Vom Apfel aus Schilling-Münzen bis zum Gipsabdruck

Besuch der 4a der VS Kirchbach/Steiermark in der Münze Österreich

Weil ihr Entwurf gewonnen hatte und nun zur echten Münze wird, durfte Viktoria Reicht (rechts vorne) auch gleich ihre ganze Klasse, die 4a der Volksschule Kirchbach (natürlich in der Steiermark) mit nach Wien zur Münze Österreich nehmen. Vor dem Eingang zum Festsaal sahen sich die Kids einem großen glänzenden Apfel gegenüber. Der chinesische seit mehr als 20 Jahren in Österreich lebende Künstler Wu Shaoxiang hatte den aus 12.000 Ein-Schilling- und 18.000 50-Groschen-Stücken zusammengebaut (der Währung vor dem Euro). Im Festsaal war nicht nur Viktoria Reichts vergrößerter bunter Entwurf für die Steiermark-Münze ausgestellt. Noch verhüllt und – moderiert von Kati Bellowitsch – wurde die Rückseite enthüllt. Sie enthält eine Collage von Grazer Wahrzeichen vom Uhrturm übers Schloss Eggenberg bis zum Rathaus… Als nächstes durfte die Bewerbssiegerin selber Hand anlegen. Kati Bellowitsch reichte ihr große Puzzleteile. Stück für Stück belegte sie damit einen zweiten ihrer bunten Entwürfe mit den grauen strichlierten Teilen – schließlich wird die Münze ja nicht bunt, sondern „nur“ silbrig. Der Münze-Österreich-Designer erklärte dabei auch, warum er den Entwurf an manchen Stellen verändert – großen Flächen verpasst er kleine Muster – oder dem Band der Mur fügte er Fischlein hinzu, damit der geschwungene Streifen auch einfärbig als Fluss erkennbar ist. Beim Beginn des Rundgangs durch das Gebäude der Münze durften Kids auch Platz nehmen auf dem Sessel des Generaldirektors. Den Anfang machte Viktoria Reicht. In der „Küche“ durfte die Jungdesignerin schließlich Gips anrühren. Aus dem Entwurf war ein Plastillin-Relief angefertigt worden. Davon sollte nun ein Gipsabdruck werden. Bevor’s in die Produktion ging, betrachteten die Volksschulkinder unter anderem diese – bis vor rund 20 Jahren – im Einsatz gewesene Waage.

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(kurier) Erstellt am
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