Im großen Festsaal der Uni Wien konnten Kinder natürlich auch - wie bei der Kinderuni on Tour - kleine, spannende Experimente ausprobieren

© kinderbüro_yavuz odabas

Kinderbüro der Uni Wien
03/04/2016

Tanz am Kopf eines Nagels

Wissenschafts-Spiel-Ecken im großen Festsaal der Uni Wien beim Geburtstagsfest des "Kinderbüros".

Große Ideen fangen mitunter ziemlich klein an. Das trifft auf die Kinderuni Wien zu. Heute wird sie in den beiden Sommerferienwochen geeeeestüüüüürmt. Tausende Kinder eilen in Hörsäle, Labors, Ateliers.

Am Anfang – im Jahr 2000 - stand ein kleines Projekt unter dem damaligen Wissenschaftsminister Caspar Einem, Unis kinder- und elternfreundlicher zu machen. Daraus entstand einerseits ein Kindergarten für studierende Eltern aber natürlich auch Mitarbeiter_innen der Uni Wien. Und auf der anderen Seite sollte das auch bedeuten, Wissenschaft – und ihre Vermittlung - selber kinderfreundlicher zu machen. Die Kinderunis, die im deutschsprachigen Raum zu Beginn dieses Jahrhunderts/-tausends aller Orten zu sprießen begannen, erfreuten sich eines gewaltigen Wachstums. Die erste in Österreich stieg 2003 – damals noch nur eine Woche lang. Damals noch vom Rektorat der Uni aus organisiert, wurde 2006 eine eigene gemeinnützige GmbH gegründet. Diese organisiert nicht nur die Kinderuni und den Kindergarten, sie hat auch „Flying Nannys“ erfunden – flexible Kinderbetreuung für Unternehmen und Institutionen.

Mit der Abwicklung der halbjährlichen Jugendparlamente – in Zusammenarbeit mit der Parlamentsdirektion - sowie (Online-)Medienbildung im Internet-Campus für alle (A1) kamen Demokratie- und Medienbildung in den Aufgabenbereich des Kinderbüros. Im Kinderunibereich sucht und findet das Kinderbüro EU- und darüber hinaus gehende internationale Projekte. Apropos international: Der UniClub plus bietet jugendlichen Flüchtlingen Bildungsangebote in den sie interessierenden Fachbereichen an.

Geburtstagsfest

In der ersten Märzwoche feierte das – als Gesellschaft eigenständige Kinderbüro seinen 10. Geburtstag – im großen, altehrwürdigen Festsaal des Uni-Gebäudes an der Wiener Ringstraße. Dort, wo jedes Jahr am Ende der Kinderuni Tausende Kinder geloben (spondeo), nie aufzuhören, Fragen zu stellen und antworten auf diese Fragen zu suchen, gab’s neben Ansprachen und Torte vor allem Ecken und Stationen mit Speilen, Experimenten. Ein Stelzengeher betätigte sich auch als Jonglier- und Tellerdreh-Lehrer.

Handliche Experimente

Und zum Mitnehmen gab’s am Ende für die Festgäste Schachterln mit kleinen, sehr spannenden Experimenten. Das wohl verblüffendste: Elf lange Metallnägel in der Schachtel. Einer wird in den Deckel der wieder zugemachten Schachtel gesteckt. Die zehn anderen sollen auf dem Kopf des einen balancieren. Wie zum ... soll das gehen?????

Tüftel, tüftel, grübel, probier... gar nicht???? Selbst die beigelegte aufgezeichnete Lösung lässt zweifeln.
Aber... – es funktioniert!!!! (siehe Fotos in der Bildergalerie).

Österreich - Indien

Künftig wird es diese so wie weitere Boxen mit kleinen handlichen Versuchen aus einem „Wissenschaftsautomaten“ am – erweiterten – Wissenschaftsspielplatz am Campus der Uni Wien im Alten AKH geben. Geplant ist eine Kooperation mit einem Wissenschafts-Vermittlungsprojekt im indischen Ahmedabad, Manthan Educational Program. Menschen sollen dort Beschäftigung durch die Zusammenstellung der Boxen bekommen. Und dem Geld im Wiener Automaten sollen jeweils auch Schachteln für indische Kinder/Jugendliche finanziert werden.

http://kinder.univie.ac.at

Fotos vom Fest - und dem Nagel-Experiment

kinderbüro- 10 jahre

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