Wenn Bäume frieren

Gefrierender Regen und Temperaturen unter dem Nullpunkt verwandelten Wien in eine märchenhafte Eislandschaft.

Holzapfel-Baum beim "Baumkreis". Dieser KURIER-Ständer blieb "versiegelt". Kunstwerke der Natur in den Wienerwald-Wiesen. Sitzbank am „Himmel“. Ein Zaun am Landgut Cobenzl mit Eisschicht. Vereiste Wiese und Busverkehr (vor der Sperre) – nahe Gspöttgraben. "Verzierter" Mistkübel  bei einer Bushaltestelle an der Höhenstraße. Eiswelten an der Höhenstraße am 24.12. – bevor sie gesperrt wurde. Unter dem Gewicht des Eises brachen Äste und ganze Bäume – Waldspaziergänge waren daher lebensgefährlich. Tauwetter am 26.12.: Eiszapfen und Blätter (nahe „Häuserl am Roan“). Von Wind und Eisregen geformte „Skulpturen“ an einem Holzapfelbaum ("Baumkreis"). Weingarten und Hagebutten – "Am Himmel". Weingarten "Am Himmel".

Temperaturen um den Gefrierpunkt und Starkregen haben in Wien rund um den 24. Dezember dazu geführt, dass sich eine dicke Eisschicht über Wiesen und Bäume legte. Der gefrierende Regen legte Leitungen lahm, kippte Bäume und sorgte bei Spaziergängern für Lebensgefahr. Neben diesen Schattenseiten bescherte dieses Naturphänomen einem auch tolle Bilder. Eingefangen wurden diese in Wien zum Beispiel von den beiden Fotografen Verena Popp-Hackner & Georg Popp. Entstanden sind die beeindruckenden Aufnahmen alle in Wien entlang der Höhenstraße - im Zeitraum von 24. bis 26. Dezember.

Diese Fotos sind ein weiteres Kapitel des Projekts "Wiener Wildnis", das von mehreren Fotografen ins Leben gerufen wurde. Es ist auf mehrere Jahre angelegt und soll die vielfältige Natur, die Tierwelt, Grünräume und Umweltschutzprojekte in Wien fotografisch vorstellen", so Georg Popp  gegenüber dem KURIER.

Eine Auswahl an Bildern von Verena Popp-Hackner & Georg Popp:
 

(KURIER / mawe) Erstellt am
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