Putzmaschine, Lampenschirm, Wasseraufberei­tung und ein kleiner Spielplatz

Kopie von Lego-EinSTein 2012-13_putz2
Foto: privat Florian Kothgasser erfand die Putzmaschine "Putzi 1"

Die ersten Einsendungen sind da für die nächste Runde im LEGO-EinStein-Bewerb. Gesucht sind Erfindungen junger Baumeister_innen. Idee – Modell aus Lego-Steinen und Foto einsenden. Darum geht’s. Bis Mitte Jänner kannst du noch mitmachen. Und, wenn die Jury deine Einsendung für die beste hält, mit deiner Family nach Berlin reisen, um dort das kleine unterirdische Lego-Ländchen zu besuchen. Oder Baustein-Gutscheine gewinnen. LEGO übermittelte dem Kinder-KURIER ein paar der ersten 60 Einsendungen. Mit einigen der jungen Erfinder_innen konnten wir auch schon telefonische Interviews führen.

Lego-EinSTein 2012-13 Foto: privat Luca Schalk aus Gleisdorf (Steiermark) fand im Keller der Eltern eine alte Stehlampe. Die sollte renoviert werden. Da kam dem Neunjährigen die Idee, seine Lego-Bau-Leidenschaft dafür einzusetzen. „Ich hab unten zwei kleine Platten hingebaut, so dass ein „Verbau“ der Lampe hält“, erzählt er dem Online-KiKu, Auf vier Seiten, also rundherum, hab ich dann eben mit Steinen gebaut, an manchen Stellen kleiner und größere Fenster frei gelassen, so dass das Licht durchkann – so dass auch coole Schatten geworfen werden. Außerdem hab ich dann auch helle Steine genommen und Figuren eingebaut - da scheint das Licht durch und es schaut aus wie Leuchtmonster.“
Seit drei Jahren baut Luca Schalk gern mit Lego, eher weniger nach Anleitung, sondern „am liebsten eigene Welten, mit denen ich nachher spielen kann!“

Regenwasser nutzen

Lego-EinSTein 2012-13 Foto: privat „Wenn’s regnet, kommt das Wasser in den Container. Dort wird es sauber gemacht und kommt dann ins Badezimmer“, beschreibt Lukas Füreder seine Erfindung für den diesjährigen LEGO-Baubewerb EinStein.
Gebaut hat er, wie er dem Kinder-KURIER erzählt, ohne Plan. „Ich hab irgendwie gebaut und dann irgendwann gefunden, so soll es ausschauen, so eine viereckige Kiste aufs Haus drauf, einen kleinen und einen großen Wassertank.“
Von seiner Konstruktion habe er jetzt leider nur mehr das Foto, „das Haus ist mir runtergefallen und kaputt, jetzt hab ich was neues gebaut – eine Burg, aber auch mit einer Wasseraufbereitungsanlage. Und auf eine Mauer hab ich ein Haus gebaut, ein bissi breiter als die Mauer.“
Lukas Füreder wird im Jänner 6 und „bau oft und gern, immer einfach was ich mir ausdenk!“

Ball-Transportmaschine

Lego-EinSTein 2012-13 Foto: privat Anregen ließ sich der neunjährige Matteo Moritz zu seiner Erfindung von einem YouTube-Video verrät er dem Kinder-KURIER. „Dann hab ich auch eine Ball-Transportmaschine gebaut. Unten läuft ein Motor, eine Art Teller drückt auf den Ball, dann kann er weiter rollen – über zwei kleine Schienen kommt er dann zu einem Förderband und von dort fällt er in ein Becken.“
Welche Art von Bällen da befördert werden, will der KiKu wissen. „Das sind die, die bei einem Lego-Roboter dabei waren, die sind ganz hart aus Plastik und kleiner als Tischtennisbälle.“
Auf die Idee ist er gekommen, nachdem „mir ein Freund auf YouTube solche Videos mit einem Kreislauf gezeigt hat“.
Ob seine Konstruktion auch gleich funktioniert habe, wollen wir weiter wissen.
„Nicht ganz, am Anfang hat noch ein bisschen was geklemmt, dann hab ich müssen umbauen, aber dann hat's ganz gut funktioniert, ist aber leider schon ein bisschen eingestürzt und ich kann's nicht mehr aufbauen.“ Zum Glück jedoch ließ sich der junge Konstrukteur noch rechtzeitig mit seinem Werk fotografieren.
Wenn der Villacher baut, dann eher nicht nach Plan, sondern aus der Fantasie, „zum Beispiel irgendwelche Raumschiffe, mit denen ich dann spielen kann. Oder neue Figuren. Ja und einen Treppenlift für Bälle hab ich auch schon einmal gebaut“.

Spielplatz

LEGO EinStein 2012-13 Foto: privat Eines der wenigen Mädchen unter den ersten Einsender_innen ist Anja Schwaighofer. Die Elixhausnerin (Salzburg), die im April erst vier Jahre wird, hatte zwar beim Bauen erwachsene helfende Hände, aber alle Ideen für ihren Spielplatz sind auf ihrem „Mist“ gewachsen. Wobei sie sich besonders kreativ im Umgang mit Bauteilen zeigte. Teile, von denen in der Familie niemand wusste, wofür sie gut sind und wo sie her stammen, wusste die junge Spielplatzplanerin für ihre Lego-Figuren zu nutzen. So wurde igendwas zu einer Schaukel, kleine Teile aus dem vorjährigen LEGO-Adventkalender wie ein kleines Katapult, sind nun beispielsweise eine Wippe. Natürlich darf eine Sandkiste nicht fehlen und eine Rutsche mit Klettergerüst.

Bilder

... Putzi 1 ist ferngesteuert. Sein Schwamm bewegt sich von links nach rechts nach links …. Außerdem kann er sich am Stand um sich selbst drehen." Die Vorweihnachtszeit sah beim fast neunjährigen Kai Shen diesmal besonders ungewöhnlich aus. Er erfand für den EinStein-Bewerb einen ganz neuartigen "Adventkranz". Tristan Zerweck-Zapke aus Wien dachte sich ein "Weihnachtshaus" aus. Der 11-Jährige beschreibt das so: Man kann ein Haus sehen mit einer Geschenkemaschine, Weihnachtsmannes Arbeitsposten, Stall, Betten, Wichtel, Schlitten und den umliegenden Wald und natürlich viele Geschenke aus der Geschenkmaschine. Spannende Licht- und Schattenspiele... ... zaubert Luca Schalk mit seinem Lampenschirm aus Lego-Steinen ins Wohnzimmer Regenwasser will Lukas Füreder fürs Badewasser nutzen. Dafür baute er eine Wassertankanlage, in der es auch gereinigt werden könnte. Von einem YouTube-Video ließ sich Matteo Moritz inspirieren... ... und baute eine Ball-Transport-Maschine Anja Schwaighofer aus Salzburg mit... ... ihrem Spielplatz für die kleinen Lego-Figuren Florian Zachs (10) erfand einen "Allroundtraktor"... ... Mein Traktor hat ein Vorder - und Hinterhubwerk, eine scharfe Lenkung, Zwillingsreifen, eine Kupplung und eine Zapfwelle für die Seilwinde... ...  Er hat auch Staplergabeln, eine funktionierende Seilwinde, ein drehbares Schneeschild, einen pneumatischen Frontlader mit Zange und einen Anhänger mit einem speziellen Gabelstapler. Hubert Van de Pavert (fast 7) dachte sich einen "Mähdrescher" aus... ... und der funktionere auch so richtig, meint der junge Erfinder. Jonas Salvador aus dem Tiroler Zirl baute einen "Racer". Der 6 1/2-Jährige beschreibt seine Einsendung so: Der Racer kann gut in der Wüste fahren. Dieses Auto hat 8 Reifen, damit es im Sand nicht stecken bleibt. Jan Hütter (10) baute eine "Schatzsucherbasis". Für seine Katzen erfand der Gmundner Lukas Thallinger (11 ½) einen ferngesteuerten Trockenfutterautomaten. Maxence de la Fouchardiere (9) aus Wien dachte sich diesen „Murmelomaten“ aus, der nach Einwurf von 2-Cent-Münzen Kugeln „ausspuckt“. An der Rückseite der Maschine kann man die Münze zurückholen. Eine Orgel mit acht Registerzügen (aus Lego-Ferngläsern), mit Orgelpfeifen und Notenpult baute der 13 ½-jährige Marcus Ungermanns aus Landskron, ein wie im Hitnergrund zu sehen, fanatischer Baustein-Meister. David Gotthardt (9) aus dem Salzburger Henndorf baute ein beachtlich großes Ninjago-Flugzeug.
(Kinder-KURIER) Erstellt am
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