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12/05/2011

Facebook plant große Veränderungen

Im Vorfeld der Facebook-Entwicklerkonferenz f8 sind bereits erste Details über Neuerungen durchgesickert.

Noch vor Beginn der Facebook-Entwicklerkonferenz f8, die jährlich in San Fransisco stattfindet, sickern bereits erste Details der im Vorfeld angekündigten großen Neuerungen durch. Der Techblog Techcrunch will erfahren haben, dass Facebook neben dem Like-Button die Einführung mehrer neuer Buttons, wie Read, Listened, Watched und Want plant. Damit können Facebook-Nutzer eindeutiger unterscheiden, ob sie beispielsweise etwas lediglich gehört ("Listened") haben oder es tatsächlich mögen ("Gefällt mir") - diese Information könnte insbesondere für Unternehmen interessant sein, die so ihre Bemühungen auf Sozialen Netzwerken besser auswerten können. Vorrangig dürfte es aber zur weiteren Personalisierung des Facebook-Profils dienen.

Facebook Music

Neben den neuen Buttons wird auch die offizielle Ankündigung von Facebook Music erwartet. Dahinter dürfte sich eine Integration der zahlreichen Internet-Radios und Social Networks für Musikbegeisterte, wie last.fm oder Spotify, verbergen. Ein essentielles Feature dieser Dienste ist das sogenannte Scrobbling, bei dem eine Liste aller gespielten Songs im Profil gespeichert wird und bei Facebook vermutlich auch im klassischen Facebook-Newsfeed landen würde. Durch derartige Datenbanken sind Dienste wie last.fm dazu in der Lage Empfehlungen für neue Musik abzugeben. Zum Vergleich: Last.fm verfügt derzeit über knapp 30 Millionen Mitglieder, Facebook über mehr als 700 Millionen - das Potential für eine gewaltige Musikdatenbank ist definitiv vorhanden und könnte Facebook binnen kürzester Zeit zum schärfsten Konkurrenten des iTunes Store von Apple werden lassen.

Project Spartan

Definitiv nicht angekündigt wird das schon lange erwartete Project Spartan, hinter dem sich ebenfalls ein Projekt verbirgt, das Apple nicht gefallen dürfte. Da Apple Geräte nach wie vor kein Flash unterstützen, möchte Facebook künftig sein Soziales Netzwerk und Apps von anderen Entwicklern selbst über eine HTML5-Plattform vertreiben. Dadurch könnten sowohl Android- als auch iPad- oder iPhone-Benutzer in den Genuss aller Funktionen von Facebook kommen. Da Facebook in diesem Fall nicht an die strengen Bestimmungen des App Store von Apple gebunden wäre, hätte man hier auch deutlich mehr Freiheiten - auch was das Abwickeln von Bezahlungen betrifft. Denn gerade hier liegt der Knackpunkt: Apple lässt keinerlei alternative App Stores auf seinen Geräten zu und auch Google wäre wohl von dieser Maßnahme nicht sonderlich begeistert. Gerüchten zufolge ist Project Spartan bereits fertiggestellt, allerdings möchte man derzeit den Fokus auf andere Neuerungen wie Facebook Music legen und das ehrgeizige Projekt wohl erst später offiziell vorstellen.

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