Ringelspiel per Rad-Antrieb
E-Bikes, -Roller, -Motorräder und -Katamarane oder Autos, die mit Strom fahren sind neben ökologischer Kleidung, Nahrung, Heizung usw. Ausstellungsstücke bei der Green Expo in der Messe Wien. Eines der Überraschungs-Exponate ist ein mehr als 100 Jahre altes Elektro-Auto.
Am ersten Tag der Messe, die auch vermittelt, dass das Setzen auf umweltbewusstes produzieren, handeln und konsumieren auch jede Menge Arbeitsplätze schafft, drehte sich vieles auch um Kinder und Jugendliche. In de sogenannten „Kinderakademie“ erfuhren mehr als 1200 Schüler_innen quiz-spielerisch verschiedenstes Umweltwissen. Bei Aktiv-Stationen bastelten sie selbst Wasserfilter, kleine Wasserräder oder einen von der Kraft des Lichts angetriebenen Rotor. An anderer Stelle ging's ums Müllltrennen.
Und zum Auftakt rappten und sangen Kinder und Jugendliche der Volks- sowie der neuen Mittelschule Mayerweckstraße in Wien-Floridsdorf. „Fairtrade-Kaffe kaufen und weniger aus Plastikflaschen saufen“ war nur einer der Reime, den die NMS-Kids gedichtet hatten.
Plakate, Tafeln, was sie sagen wollten und unter anderem dem Umweltminister an Wünschen mitgeben wollten, hatten sie in der Schule vorbereit.
„Aber“, so wollte der Online-Kinder-KURIER wissen, „hat sich auch im eigenen Verhalten etwas geändert?“
„Ja, auf jeden Fall“, schallt es aus mehreren Mündern, und auf Nachfrage wird’s auch ein bissl konkreter: „Also einige werden jetzt nicht mehr von den Eltern mit dem Auto in die Schule gebracht, sondern sie fahren mit Öffis, gehen zu Fuß“, meint die schlagfertige und redegewandte Anna. Und Clara ergänzt, dass sie das schon früher tat: „Ich geh schon länger zu Fuß in die Schule!“ Kollege Benedict: „Ich fahre seit zwei Jahren mit dem Rad.“
„Unser Schulgarten ist jetzt auf jeden Fall viel sauberer, viele schmeißen jetzt nix mehr einfach auf den Boden“, so Pascal.
Mehr - Text und Bilder über die Aktivitäten vor allem der Kinder und Jugendlichen findest du in den Bilderstrecken!
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