Mohammed Khouni vom Lycée Français de Vienne steuert den Helikopter mit seinen Augen bzw. der Energie aus Hirnströmen.

© Heinz Wagner

Wissenschaftsmesse
03/16/2014

Höhenflüge und Tiefgänge

Kinder internationaler Schulen zeigen bei der Wissenschaftsmesse in der Vienna International School Forschungsprojekte.

von Heinz Wagner

An diesem Samstag Mitte März hatte der große Speisesaal der Vienna International School (VIS) nahe der Eishalle der Vienna Capitals nicht seine übliche Funktion: Kinder und Jugendliche aus internationalen Schulen Wiens, Prags und Bratislavas fanden sich im Saal ein und verwandelten ihn in eine Wissenschaftsmesse. Sie standen vor oder hinter ihren informativen Schautafeln, manche hatten auch attraktive Objekte mitgebracht – wie beispielsweise einen kleinen fliegenden Helikopter – oder eine Mikrowelle. Immer wieder war ein Stand in der hintersten Ecke von vielen Kolleginnen und Kollegen – so wie am Nachmittag auch von Gästen umlagert.

Hirn-Steuerung

Mohammed Khouni vom Lycée Français de Vienne saß davor, ein breites Stirnband auf dem Kopf, darunter hatte er an der Stirn und am Hinterkopf Drähte befestigt. Die reichten bis zu einer roten Box, dem Herzstück seines Controlers. Von dort ging noch ein Kabel zu dem in die Präsentationswand eingebauten Laptop. Manchmal nahm er einen kleinen blau-weißen Hubschrauber in die Hand, konzentrierte sich, ließ ihn los – und den Helikopter fliegen – kraft der Energie, die von seinem Kopf ausging!Am Hinterkopf befindet sich das Sehzentrum unseres Gehirns – intensives Schauen – und der „Hubinger“ flog hoch – zum Beispiel zu seinem ProjektkollegenNicolas Haider. Weniger konzentrierte Blicke und - der kleine Flieger stürzte eher ab.

Stratosphäre

Noch viel, viel höher – aber natürlich nicht in diesem Saal, sondern schon lange davor, dafür hinauf bis in die Stratosphäre auf eine Höhe von 29 Kilometern hatteTom Nicholasvon der gastgebendenVIS mehrere beinahe "unkaputtbare" Kisten jeweils an speziellen mit Helium gefüllten Ballons fliegen lassen. In die Kisten baute er jeweils eine kleine Kamera sowie ein altes Handy, aber mit GPS ein. Schließlich wollte er ja die Kisten (styroporartig) mit ihrem wertvollen Inhalt – insbesondere den Fotos und Filmen vom Höhenflug - nach deren Absturz, wenn der Ballon geplatzt war, wieder finden. Hier findest du ein viereinhalbminütiges Video über den Höhenflug: http://youtu.be/mDRsWrqYEBY

Merkur oder Venus

Sabrina Seidl von der Prager Internationalen Schule Riverside (RISP) beschäftigte sich mit der Frage, ob Leben auf dem Mars oder der Venus möglich wäre.Mich fasziniert, wie es möglich war, dass sich auf der Erde Leben entwickelt hat. Da wollte ich wissen, ob das auf einem anderen Planeten auch möglich ist. So hab ich mir ein paar Grundbedingungen angeschaut. Eine ist Wasser, eine andere Kohlenstoff. Auf der Venus gibt's kein Wasser, aber auf dem Mars, auch wenn jetzt nur gefroren...“

Er baut, sie programmiert

So manch jüngere Teilnehmerinnen und Teilnehmer bauten ihre Roboter mit den bekannten Lego-Steinen samt dem „intelligenten“, weil programmierbaren, Stein. „Er baut gern und ich programmier lieber“, erzählt Beatrice Bara, die schon im Vorjahr mit Albert Frank von der American International School einen Roboter fahren und automatisch einparken ließen. Diesmal stellen sie einen Drucker vor. Filzstift rein in eine Halterung, Programm starten. Ach ja, Papier einlegen nicht vergessen – und schon beginnt der Motor zu surren, den Stift hin und her zu bewegen – und große Buchstaben zu schreiben.

Schneckenschleim gegen Akne

Tiefenreinigung der Haut machten Svetlana Matiushenko und Marika Remus von der Wiener Internationalen Musikschule Amadeus zu ihrem Thema. „Jugendliche in unserem Altern haben immer Probleme mit Akne. Wir haben aus probiert, ob der Schleim von Schnecken, natürlich ganz sauberen, helfen kann. Das haben wir mal wo gelesen und so wollten wir's testen“, beginnt Remus den Projektanfang dem Kinder-KURIER zu schildern. „Aber nicht der normale Schleim von der Kriechspur hilft, man muss die Schnecke ein wenig Stress aussetzen, sie zum Beispiel mit einer Bürste am Haus reiben. Und dann mit dieser Zahnbürste den Schleim auffangen und ihn auf die Akne-Stellen streichen“, berichtet Mathiushenko.

Es habe gut geholfen, aber die Rötungen der Haut blieben mehr zu sehen als mit der Salbe aus der Apotheke, die sie als Vergleichsmittel verwendeten – zeigen sie auf ihren Schaubildern. „Wenn aber jemand vielleicht auf diese Salbe allergisch ist, ist der Schneckenschleim eine mögliche Alternative.“

Lernspiel

Tom Broadhurst von derDanube International School Vienna programmierte ein Quizspiel zum Periodensystem der chemischen Elemente. „Die Testpersonen hatten Spaß dabei, aber, um wirklich etwas zu lernen und sich zu merken, müsste die Versuchsanordnung länger dauern. In meinem Projekte waren's nur fünf Minuten – das war zu wenig“, deutet er eine mögliche Fortsetzung an.

Über diese und weitere – insgesamt rund zwei Dutzend Projekte – findest du einiges in den drei Bilderstrecken!

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Wissenschaftsmessen

Wiens internationale Schulen laden (fast) jedes Jahr zur Wissenschaftsmesse, bei der Kinder und Jugendliche eigene Projekte vorstellen.

Kinderunis Viele heimische wissenschaftliche aber auch künstlerische Hochschulen bieten (meist) in den Ferien Lehrveranstaltungen, Workshops und Ateliers für Kinder an, manche auch für Jugendliche.

Sparkling Science Unis und Schulen führen gemeinsam „prickelnde“ Forschungen durch. Infos findest du unter: www.youngscience.at

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