Experimente

© Kollegium Kalksburg

Comenius-Projekt
10/03/2014

100 Jugendliche dem Erdäpfeltod-Bakterium auf der Spur

Internationales Biotechnologie- Comenius-Projekt am Kollegium Kalksburg (Wien) mit rund 100 Jugendlichen aus zehn Ländern.

Ein Teil der Schule Kollegium Kalksburg in Wien verwandelte sich Ende September in ein internationales Labor. Mehr als 100 Jugendliche aus zehn Ländern waren nach Wien gekommen. Mehr als eine Woche lang beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Tschechien, Slowakei, Schweiz, Ungarn, Türkei, Litauen und Österreich mit Biotechnologie – und natürlich gegenseitigem Kennenlernen.

Forschungsaufgaben

Die Projektaufgaben – zum Teil gemeinsam mit wissenschaftlichen Fachleuten – waren: Ein Bakterium zu finden, das zum Verderb von Kartoffeln führt sowie eine Nervenkrankheit nachzuweisen. Dafür wurden Methoden angewandt, die auch in der wissenschaftlichen Praxis verwendet werden. Um sich mit diesen vertraut zu machen führten Exkursionen die Schülerinnen und Schüler zu den Betrieben Boehringer Ingelheim, Arsanis, Hookipa und zwei Instituten des Wiener AKH.

Mentorinnen und Mentoren

Einige der Jugendlichen waren zuvor zu Mentorinnen und Mentoren ausgebildet worden. Sie hielten die theoretischen Schulungen für ihre Kolleg_innen und leiteten die Versuchsreihen (selbstverständlich auf Englisch). Als Ergänzung zu den praktischen Experimenten und den Exkursionen hielt Dr. Georg Weitzer (Institut für Medizinische Biochemie) einen Vortrag über Stammzellen. Dr. Friedrich Wrba (Institut für molekulare Pathologie) und Dr. Matthias Beck (Institut für Moraltheologie) leiteten eine Ethikdiskussion zum Thema..

Kennenlernen

Um einander (noch) besser kennenzulernen stellten die Gruppen ihre Länder in kurzen – teils lustigen – Präsentationen vor, tanzten die Quadrille, erkundeten die wichtigsten Wiener Sehenswürdigkeiten und auch die hintersten Winkel der gastgebenden Schule. Besucht wurde auch „A tribute to Vienna“ in der Spanischen Hofreitschule.

... Jugendlicher

Matthias: „ Besonders gut gefallen hat mir der gemeinsame Ausflug nach Wien mit den ausländischen Schülerinnen und Schülern sowie ihren Lehrerenden. Dabei haben wir ihnen weltweit bekannte Sehenswürdigkeiten gezeigt und konnten nebenbei, so wie während der gesamten Woche, neue internationale Freunde kennenlernen.
Außerdem war das Arbeiten mit mehr als 80 Leuten, die alle Labormäntel trugen, wirklich beeindruckend. Ähnlich wie in professionellen Labors extrahierten wir DNA um diese anschließend weiter zu untersuchen. Das ist auf jeden Fall eine Erfahrung, die uns allen immer bleiben wird.“

Carina und Ester: „ Ganz besonders hat uns am diesjährigen Treffen gefallen, dass die Versuche sehr vielfältig waren und sie das normale Schullevel um einen großen Bereich erweitert haben. Toll fanden wir auch, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der verschiedenen Länder starken Zusammenhalt gezeigt haben, trotz der kurzen Kennenlernphase.“

Vinzenz: „Für mich war es das erste Comenius-Projekt, an dem ich teilnehmen durfte. Seit Beginn der Besprechungen war ich sehr gespannt, wie es werden würde. Dass ein Franzose bei mir über das Wochenende wohnte, war für mich die erste kleine Herausforderung. Toll fand ich, dass mir die Lehrer vertraut haben, meine Aufgaben zu meistern. Ich freu mich schon auf mein nächstes Projekt in Frankreich.“

Daniel: „Mit hat es gefallen, dass ich so viele neue Kontakte knüpfen konnte und dass wir Dinge gemacht haben, die normalerweise in der Schule nicht möglich sind."

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