Waves Festival: Ein Auftakt nach Maß

Eine blonde Frau mit Brille singt in ein Mikrofon vor einem Klavier.
Die dritte Ausgabe des Waves ist im vollen Gange. Der Festival-Auftakt macht Lust auf mehr.

Die dritte Ausgabe des Waves Festival ist bereits voll im Gange. Eröffnet wurde das kunterbunte Treiben durch die Wiener Club-Landschaft am Donnerstagvormittag mit einer Reihe von Vorträgen und Diskussionsrunden in der Urania. Da trafen sich Booker mit Label-Betreibern und Musiker zur Kennenlernstunde. Es wurden Visitenkarten ausgetauscht und über die Zukunft der Branche geredet. Währenddessen wurde im Hintergrund noch fleißig gearbeitet, Getränke mussten eingeräumt, Banner aufgehängt, Bands abgeholt und Gästelisten geschrieben werden. Am Nachmittag stellte sich dann bei strahlendem Sonnenschein und kalten Temperaturen das belgische Musikland am Dach der Urania vor. Amatorski und Girls in Hawaii spielten ein Akustik-Set. Wenige Stunden später konnte man die beiden Bands dann im Flex bewundern.

Sexy

Im schönen Odeon Theater in der Taborstraße durfte sich am Donnerstagabend die Sängerin und Pianistin Frida Hyvönen in einem aufmerksamkeitserregenden Kleid durch ihre verträumten Folk-Pop-Balladen singen. Den Abschluss in dieser Location machten Au Revoir Simone, drei Mädels aus New York, die gewohnt stilvoll an ihren Synthesizern agierten.

Im Flex überzeugten hingegen CSS mit ihrer aufgeweckten und fröhlichen Mischung aus Dance, Rock und Favela-Funk. Mit „We are CSS from the internet“, begrüßte die Sängern Luise das Publikum. Ihren Hit „Let’s Make Love And Listen To Death From Above“ vom 2005 erschienenen Debütalbum "Cansei De Ser Sexy" interpretierten sie lautstark. Das Publikum war begeistert. Es wurde auch immer wieder in die Show miteinbezogen. Während den Songs gab es dann auch noch aufmunternde Worte von den Mädels aus Sao Paulo: Don’t belive the magazins. Your are pretty“.

Bilder vom ersten Tag beim Waves Festival:

Drei Musikerinnen stehen auf einer Bühne mit Keyboards und technischem Equipment.

Drei Musikerinnen spielen Keyboards auf einer Bühne vor einem Publikum.

Eine Musikgruppe tritt auf der Bühne auf und spielt Keyboards.

Eine blonde Frau mit Brille singt in ein Mikrofon vor einem Klavier.

Zwei Musikerinnen treten mit einem Roland-Keyboard auf einer Bühne auf.

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Eine Sängerin mit langem, dunklem Haar tritt auf einer Bühne auf und singt in ein Mikrofon.

Eine Person mit langem Haar steht auf einer Bühne und hält ein glänzendes Tuch hoch.

Ein Gitarrist spielt im blauen Bühnenlicht.

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Wellenreiten

Das große Waves-Angebot lädt noch bis in die Nacht auf Sonntag zu zahlreichen Konzerten. Dabei sollte man sich warm anziehen, denn es gibt sogar Open-Air-Gigs. Belohnt wird das Wellenreiten mit unterschiedlichsten Live Acts aus der Alternative-, Pop- bzw. Elektrowelt. Mit dabei sind in den nächsten Tagen unter anderem noch: Die dänische Punk-Combo Iceage, Mum aus Island, die Ringo Jets aus der Türkei, Slut aus Deutschland oder der irische Elektronik-Musiker Jack Colleran (alias Mmoths). Ein weiterer Schwerpunkt liegt zudem auf Bands aus Slowenien und Belgien, wobei sich die gleichzeitig stattfindende Waves Music Conference unter anderem den Musikmärkten und -szenen dieser Länder widmet.

Zahlreich vertreten sind aber auch heuer wieder die rot-weiß-roten Beiträge: Namentlich seien Fuckhead, Kreisky, Attwenger, The Beth Edges, I-Wolf and The Chainreactions oder Mika Vember genannt. Am Samstag schwappt das Waves nach Bratislava. Gespielt wird an insgesamt sieben Locations. Zwischen Wien und Bratislava werden Shuttle-Busse verkehren.

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