Warum ich den ESC schaue

Teya und Selane
Seit Sarah zehn Jahre alt ist, schaut sie den ESC. Uns hat sie im Rahmen der berufspraktischen Tage erzählt, was sie daran so begeistert.

Sarah, 13, besucht das BRG-18 in Wien und schnupperte beim KURIER im Rahmen der berufspraktischen Tage in unseren Alltag. Wir haben sie gebeten über eines ihrer Lieblingsthemen zu schreiben und weshalb es sie so interessiert. Das Ergebnis ist dieser kleine Text, den wir Ihnen nicht vorenthalten wollen: 

Seit 1957 ist Österreich Teil des Eurovision Song Contest (damals noch bekannt als Grand Prix Eurovision de la Chanson) und blickt auf eine lange Geschichte mit Höhen und Tiefen zurück. In den ersten Jahren blieb der erste Erfolg aus, doch 1966 gelangte Udo Jürgen der Durchbruch. Dreimal versuchte er es beim ESC. Doch erst beim dritten Versuch gelang es ihm mit seinem Lied "Merci Cherie" für Österreich zu gewinnen. 

1967 fand dann zum allerersten Mal der Eurovision Song Contest in der Wiener Stadthalle statt. Daraufhin folgten schwache Platzierungen und teilweise sogar Rückzüge Österreichs vom Wettbewerb. 

Erst 2014 brachte Conchita Wurst mit "Rise like a Phoenix" und einer neuen Höchstpunktzahl (290) den Sieg nach 48 Jahren nach Österreich zurück. Ein weiteres Mal war die Stadthalle der Austragungsort für den größten Musikwettbewerb Europas. 

Ein weiteres Highlight kam später: JJ (auch bekannt als Johannes Pietsch). Mit seinem emotionalen Auftritt, starker Stimme und moderner Inszenierung gewann er mit Wasted Love den ESC 2025 in Basel für Österreich. Somit ist die Stadthalle nun schon das dritte Mal der Austragungsort des Eurovision Song Contest.                                                                                                                                          

Damit zählt Österreich heute zu eines der durchschnittlich besten Länder, die am Wettbewerb teilnehmen. 

Aber das ist nicht der Grund, weshalb ich den Song Contest schaue. Für meine Familie und mich ist es Tradition, den Song Contest zu schauen. Wir schauen den Wettbewerb immer zusammen und im vorherigen Jahr haben wir zum ersten Mal ein ESC-Bingo gemacht, welches wir heuer wieder spielen werden. 

Der erste ESC, den ich geschaut habe, war der im Jahr 2023. Mir gefällt der Eurovision Song Contest, weil es so viele verschiedene Musik Genres gibt und man ganz viele verschiedene Sprachen und Lieder aus den verschiedenen Kulturen und Ländern hören kann. Außerdem gefallen mir die Shows, die alle Sängerinnen und Sänger individuell gestalten.

Dieses Jahr werde ich den Song Contest mit ein paar Freunden und meiner Familie zu Hause schauen. 

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