Die vier Kids auf der Bühne: Amy und Lucy Schmidhammer sowie Johanna und Franziska Lehner mit Xandl Schmidhammer

© Hans Eder

Rockige Songs
12/17/2014

Gatsch, Stinkesocken und Schokolade

"Xandl und die Stinkesocken": Rockige Kinder-Songs über Gatsch, Schokolade, länger-schlafen-wollen usw.

von Heinz Wagner

Schoko statt Gemüse, das zu bunt und gesund ist, später aber doch gelobt wird, der Stoßseufzer, noch schlafen zu wollen und vor allem Stinkesocken - rockig besungen - von einem Profimusiker und Kindern - das bietet die CD "Xandi und die Stinkesocken".

Amy und Lucy, die damals 11- und 8-jährigen Töchter des Musikers Xandl Schmidhammer sind eigentlich, so gesteht Xandl dem Kinder-KURIER, „schuld“ an der CD. „Wir haben dem Papa gesagt, du machst immer nur Musik für Erwachsene und das hat uns geärgert“, erzählt die nunmehr 9-jährige Lucy dem Kinder-KURIER. „Drum haben wir ihn gefragt, ob er nicht einmal eine CD für uns machen könnte. Ja, und dann hat er angefangen, Lieder zu schreiben. Wir haben ihm aber auch gleich ein paar Ideen gegeben, worüber er was schreiben könnte.“

Direkte und indirekte Anregungen

Manches kam von den beiden Mädchen aber gar nicht als direkte Songtext-Anregung. „Zum Beispiel hab ich einmal im Sand gespielt und gesagt: Schau Papa, das schaut aus wie ein Haferflocken-Stinkesockenbrei. Und daraus hat er auch ein Lied gemacht.“

Ihre 12-jährige Schwester Amy erinnert sich daran, dass „Bitte lass mich noch schlafen“ auf einer wahren Geschichte aufbaut, „aber genau umgekehrt. Also, am Wochenende, da haben wir einmal den Papa um 8 Uhr aufwecken wollen – und er hat gebettelt, dass wir ihn noch schlafen lassen sollen. Aber unter der Woche, da wollen wir immer länger schlafen. Ja, und so ist das halt ein Thema.“

Frei arbeiten lassen

Andere Songs, so Amy weiter, „sind dem Papa halt so eingefallen, wir essen zum Beispiel für unser Leben gern Schokolade. Und das mit dem Gatsch kam so. wir spielen gerne im Sand. Und einmal im Sommer hat sich die Lucy einen Gatschhaufen auf den Kopf getan und ist damit ins Dorf gerannt.“

Xandl Schmidhammer produzierte aus den direkten, aber auch im Alltag beobachteten Inputs die Songs, „da haben wir ihm nix vorgegeben, sein rockiger Stil gefällt uns eh sehr, mehr als klassische Kinderlieder. Er durfte seine Fantasie frei spielen lassen, hat sie uns dann vorgespielt. Es hat uns gefallen und wir haben gesagt: Das kannst du für so eine CD nehmen!“

Gemüse so und anders

Stinkesocken kommen auf der später – gemeinsam mit den beiden – und noch anderen Mädchen und Buben – eingespielten CD ebenso vor wie die Liebe zu Schokolade und dass Gemüse und Vitamine vielleicht zu bunt und gesund sein könnten. In einem anderen Song aber wiederum hymnisch besungen werden. Zähneputzen und Waschen kommen auch vor – in witziger, frecher, manchmal augenzwinkernden Versionen – und vor allem ohrwurmartigen Melodien – von rockig über solche, die unweigerlich selbst beim Sitzen mitschwingen auslösen bis zu langsameren, ruhigeren, verträumteren Nummern wie jener mit der Bitte, „Lass mich noch schlafen“…

Aus dem Titelsong

Denn wir lieben Haferflocken – Stinkesockenbrei/Haferflocken – Stinkesockenbrei/ ja wir rocken/ die Badewanne trocken/ wir sind heute nicht zu stoppen/ ja da bleibt kein Auge trocken/ mit Haferflocken und Stinkesockenbrei/Wenn du mich fragst - worauf ich so steh/ Wenn du wissen willst - wohin ich heut geh/ Was ich gern tu/ Wie ich gern bin/ Dann sag ich - Ich mach gerne Blödsinn/ Hafer … Flocken… Stinke… Socken…

Zu Xandl und die Stinkesocken

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