Luise und Carla aus der Volksschule Maurer-Lange-Gasse
 

© Heinz Wagner

Pocket Code
10/12/2016

Wo Fuchs und Panda einander begrüßen

Pocket Code: Kinder und Jugendliche lernen, kinderleicht Apps zu programmieren (Coding).

von Heinz Wagner

Auf dem Tisch liegt ein Teppich mit Straßen, Kreuzungen und anderen Verkehrsflächen wie er oft in Kinderzimmern oder -gärten liegt, um mit Autos und Figuren frühe Verkehrserziehung zu üben. Hier stehen kleine fahrbare Roboter mit aufgesteckten Smartphones. Luise und Carla (beide 8 Jahre) aus der Volksschule Maurer-Lange-Gasse sowie die vier Jahre älteren Janette und Ahmet aus der NMSi (für Informatik-Schwerpunkt) Feuerbachstraße führen Mittwoch Vormittag am Rande einer Pressekonferenz von Samsung zu „Coding for Kids“ ein bisschen von dem vor, was sie in ihren Programmier-Workshops erarbeitet haben.

Sprechen und fahren

Ist gar nicht so leicht für Nicht-Eingeweihte so schnell mitzuverfolgen, wie sie’s vorzeigen. Ruck zuck, klick, wisch – schon ist eine Figur aus der Bibliothek runter geladen, schon kriegt sie einen Namen und mir nichts dir nichts, kann sie, wird sie geladen, such schon sprechen, fahren usw. Die kostenlose App, mit der die Kinder und Jugendlichen arbeiten heißt Pocket Code. „Du musst vorher schauen, wie lang braucht der Roboter für die gerade Strecke und dann programmierst du zum Beispiel zwei Sekunden“, erläutert Ahmet einen der Vorgänge. Dann zeigt er die Begegnung zweier Tiere vor. Klick und die erste begrüßt die zweite und fragt „wie geht’s?“

„Funktioniert das auch in einer anderen Sprache?“, will der Kinder-KURIER-Reporter wissen.
„Ja schon“, meint der Jungprogrammierer – und gemeinsam mit Wolfgang (Slany, Prof vom Institut für Softwareentwicklung an der TU Graz) installiert er das Sprachpaket in seiner zweiten/ersten Sprache türkisch. Wenige Minuten später fragt der Fuchs: „nasılsın?“ Und der Panda antwortet „iyim“, also gut.

Stopp & go

Luise und Carla erinnern sich vor allem an Pinguine, Aliens und andere Figuren, die sie in ihre Apps geladen haben. Je nachdem, was sie ihnen „beigebracht“ haben, fahren dann die kleinen Roboter, etwa wenn sie ein Gesicht erkennen und stoppen, wenn ihnen wer die Hand vors Handy-Display hält.

Janette und Ahmet regt die Vorstellung des KiKu-Reporters derart zum Lachen an, dass sie sofort fragen, ob sie diese aufnehmen dürfen. Ein doch eher seltsames Gefühl, das Video davon wenige Minuten später mit einem dieser Roboter über den Teppich auf dem Tisch fahren zu sehen ;)

Die Apps zu programmieren (Coding) haben die vier Schüler_innen – so wie mehr als 1100 andere in insgesamt 62 Workshops in drei Schulmonaten – im Rahmen der Samsung-Roadshow des mobilen Klassenzimmers erlernt. Samsung, derzeit natürlich wegen der brennenden Note7-Akkus im Gespräch, bietet diese Workshops in seinem Programm zur Förderung der digitalen Bildung an.

www.digitalebildung.at

... von den Coding-Kids und ihren Trainer_innen

Ahmets Tiere begrüßen einander

In null komma nix auf eine andere Sprache umgestellt

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