Völkerverbin­den­des Sportprogramm bei Mirno More

"Olympiade" und Fußballturnier beim Friedens-Aktionstag der Friedensflotte

Vor- und Nachmittag gehören dem völkerverbindenden Sport. Am Nachmittag spielt sich ein Fußballturnier ab, davor sind bei einer „Olympiade“ verschiedene Stationen aufgebaut. Bei größter Hitze stand wieder einmal „Ski-gehen“ auf dem Programm. Lange Holzbretteln, links und rechts jeweils vier Schlaufen für die Füße und dann heißt es im Team einen Rundkurs auf Schottersteinen gehen. Das erfordert viel Geschick – und vor allem Abstimmung und Zusammenspiel. Gleiches gilt auch für das Großgruppenspiel mit dem Fallschirmtuch . . . . . . und fürs Trommeln. Gehen - vor allem nach Gehör - verlangt das "Funkspiel". Mit dem Empfangsgerät müssen versteckte Sender identifiziert werden. Und wenn es nicht geklappt haben sollte, hilft ja vielleicht ein Wutball; der konnte bei einer weiteren Station gebastelt werden: Dazu wird ein kleiner, mit Wasser gefüllter, Luftballon mit mehreren anderen - an der Öffnung abgeschnittenen - Ballons überzogen; das ergibt eine gewisse Festigkeit. Wie fest der kleine Wutball war, konnte danach noch bei einem Wurf-Parcours getestet werden. Dazu waren zwischen zwei Bäumen mehrere Schnüre gespannt worden.  Platzen durfte der Ball allerdings erst in einem dahinter aufgestellten Kinderplanschbecken - das war das Ziel. Packende Szenen gab's bei den Matches im Rahmen des Fußballturniers zu sehen . . . . . . hier wurde nicht in eigenen Mädchen- oder Buben-Teams, sondern in Mixed-Teams gekickt. Der Spaß war deutlich zu sehen, . . . . . . . die Spiele waren bis zum Schluss spannend. Manche Teilnehmerinnen wollten keine Minute verlieren und liefen geradezu von Station zu Station - wie hier die fast immer herzhaft lachende Rosi. Einige Mitglieder der Helfercrew sowie des Activity-Teams malten Kids, die das wollten - und das taten viele - Tattos. Valentina ließ sich von Vedrana ein Herz auf den Oberarm kritzeln. Beliebtestes Motiv: Das Mirno-More-Friedenszeichen, das sich auch Jakov von Mariana aufmalen ließ; aber auch anderes . . . Die schon genannte Mariana machte Susannes Gesicht auf deren Wunsch hin zur „Malfläche“ für ein buntes Friedenszeichen. Richtig geil sahen die riesigen Seifenblasen aus, die Kids bei einer weiteren Station "zaubern" konnten. 

Luca war zu Beginn nicht gerade von seiner Kunstfertigkeit überzeugt. Er traute es sich nicht zu und erklärte, lieber aufgeben zu wollen. 

Doch nix da!  
Kurz darauf hatte er den Bogen heraus . . . . . . und zeigte, wie gut er's konnte! Riesenseifenblasen schwebten über den Spielplatz. Mittwoch schaffte es auch Mirna Jukic, die die Flotte seit vier Jahren ideel unterstützt, „endlich einmal auch wirklich herzukommen. Bisher ist dann leider immer irgendwas irgendwie dazwischen gekommen, aber jetzt, wo ich schon in Pension bin („nur“ mehr Publizistik und Kommunikationswissenschaften studiere), hab ich mehr Zeit", erklärte sie. Gemeinsam mit den Nachwuchsreporterinnen und Nachwuchsreportern Philipp Passecker, Bianca Lipp, Julian Breitner, Nadine Haslinger, Ramona Diezl und Julia Reicher, stellte sie sich einem Foto-Shooting vor einer großen Mirno-More-Flagge.

„Und weil ich Mirna heiße, gibt es ja schon vom Namen her eine enge Verbindung.  Obwohl ich gar nicht ruhig bin - meine Mutter hat mich oft Ne-Mirna genannt“, vertraut sie dem Online-Kinder-KURIER an. „Ich finde die Idee so toll, dass sich hier viele Kinder treffen können und draufkommen, das Freundschaft keine Grenzen kennt. Und auch, dass viele Kinder eine Woche Spaß mit Meer, Sonne und Segeln haben können, die das sonst nicht erleben könnten.“

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(kurier) Erstellt am
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