Das Wien Museum bekommt einen neuen Chef

© APA/HERBERT PFARRHOFER

Kulturpolitik
06/24/2014

Wien Museum: Gemeinderat beschließt Neubau

Auch die Einrichtung einer Projektgesellschaft am Mittwoch auf der Tagesordnung.

Das Wien Museum bleibt am Karlsplatz und wird in den kommenden Jahren generalüberholt sowie mit einem Zubau ausgestattet. Am morgigen Mittwoch wird das Vorhaben im Gemeinderat beschlossen. Gleichzeitig wird auch die Gründung einer Projektgesellschaft in die Wege geleitet. Sie nennt sich "Wien Museum Entwicklungsgesellschaft" und ist eine Tochter der städtischen Standortentwicklung GmbH (WSE).

Sie wird die nötigen Maßnahmen von Widmungs- bis zu Finanzierungsfragen betreuen. Auch die Abwicklung eines Architekturwettbewerbs fällt in ihre Zuständigkeit. Zusätzlich wird ein Lenkungsausschuss installiert, der Rathaus-Geschäftsgruppen und magistratische Dienststellen in der Causa Wien Museum koordiniert. Der Budgetrahmen für die Projektmanagementleistungen beträgt 1,2 Mio. Euro.

Die Entwicklungsgesellschaft soll bis zum Sommer ihre Arbeit aufnehmen. Die Umsetzung des Bauvorhabens ist dann für die zweite Jahreshälfte 2015 vorgesehen.

Wenig Freude zumindest mit der Art der Abwicklung hat die Opposition. FPÖ und ÖVP forderten zuletzt ein unabhängiges Baumanagement - und sprachen sich dagegen aus, dies bei der Wien-Holding anzusiedeln (Die WSE ist eine Tochter der Wien-Holding, Anm.). Die nun geplante Struktur ermögliche wenig Kontrolle, wurde etwa beklagt.

Im Büro von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) werden die Bedenken nicht geteilt. Die Projektgesellschaft unterstehe der Kontrolle des Lenkungsausschusses, wie eine Sprecherin gegenüber der APA am Dienstag betonte. Es wäre fahrlässig, die in der Stadt vorhandenen Instrumente - wie etwa die WSE - nicht zu nutzen. Die neue Gesellschaft sei zudem für die Abwicklung von Ausschreibungen zuständig, hieß es. Sie sei somit ein Instrument, das Ausschreibungen überhaupt erst möglich mache.

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