Mei und Maja.

© Heinz Wagner

Integration: Restaurant lädt Flüchtlinge ein
02/03/2015

Integration: Restaurant lädt Flüchtlinge ein

Ottakringer Restaurant verschafft Flüchtlingen einmal in der Woche Abwechslung im Alltag des Wartens.

von Heinz Wagner

Anfangs noch eher schüchtern, fast verschüchtert stellen sich die Familien beim Buffet an, nehmen von den orientalischen Speisen, gehen in den großen Speisesaal und beginnen sehr ruhig, fast sprachlos zu essen. Schön langsam lockert sich die Stimmung.

Kinder brechen das Eis

Insbesondere die Kinder entspannen sich schnell, scherzen, lachen wie Hamza (3), Mei (6) und ihre Schwester Maya (11) sowie die beiden Geschwister Mohamed (5) und Lipa (10). Die Familien beginnen zu plaudern, an einem Tisch sitzt eine Runde, die sich bereits fröhlich unterhält und im Gespräch mit einem der Organisatoren vorschlägt, ob nicht auch Musik gespielt werden könnte.

Am Tag der Menschenrechte

Rund 70 bis 80 Flüchtlinge, vor allem aus Syrien, Afghanistan und Tschetschenien, kommen einmal in der Woche (Montag am frühen Abend) ins Restaurant Etap in der Wiener Neulerchenfelderstraße. Dessen Inhaber und Chef, Memet Kocak, hatte – wie er dem KURIER erzählt - "genau am 10.Dezember, dem internationalen Tag der Menschenrechte, in einer Runde mit Freundinnen und Freunden die Idee gehabt, irgendwas Soziales, was Gutes zu tun. Da kam bald der Gedanke, etwas für geflüchtete Familien zu machen. Ja, und dann hab ich gesagt, lass uns solche Familien ins Restaurant einladen."

Rasch umgesetzt

Seit Mitte Jänner läuft die Aktion des Restaurants Etap (das auf Nachahmer hofft) in Zusammenarbeit mit "Asyl in Not" und dem Verein Ute Bock. Für viele ist es das erste Mal, dass sie in Wien in einem Restaurant und nicht in der Flüchtlingsunterkunft essen. Raus aus den stets gleichen vier Wänden, auch unter andere Leute kommen, einmal als Gäste behandelt werden, das verschafft das Gefühl, nicht nur auf 'Flüchtling aus Syrien, Tschetschenien, Afghanistan' reduziert zu werden. Und ein wenig Abwechslung und Entspannung im Alltag des Wartens, was mit dem Asylantrag passiert.

Besuch

Beim dritten Mal Anfang Februar gesellten sich auch einige Promis wie vor allem die unermüdliche Flüchtlingshelferin Ute Bock oder die langjährige Volksanwältin Terezija Stoisits zu den Gästen. Insbesondere letztere freute sich, gemeinsam mit Hamza ein Selfie machen zu dürfen. Und der lachte darüber auch sehr.

Pro Woche können maximal 100 Menschen kommen. Die Anmeldung erfolgt über die folgende Webiste:

http://www.etap.asyl-in-not.org/

ETAP-Flüchtlings-Essen

ETAP-Flüchtlings-Essen

ETAP-Flüchtlings-Essen

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ETAP-Flüchtlings-Essen

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ETAP-Flüchtlings-Essen

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ETAP-Flüchtlings-Essen

ETAP-Flüchtlings-Essen

ETAP-Flüchtlings-Essen

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ETAP-Flüchtlings-Essen

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ETAP-Flüchtlings-Essen

ETAP-Flüchtlings-Essen

ETAP-Flüchtlings-Essen

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ETAP-Flüchtlings-Essen

ETAP-Flüchtlings-Essen

ETAP-Flüchtlings-Essen

ETAP-Flüchtlings-Essen

ETAP-Flüchtlings-Essen

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