Steine zertrümmern und unter die Lupe nehmen

Jung- und Jüngst-forscher_innen bei der Wiener Kinderuni in den Osterferien

All diese Gegenstände können die rund eineinhalb Dutzend Ferien-Jungforscher_innen natürlich nicht nur anschauen - "Hands on!", also an- bzw. be-greifen  im wahrsten Sinn des Wortes ist natürlich bei der Kinderuni wie bei wissenschaftlicher Forschung generell angesagt.

Hier untersucht Camilla mit der Lupe einen Pyrit, sogenanntes Katzengold Doch nicht nur das - der große, schwere Hammer geht reihum und in einer Art Mörser werden auf diese Art kleine Kalksteine zu feinem Pulverzermahlen - um weitere Untersuchungen durchzuführen. Hier Niklas mit einem Kompass (links) und einem High-Tech-GPS-Gerät.
Apropos GPS_Gerät, als Christoph es nach einer rund durch die Kinderhände wieder entgegennimmt, wundert er sich: "Ich hab doch die Kindersperre eingestellt." Ja, die Kids sind die digitalen Expert_innen. War sozusagen ein Kinderspiel gestehen jene, die die Sperre mit Leichtigkeit geknackt haben. Der - schwimmende - Bimsstein (links) und etwas, das ein bissl aussihet wie zusammenpickende Cornflakes - Muschelteile

Achja, noch ein Rätsel tat sich in der schon eingangs genannten Gruppe auf. Zwei eisenhältige Steine -  der eine magnetisch, der andere nicht.
Was könnte der Grund sein, will der Lehrende wissen.
Eisenerz, unterschiedliche Steine, Gesetze der Natur, verschieden gepolt, der eine stößt ab, der andere zieht an… sind die Hypothesen. Und die Aufklärung: Beides sind Eisenerze, beides Verbindungen von Eisen (chemisches Symbol Fe) und Sauerstoff (O)- aber im einen Fall bilden zwei Eisen- und drei Sauerstoff-Atome ein Molekül (kleinstes physikalisches Teilchen) und im anderen drei Eisen und vier Sauerstoff-Atome. Das erste heißt Hämatit und ist nicht, das zweite Magnetit und ist magnetisch. Moni und Christoph, zwei der Lehrenden, führen auch wichtige Ausrüstungsgegenstände dieser Berufsgruppe vor: Einer wurde schon genannt - eine Lupe. Was es noch braucht sind unterschiedlichste Hämmer, um Gesteinsproben aus Felsen rausklopfen zu können, natürlich eine Helm und eine Schutzbrille, damit dabei nix passiert. Karten mit bunten Feldern, die verschiedenste Gesteinsschichten zeigen, Maßstock, Kamera und ein Kärtchen mit Zentimetermaß, - davor werden gefundene Steine und Mineralien aufgelegt, um die Größe des Fundstücks gleich festzuhalten, GPS-Geräte, die den genauen Fundort angeben können, … Dank des schönen Wetters kann die Pause im Campus-Hof auf einer Wiese verbracht werden. Fußball mit einem regenbogenbunten Ball (links) und eine besondere Variante von Fangenspiel suchen sich die Jungstudierenden aus:  Es gibt kein fixes Leo, sondern ein mobiles. Dazu braucht's zwei Kinder, eines hält die Arme über den Kopf und stellt eine Laterne dar, ein zweites spielt ein Hündchen - und hebt ein Bein… (rechts)

Mehr zum Thema

(kurier) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?