Von Jahreszeiten, Berufen und einer Kinderwelt

Kinder der Volksschule Mauerbach sangen mit Caroline Vasicek deren "entstaubte" Kinderlieder

Bevor's in "Ich weiß schon, was ich werde" um Berufe ging, sammelte Vasicek aus dem Publikum Berufswünsche jener Kinder ein, die schon wissen, was sie einmal arbeiten wollen. Der Bogen spannte sich von Fußballern - auch einer Fußballerin -  über Tierärzt_innen, eine Ingenieurin, Mechaniker, Blumenbinderin, Schneiderin bis zu mehreren (Zahn-)ärzt_innen. Dem Känguru Karli halfen auch die Kids im Publikum mit, wieder zurück nach Australien zu hoppeln. Und beim Rätsellied schafften's alle, das jeweils gereimte, gesuchte Tier so lang für sich zu behalten, bis sie's im Chor an der passenden Stelle ausriefen/sangen. Die rätselhaften ersten Liedzeilen hatten jeweils zwei oder drei Kinder ganz allein laut vorgesungen. Die schon genannte Salua Duniecki machte mit Nina Ledrer den Anfang, indem sie die Katze besangen. Fabian Obermayr und Ali Orhan folgten später mit dem Krokodil, bevor Lane Bawa, Elma Bezirovi'c und Jaqueline Schwab jenes Tier besangen, auf das die aktiven Publikumskinder mit "Kuh" die Antwort riefen. Natürlich durfte der Titelsong der CD nicht fehlen. In "ich träum von einer Kinderwelt" besangen die Kids, tun zu dürfen, was ihnen gefällt, "ich wünsch mir ein Kinderland, wo niemand mich ermahnt". Die "Tiere im Winter" bekamen instrumentelle Begleitung - von Rodrigo Pammer am Klavier, Noah Faderbauer sowie einem Gast aus der 4b, Jakob Habsburg an den Geigen. Letzterer hatte in der Pause vor dem Auftritt, erzählt: "Ich spiel seit zweieinhalb Jahren." Wie's damals dazu gekommen ist, wollte der Online-Kinder-KURIER wissen. "ich hab einmal eine Geige gehört und da wollt ich das sofort auch spielen, weil mir der Klang so gut gefallen hat." Die ersten Wochen war das ganz schön schwierig gewesen, dem Instrument halbwegs brauchbare Töne zu entlocken, gesteht er. "Das dauert so ein paar Monate". Eine halbe Stune täglich - das sei sein Übungspensum. Caroline Vasicek erzählt, dass sie am Anfang mit den Kindern Gesangs- und Artikulationsübungen gemacht habe, "damit die Ks so schön knuspern und ein Unterschied zu hören ist bei s-Lauten - manche wie die Schlange und andere wie die Biene." Sie betont, dass auch die Klassenlehrerin, Julia Widhalm dazwischen mit den Kindern fleißig und gut geübt habe. Die Musical-Darstellerin und Sängerin vermittelte aber vor allem, dass es darauf ankommt, Freude beim Singen zu haben - und diesen Spaß dem Publikum zu vermitteln. Die Lieder habe ihr Vater für sie geschrieben, sie hätte sie nur "entstaubt" und daraus die CD gemacht, deren Lieder sie nun immer wieder mit Kindern in Form von Mitmachkonzerten erarbeite. ...

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(kurier) Erstellt am
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