Kiku
21.02.2018

Die Redner_innen des 1. Finaltages (20. 2. 2018)

Die Redner_innen des 1. Finaltages (20. 2. 2018)

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Sofia Ivanchenko (Russisch/Döblinger Gymnasium Wien 19) sprach über Social Media und konzentrierte sich auf den Gedanken, dass sie durchaus hilfreich sein könnten, aber allen bewusst sein müsste: Sie sind nicht das echte Leben.

Celine-Andrea Kubat (Tschechisch/Priv. RG des Schulvereins Komensky, Wien 3) möchte gerne Tierärztin werden, um diesen, damit aber auch Menschen, die sich an der Gesundheit der Tiere freuen, zu helfen – das sei eines der Dinge. Wofür es sich zu leben lohne.

Tuğba Başdoğan (Türkisch/ NMS Neufeld, Burgenland) schilderte die Kindheit ihrer Mutter vor 25 Jahren in der Türkei. Sie durfte nur fünf Jahre in die Schule gehen – wie alle ihre Schwestern -, und musste danach von 6 Uhr in der Früh oft bis 19 Uhr abends am Feld arbeiten. Heute freue sich die Mutter, dass ihre Tochter in Wien lernen dürfe. Die Rednerin nannte aber auch noch ...

... weitere Ungerechtigkeiten auf der Welt, wie dass Kinder in Bangladesch unter ärgsten Bedingungen T-Shirts fabrizieren, damit wir sie hier billigst kaufen, oder – teils auch Kinder – im Kongo Kobalt und andere seltene Erze in Minen abbauen – damit unsere Handys funktionieren.

Yubeen Seo (Koreanisch/RG/WRG Feldgasse Wien 8) brachte zur Frage, wofür es sich zu leben lohne, vieles ins Spiel. Vor allem aber, dass die Vielfalt der fast 7,5 Milliarden Menschen auf der Welt ein Vorzug sei. Diskriminierung, Hass und Gewalt sollte mit der Idee, die/den anderen zu respektieren, begegnet werden.

Berna Erdem (Türkisch/NMS Neufeld, Bgld.) nannte als ihren Traumberuf, für den es sich zu leben lohne: Kinderärztin – ausgehend von der eigenen Erfahrung von bisher vier Hüftoperationen, aber auch von einem Mädchen auch ihrem Umfeld. Die 13-Jährige habe Krebs, aber unbeschreiblichen Lebensmut.