Voll konzentriert arbeiten die Kids der einzelnen Stationen.

© Heinz Wagner

10, 9, 8... rollen, fahren, drehen - Ziel.
02/08/2015

10, 9, 8... rollen, fahren, drehen - Ziel.

Tüfteln, sägen, schneiden: Kinder bauen in kleinen Gruppen an einer langen Maschine. Teamwork bringt's.

Kugel fällt auf KluppeKluppe öffnet sich – Gummiringerl springt raus – löst einen Schalter aus – Propeller dreht sich – stößt Ball an – Ball rollt Schiene runter – bringt Glöckchen zum Klingeln – rollt weiter – stößt Brettchen an – Brettchen fällt wieder auf ein Brettchen – dieses fällt – und löst die Kettenreaktion der nächsten Station aus.

Recycling

„3, 2, 1: Go! Bau mit uns eine Kettenreaktionsmaschine“ nannte sich diese Aktion. An mehreren Tage konnten Kinder vom Science Center Netzwerk – eingeladen und betreut im Architekturzentrum Wien im Rahmen des Ferienspiels Wien – aus Kartonröhren, Styropor, Holz, Stäbchen, Propellern, Luftballons, Trinkhalmen, Motoren und noch vielem mehr Rutschen, Rampen, Kräne, Kugelbahnen, Wippen oder was auch immer bauen. In einem großen Raum stand eine lange Reihe von Tischen, der letzte vor der etwas tiefer gelegenen Bühne. Die Aufgabe war: In kleinen Teams aus zwei oder drei jungen Tüftler_innen etwas zu bauen, bei dem ein Impuls stets weitergegeben wird – wie beispielsweise der oben beschriebene.

Zusammenarbeit

Wichtig war „nur“: Am Beginn und Ende jeden Abschnitts stand ein Holzbrettchen, „Dominostein“ genannt, weil die vielleicht einfachste und bekannteste Kettenreaktion jene der Reihe von Dominosteinen ist. Erster angestoßen, stößt zweiten an.... bis alle fallen.

Somit musste jede Gruppe nicht nur an einer eigenen Kettenreaktion tüfteln, sondern auch überlegen, wie die eigene Aktion den eigenen Schlussstein so umfallen lässt, dass der Anfangsstein im nächsten Abschnitt fällt.

Betül und Hilal stellten hinter ihren Anfangsstein noch ein paar solcher Dominosteine. Der letzte stieß ein von ihnen aus Styropor und Holzrädern gebautes Fahrzeug an, das einen Ball durch eine Kartonröhre bugsierte.

Aber wie?

Raphi und Benni bauten in der Anfangsstation ein Fahrzeug aus einer Aluschale und Holzrädern. Es rollte auf einer Schiene aus zwei Holzstaberln eine Rampe aus Styropor hinunter und löste somit die folgende Aktion aus.

Zoé, Marie und Maja bauten mehrmals um, bis sie auf eine turmartige Konstruktion aus zwei der Länge nach halbierten Teilen einer Kartonröhre kamen. Bei der zweiten sollte ein Golfball nach unten rollen. Aber wie? Nun, sie fixierten ihn zunächst mit einem Spagat. Aber wie sollte der losgelöst werden? Dafür holten sie sich Anregungen bei anderen Stationen. Eine Kluppe war der Schlüssel zum Erfolg. Der Spagat wurde auf der anderen Seite des zweiten Teils der Kartonröhre in der Kluppe fixiert. Irgendwas musste drauf fallen, damit sich die Kluppe öffnet. Das war schon leichter. Dieses Trio zeichnete sich durch eine aufwändige Dekoration der eigenen Station aus. Vor allem aus Styropor wurden Blumen und andere Deko-Teile geschnitzt.

Tüfteln

Helena und Tiffany lösten ihre Aufgabe vor allem mit dem Bau einer Wippe, die Bälle und Kugeln in fortlaufende Aktionen versetzte.

Vor allem auf strombetriebene Mechanismen setzte die Gruppe von Steve und seinen Geschwistern. Eine glänzende Discokugel sollte von einer Reihe von Batterien in Drehung versetzt werden, Alu-umwickelte Strecken und Batterieklemmen sollten die Impulse über den ganzen Abschnitt weiter leiten. Da klappte so manches nicht auf Anhieb. Aber der Obertüftler ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. „Zu Hause zerlegt er fast alles und baut es wieder zusammen“, verrieten Geschwister.

Die eingangs beschriebene Station stammte aus den Hirnen und Händen von Jan, Max und Kun-Chen. Nachdem ihr rolltender Ball den Schlussstein anstieß, fiel er fast immer seitlich vom Tisch. Deshalb ersann das Trio einen Auffangbecher und klebte ihn an dieser Stelle an den Tischrand.

Den letzten Tisch vor der Bühne bespielten/bebauten Anika, Milou und Kiara. Die beiden letzteren begleiteten als Kinderreporterinnen den KiKu. Und schildern die Arbeit in ihrer Station in einem eigenen Abschnitt –siehe Kinder-Reporterinnen!

Eingespielt

Sehr eingespielt wirkte das erste auf der Bühne tätige Trio. Leonie, Elisa und Felix vertrauten dem Kinder-KURIER auch an: „Wir bauen sehr oft zusammen – alles möglich denken wir uns da aus und basteln dann drauf los.“

Nicht aufgeben!

Nadine, Nader und Relia, die letzte Gruppe vor dem Ziel der Kettenreaktions-Maschine hatte schon bald viele Einzelabschnitte. Doch lange Zeit wolle den dreien nicht und nicht der Übergang zum allerletzten Anstoß gelingen. Immer wieder dachten sie sich neue Konstruktionen aus, schließlich klappte es – jedoch nicht verlässlich. Also wieder neu gedacht. Und niemals aufgegeben. Zu guter Letzt rollte ein Rad über die Ziellinie.

Mehr Fotos vom Bau der Kettenreaktions-Maschine findest du in der Bilderstrecke!

Und hier geht's zur Homepage des Science Center Netzwerks

Bau an vielen Kettenreaktionen

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

Kettenreaktions-Maschine

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.