasiums und den Kindern des Kindergartens, der im Haus des Sozialzentrums untergebracht ist, genutzt werden soll. Der „Garten der Sinne“ verbindet pädagogische und therapeutische Elemente, die allen Altersgruppen zugutekommen. Der Garten ist speziell darauf ausgelegt, die unterschiedlichen Sinne des Menschen anzusprechen: sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen. Aus unterschiedlichen Modulen entstehen Sinneswelten, die Bewegung herausfordern, neue Sinneseindrücke bieten und spielerische Aktivitäten im Freien fördern. Geplant ist, dass dieser Garten dann auch in die vielen gemeinsamen Aktivitäten zwischen Schule, Pflegeheim und Kindergarten mit einbezogen wird. Dazu werden spezielle Elemente der Gartengestaltung wie Klangobjekte, Fühltafeln und besondere Duft- und Nutzpflanzen verwendet. Speziell Menschen mit Demenz profitieren von einem Garten, der zum Erleben und Mitmachen einlädt. Sinnesgärten können dazu beitragen, das Gehirn zu trainieren und somit den Krankheitsverlauf der Demenz positiv zu beeinflussen. Selbst Demenzkranke im fortgeschrittenen Stadium, die oft keine Erinnerung mehr an die eigenen Familienmitglieder haben, fühlen sich geborgen und sicher in der Natur. Der Garten trägt dazu bei, die Unruhe zu mildern und Ängste abzubauen. Und er fördert ein gemeinsames Erleben der Natur von Jung und Alt. Die Gestaltung des Gartens erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Fachleuten aus den verschiedensten Bereichen: Pflege, Pädagog_innen, Heil- und Sozialpädagog_innen sowie Therapeut_innen. Aus einzelnen Bauelementen, die teilweise selbst gefertigt werden können, werden Sinnesinseln im gesamten Gartenareal geschaffen.
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Die SchülerInnen des Gymnasiums Purkersdorf haben bereits viel Erfahrung im Umgang mit den BewohnerInnen des Pflegeheims. Sie besuchen das Haus regelmäßig, sie kommen um mit den BewohnerInnen zu reden, zu spielen, zu basteln. Manchmal besuchen auch BewohnerInnen des Pflegeheims die Schule und erleben mit den Kindern den Schulalltag, zB im EDV-Unterricht. Nur Aktivitäten im Freien waren – bis auf Rundgänge im Garten des Heims – bislang eher eingeschränkt. Durch einen Sinnesgarten möchten wir die Möglichkeiten zu Spiel, Spaß und Sinneswahrnehmungen für Menschen aller Altersgruppen erweitern.
PROJEKT Eigenanteil

So weit es möglich ist, sollen die Materialien und Konstruktionen von den SchülerInnen selbst gestaltet und zusammengebaut werden. Der Garten muss für die einzelnen Stationen vorbereitet werden und die Anlage der einzelnen Stationen muss mit dem Pflegeheim besprochen und geplant werden. Sobald der Sinnesgarten angelegt ist, wird ein Konzept für die gemeinsame Nutzung erstellt – der Garten soll für HeimbewohnerInnen, SchülerInnen und Kindergartenkinder jederzeit nutzbar sein und gemeinsame Aktivitäten für alle Jahreszeiten werden geplant. --->
Die Schüler_innen des Gymnasiums Purkersdorf haben bereits viel Erfahrung im Umgang mit den Bewohner_innen des Pflegeheims. Sie besuchen das Haus regelmäßig, sie kommen um mit den BewohnerInnen zu reden, zu spielen, zu basteln. Manchmal besuchen auch BewohnerInnen des Pflegeheims die Schule und erleben mit den Kindern den Schulalltag, zB im EDV-Unterricht. Nur Aktivitäten im Freien waren – bis auf Rundgänge im Garten des Heims – bislang eher eingeschränkt. Durch einen Sinnesgarten möchten wir die Möglichkeiten zu Spiel, Spaß und Sinneswahrnehmungen für Menschen aller Altersgruppen erweitern.

Unser Eigenanteil So weit es möglich ist, sollen die Materialien und Konstruktionen von den SchülerInnen selbst gestaltet und zusammengebaut werden. Der Garten muss für die einzelnen Stationen vorbereitet werden und die Anlage der einzelnen Stationen muss mit dem Pflegeheim besprochen und geplant werden. Sobald der Sinnesgarten angelegt ist, wird ein Konzept für die gemeinsame Nutzung erstellt – der Garten soll für HeimbewohnerInnen, SchülerInnen und Kindergartenkinder jederzeit nutzbar sein und gemeinsame Aktivitäten für alle Jahreszeiten werden geplant. KATEGORIE SENIORiNNEN/PLATZ 3
Los lasse - Ausgestaltung der Verabschiedungsräume im Landesklinikum Krems
BORG Krems

Die 6c und 7c des Kremser Oberstufen-RealGymnasiums wurden eingeladen, jene Räume im Landesklinikum zu verschönern, in denen sich Angehörige von ihren im spital verstorbenen Patient_innen verabschieden.
"Die haben echt schrecklich ausgesehen", beginnt eine Runde von Schülerinnen (Melanie Rameder, Christa Paschke, Jennifer Rahberger, Tamara Führer, Désirée Schreiberhuber, Lena Mold und Lisa König) dem Online-Kinder-KURIER zu erzählen.
"Wir sollen für eine angenehmere Atmosphäre sorgen. Um das Geld kaufen wir Leinwände und Farben. Jede/r malt ein Bild, eine Jury (aus der Schule und dem Krankenhaus) sucht 16 bilder für die Verabschiedugnsräume aus. aber auch die anderen werden im Krankenhaus aufgehängt, wurde uns versprochen." EXPERTiNNENJURY/Kategorie KINDER
Konzentriert hören, schauen, schnuppern: Meine Welt mit allen Sinnen erleben
BRG Kapfenberg

Es ist unsere Absicht, dem Kapfenberger Förderinstitut Vinco, in dem behinderte, entwicklungsverzögerte und von bestimmten anderen Defiziten betroffene Kinder und Jugendliche aus der gesamten Großregion die verschiedensten Förder- und Therapieprogramme in Anspruch nehmen können, eine mobile Wahrnehmungsausrüstung zur Verfügung zu stellen. Da die MitarbeiterInnen von Vinco – allesamt Fachleute auf ihrem Gebiet – nicht nur am Institut, sondern auch vor Ort (d.h. zu Hause und in der freien Natur) mit den Kindern arbeiten, ist ihr Bedarf daran entsprechend groß. Wir haben mit ihnen gesprochen und dabei festgestellt, dass es am sinnvollsten ist, sich an den verschiedenen Sinnessystemen zu orientieren. Daher haben wir uns entschlossen, uns gemeinsam an die Herstellung von „Tast-, Balance-, Hör- und Riechspielen“ zu machen. Denn zum einen können damit einzelne Sinne gezielt angesprochen werden. Zum anderen wird durch sie die gleichzeitige Förderung mehrerer Sinne möglich – ein Vorgehen, das, wie wir erfahren haben, oft die besten Ergebnisse zeigt.
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Auf das Thema „Wahrnehmung und Behinderung“ wurden wir durch einen Mitschüler aufmerksam. Der geh- und sehbehinderte Maximilian Pichler, dessen besondere Anstrengungen, den (Schul-) Alltag zu bewältigen, wir täglich vor Augen haben, erzählte uns von den Fortschritten, die mit solch gezielten Spielen und Übungen zu erzielen sind – vor allem dann natürlich, wenn sie auch Spaß machen! Außerdem berichtete uns Maximilian, der bei Vinco mehrere Maßnahmen (Physio- und Ergotherapie sowie Familienentlastung) in Anspruch nimmt, wie sich die Kinder freuen können, wenn ihnen so – etwa bei ihren Außenaktivitäten – plötzlich Dinge gelingen, von denen sie geglaubt haben, sie nicht oder gar nie zu schaffen. Wir mussten nicht lange überlegen: Die Aussicht, mit unserer Arbeit zu solchen Momenten eventuell einen Beitrag zu leisten, war und ist uns Motivation genug.

Unser Eigenanteil Wir (die Klasse) teilen uns in Kleingruppen auf, um ein "Tastmemory" mit verschiedenen Oberflächenstrukturen und einen zusammenrollbaren "Barfußweg" (ebenfalls mit verschiedenen Oberflächen) herzustellen. Dazu kommen ein vorgefrästes "Holzmandala", das mit verschiedenen Naturmaterialien ausgelegt werden kann, und eine "Schatzkiste", die ebenfalls mit diversen Naturmaterialien zu befüllen ist. Außerdem werden ein "Geruchsmemory" und ein "Gleichgewichtsparcours" (zum Zusammenrollen) zusammengestellt. "Tastsäckchen", in denen Alltagsgegenstände verstaut werden, die durch bloßes Berühren erkannt werden sollen, und ein Geräuschmemory" machen unsere mobile "Wahrnehmungskiste" voll. EXPERTiNNENJURY/Kategorie JUGENDLICHE
Against Homelessness
GRG Laaerberg, Wien

Im Rahmen unseres Faches Ökos setzten wir uns mit dem Thema Odachlosigkeit auseinander. Bei unseren Recherechen kam uns die Idee aktiv etwas gegen die Obdachlosigkeit zu unternehmen. Wir wollten die Situation von Obdachlosen kennenlernen und besuchten das Vinizidorf in Graz.
Die Dankbarkeit bewegte uns so sehr, dass wir dieses Projekt gerne weiterführen möchten und bis Jahresende mindestens noch zwei Mal eine Mahlzeit für die Obdachlosen zubereiten wollen. Weiters wollen wir das Obdachlosenheim im 3. Bezirk unterstützen und für die dort lebenden Menschen ein Fußballturnier zu organisieren.
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Wir machen das Projekt, weil wir etwas gegen Obdachlosigkeit unternehmen wollen, da uns die Situation der Obdachlosen so betroffen gemacht hat. Außerdem waren wir sehr erschüttert, dass schon viele junge Menschen auf der Straße leben!

Unser Eigenanteil Organisation - Einkauf - Verarbeitung - Bewirtung - Wegräumen EXPERTiNNENJURY/Kategorie FAMILIEN
Asyl in Österreich - Wir schauen nicht weg!
BS 3 Wels

Durch die Auseinandersetzung mit dem Thema Asyl in Österreich wurden wir auf das Haus Courage, das größte Asylwerberhaus der Caritas in Oberösterreich, aufmerksam. Anlässlich eines Lehrausganges, bei dem alle Klassensprecher und –stellvertreter das Haus Courage besucht haben, waren die Schülerinnen und Schüler von den Umständen, wie die Familien mit ihren Kindern leben müssen, sehr betroffen. Dabei ist die Idee zur Unterstützung bei der Errichtung eines Kinderspielplatzes entstanden. Es soll sich um einen Spielplatz handeln, der nicht nur für Kinder von AsylwerberInnen frei zugänglich ist. Beim gemeinsamen Spielen sollen sowohl kulturelle, als auch sprachliche Barrieren überwunden werden. Dadurch würden die Kinder von der Straße geholt, wodurch sie eine sichere Umgebung zum Spielen hätten.

Unser EigenanteilZusätzlich beteiligen sich die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer mit Kleider- und Sachspenden. Gemeinsam wollen wir bei der Erlernung der deutschen Sprache durch selbst hergestellte Unterrichtsmaterialien mithelfen. Weiters ist geplant, dass Schülerinnen und Schüler an freien Nachmittagen die Kinderbetreuung am Spielplatz unterstützen. Außerdem wird sich jede Schülerin und jeder Schüler im Rahmen einer Aktionswoche zum Thema "Asyl in Österreich" damit auseinandersetzen. Die Evaluation erfolgt im Zuge von abschießenden Projektarbeiten.
Bei der Errichtung des Spielplatzes werden Asylwerber tatkräftig mitarbeiten. Die SchülerInnen werden während der gesamten Bauphase die Baufortschritte überwachen. EXPERTiNNENJURY/Kategorie SENiORINNEN
Fotobuch leicht gemacht! - Das maßgeschneiderte Seminar für 60+
HAK und HAS Amstetten

Fotobücher sind eine tolle Sache – aber wie kann man speziell als älterer Mensch Fotobücher erstellen? Die Schülerinnen und Schüler der 4CK haben eine Lösung gefunden: 20 Schülerinnen und Schüler der HAK Amstetten haben ein Fotobuch-Seminar geplant, und das dazugehörige Handbuch geschrieben. Dabei wurden die Unterlagen und das Seminar speziell auf die Bedürfnisse älterer Personen abgestimmt. Das Seminar wurde bereits zweimal vor Eltern bzw. Großeltern abgehalten und kam besonders gut an. Jetzt ist die Klasse bereit; die Seminare vor dem Zielpublikum in die Praxis umzusetzen. Die Teilnehmer am Seminar erhaLTen ein Handbuch, eine Präsentation auf einem USB-Stick, eine theoretische Einschulung und können anschließend mit ihren mitgebrachten Fotos - unter kompetenter Anleitung der Schülerinnen und Schüler - ihr eigenes Fotobuch erstellen. Seminarort: IT-Saal der HAK Amstetten Seminardauer: ca. 4 Stunden

Unser EigenanteilHandbucherstellung, Marketing (Einladungen, Plakate), Vorbereitung der Seminarunterlagen (USB-Sticks, Handbuch), Vorbereitung der Verköstigung beim Seminar (Getränke, Knabberein) Abhaltung der Kurse.

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(kurier) Erstellt am
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