Tischtennisbälle schweben und Schwedenbomben platzen lassen

Forschungsstationen bei der Landesausstellung in der Hainburger Kulturfabrik

Natürlich darf der berühmte Versuch mit Fön und Tischtennisbällen nicht fehlen – die Luft steigt auf und schon lässt Amanda Schwanerer (11) schwebt den kleinen Ball wie von Zauberhand gehalten einfach so mitten in der Luft schweben. Ganz ohne Knoten „rinnt“ aus einem aufgeblasenen Luftballon keine Luft aus. Bitte wie geht das? Zuvor kommt eine kleine Kugel rein. Öffnung nach unten, die Kugel fällt nach unten – und funktioniert als Ventil.
Oder dieser Versuch: einen aufgeblasenen Luftballon auf eine CD montiert – schon schwebt diese wie ein Luftkissenboot über den Tisch. Am meisten verblüffte aber beispielsweise Amanda Schwanerer (11) und ihren zwei Jahre jüngeren Brüder Simon, dass sie einen ganzen Stapel Bücher umblasen konnten. Nicht einfach so. Wie Nina und Leonie erlebten, die sogar zu zweit bliesen.
Da tat sich gar nix. Aber ein Papiersackerl drunter gelegt, reingeblasen – und schon kam die Luft unter den Stapel und brachte den ins Wanken bis er kippte. Auch aus dem nahe gelegenen Bratislava waren etliche Familien angereist.  Paulina Hudaková konnt’s fast gar nicht glauben, als sich ihre Arme wie von selbst in die Höhe bewegten. Sie hatte „nichts“ anderes gemacht, als  zuvor zehn Sekunden lang gegen zwei Holzwände  zu drücken. Als das Hindernis weg war, arbeiteten die angespannten Muskel noch automatisch weiter. Und weil der Widerstand der Luft deutlich geringer ist als der der Holzwände ... Ziemlich bekannt ist auch der Schwedenbomben-Versuch. Rein ins Glas, Über die Pumpe oben wird Luft raus gesaugt und sobald der Luftdruck drinnen nachlässt dehnt sich die Luft in der Schwedenbombe aus, die dünne Schoko-Haupt platzt... Thomas C. Brezina, der in Okidoki in der Sendung "7 Wunder" naturwissenschaftliche Experimente präsentiert, gab in Hainburg automgramme - hier für Oliver und Tobias

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(kurier) Erstellt am
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