"Gurkerl" statt Tore

Kinder spielen Fußball auf einem Panna K.O. Feld.
"Panna"-KO-Arena tourt durch Wiener Schulen.

Um ein Fußballmatch zu gewinnen, muss ein Team nicht unbedingt mehr Tore schießen als das andere. Beim „Panna“-K.O. ist ein Spiel sofort entscheiden, wenn einem Team ein „Gurkerl“ gelingt. Oder wie Deutsche sagen, den Gegner zu tunneln, also den Ball zwischen den Beinen hindurch zu spielen – und in diesem Fall danach wieder selber zu berühren. Ziel dieser Fußball-Variante ist, sich vor allem auf Technik, aufs Dribbeln zu konzentrieren, darauf was oft als südamerikanische Ballkunst bezeichnet wurde und was Brasiliens Nationalteam bei der jüngsten WM im eigenen Land so ziemlich schuldig geblieben ist.

Mobil

Eine Gruppe junger Fußballspieler posiert für ein Mannschaftsfoto vor einem Fußballtor.
Klein, handlich, schnell aufgebaut - der mobile Fußballplatz hier beim Gym Polgarstraße (Wien)
Kleine, mobile Ball„käfige“ (sie haben auch oben ein Netz), die leicht transportiert und schnell aufgebaut werden können, fördern diese Konzentration auf die Technik – auf recht engem Raum. Statt der – noch (länger?) nicht verwirklichten täglichen Turnstunde stand so eine „Panna-KO-Arena“ jüngst eine Woche lang bei der AHS Polgarstraße ( Wien). Jede Pause wurde von Kindern und Jugendlichen genutzt, um in Mini-Teams von zwei bis sechs Kids Kürzest-Matches zu spielen. Nebeneffekt: Voller körperlicher Ausgleich zum Sitzen in den Unterrichtsstunden.

Die Arena wandert nun weiter. Insgesamt 15 Wiener Schulen kommen in den Genuss des kostenlosen jeweils einwöchigen Probebetriebs des vom Verein „Panna-KO Austria“ zur Verfügung gestellten Fußball„käfigs“.

www.panna-ko.org

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