Segel, Luftballon oder Gummiringerl

Zur Verabschiedung der Wissenschafts-Rucksack-Grenzgenial-Tour bauten Kids im Wiener MQ Schifferln

Die meisten bauen Einzelschiffe. Alle tüfteln auch an verschiedensten Antrieben. Die einen probieren's mit kräftigen rudernden Handbewegungen im Wasser, die das Gefährt davon und in Richtung von einem der anderen Beckenränder treibt. Andere montieren aufgeblasene Luftballons, die nicht zugeknotet, sondern irgendwie am Boot fixiert werden... ...  sei es angeklebt oder durch ein kleines gebohrtes Lückerl in der Schiffswand - jedenfalls immer so, dass die Ballonöffnung schließlich ins Wasser getaucht wird - die Luft strömt aus, erzeugt einen Rückstoß und das Schiffer schwimmt vorwärts. Material liegt auf einem der Enzos in Hülle und Fülle bereit Daraus schnappen sich die Kids, was sie für ihre Konstruktion... ... gerade brauchen, um sie schwimmtauglich zu bauen Andere verbessern die Luftballon-Antriebs-Variante, indem sie die Ballonöffnung mit einem dicken Kunststoff-Trinkhalm verbinden und den ins Wasser tauchen - ein stabilerer Antrieb. Wieder andere wie beispielsweise Luna suchen sich Materialien zusammen, um Segel zu bauen. Als Mast dienen meist dünne, hölzerne Spieße. Plastikfolien oder Teile von Kunststoffbechern werden zu Windantrieben. Juhu, es funktioniert! Rosa, Marah und Berham haben sich zusammengetan und bauen gleich einen Schiffszug... ...  - aus einem halben Karton, einer Schüssel... ... Und die kriegt noch gleich dran ein Becherchen - "das ist das Rettungsboot", erläutert das Schiffsbau-Trio dem Online-Kinder-Kurier.... ... angetrieben von einem roten Luftballon und kleinen Segeln. Der Schiffszug legt ab... ... und fährt langsam in den Teich hinein, wo er auf andere Schiffe trifft. Hier dieser Schiffszug aus der Nähe - gleich zwei Mal in Fotos festgehalten. Noch ein boot auf "hoher" See Huch, was schwimmt denn da? Die Luft ist draußen, das Boot gleitet nur mehr sanft dahin, wie halt der Wind ein bisserl "antaucht" Ein Antrieb allein. Und der Versuch, ein boot an Land zu holen Von Conny und Mike, dem Explainer-Duo angeregt, beginnen Patrick und Philipp über eine Art Schiffsschraube nachzudenken, greifen zu Gummiringerl, um diese einzudrehen. Noch ist die Fixierung nicht klar, da ist die Stunde auch schon wieder um. Conny und Mike packen ihre sieben Sachen in den großen hellblauen Rucksack, um sich auf ihre Tour zu begeben.

"Flatterhafte" Buchstaben, die eine leibe Verabschiedung mit Wünschen für eine gute Reise mit auf den Weg geben. Und viele Kraft und positive Energie spendieren Kids, Lehrerinnen und Leute vonm Sciencecenter netzwerk noch dem Explainerduo Conny (rechts wie sie samt Rucksack aus der Brücke hervorkommt) und Mike (linkes Foto)

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(kurier) Erstellt am
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