Illusionen über Macht - Machtansprüche und ihre Grenzen

Illusionen über Macht - Machtansprüche und ihre Grenzen
Bei der Ö1 Science Arena am 19. Juni widmet sich dem Thema "Illusionen über Macht - Machtansprüche und ihre Grenzen".

Gewaltfreiheit war ein zentrales Prinzip der Friedensbewegung und auch anderer linker gesellschaftlicher Strömungen. Doch bereits im "Kommunistischen Manifest" ist von einem "gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnung" die Rede. Heute streben Parteien wie die Grünen danach, "kriegstüchtig" zu werden. Ist das konsequent oder widersprüchlich?

"Nach den Zeiten von Drill und Schwarzer Pädagogik setzt die Psychologie seit den 1970ern auf die Dekonstruktion von Autoritäten. Macht wird nur noch in einem negativen Kontext gesehen, das Wissen um Gestaltungsmacht geht verloren," erklärt Christine Bauer-Jelinek, Psychotherapeutin, Wirtschaftscoach und Erfolgsautorin aus Wien.

Ihr Diskussionspartner, Ulrich Körtner, evangelischer Theologe und Ethiker aus Wien, fügt hinzu:

"Das Verhältnis von Macht, Recht und Gerechtigkeit, aber auch von Freiheit, sind zentrale Themen der politischen Ethik. Um Gewalt einzudämmen, zu vermeiden und zu überwinden, wird es jedoch manchmal notwendig sein, auf durch Recht legitimierte Gewaltmittel zurückzugreifen."

Christine Bauer-Jelinek und Ulrich Körtner stehen sich bei der Science Arena am 19. Juni im Wiener Ringturm gegenüber und führen eine Debatte über Machtansprüche.

Mittwoch, 19. Juni um 18.00 Uhr (Einlass ab 17.30)

Wiener Ringturm
Schottenring 30
1010 Wien

Eintritt frei!
Verbindliche Online-Anmeldung erforderlich!

Die Diskussion können Sie am Mittwoch, 24. Juni 2024 um 16.05 Uhr im "Salzburger Nachtsudio" nachhören.

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