Wally, Waltz & Über-Bingo: Kulturjahr 2010

Kultur-Jahresrückblick: Es war ein Jahr voller Höhenflüge, Rekorde aber auch geprägt von bitteren Verlusten finanzieller und menschlicher Natur.

2010 brachte die Oscar-Krönung des von Auszeichnung zu Auszeichnung eilenden Christoph Waltz und - beinahe auch für Regisseur Michael Haneke ("Das weiße Band"). Was sonst noch an Höhen und Tiefen im kulturellen Jahreslauf passiert ist, finden Sie in dieser Bilderstrecke - gewürzt mit prägnanten Zitaten des Jahres. "Das ist kein normales Konzert." 
(Georges Prêtre)

Der französische Dirigent Georges Prêtre (86) und die Wiener Philharmoniker gestalten beim Neujahrskonzert im Musikverein eine "Liebeserklärung an die Welt" und eine Hommage an Frankreich, das Heimatland des Dirigenten. Die TV-Übertragung erreicht in 72 Ländern etwa 45 Millionen Menschen. "Auch wenn ich nicht beeindruckt aussehe, ich bin es" 
(Michael Haneke meinte damit nicht Sophia Loren, sondern seine Golden-Globe-Trophäe)

Gleich zwei Österreicher reüssieren am 18. Jänner bei der 67. Golden-Globe-Verleihung in Los Angeles: "Das weiße Band" von Michael Haneke wird zum besten nicht-englischsprachigen Film gekürt, Christoph Waltz für seine Rolle des SS-Offiziers Hans Landa in Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds" als Bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Als großer Sieger gilt James Camerons Science-Fiction-Spektakel "Avatar" (bester Film und beste Regie). "Ich frage nur, warum die Österreicher Steuern zahlen müssen, damit Superreiche eine Oper und drei Konzerte um bis zu 1230 Euro sehen zu können. Ist das Kulturpolitik?" 
(Ioan Holender, am 6. Februar in "profil")

Am 23. Jänner wird bekannt, dass Michael Dewitte (Bild) nach zwölf Jahren als Geschäftsführer der Salzburger Osterfestspiele von dieser Funktion bereits im Monat zuvor entlassen wurde. Auch der technische Leiter der Salzburger Festspiele, Klaus K., muss gehen. Sie stehen unter Betrugsverdacht. Dewitte soll zu Unrecht 2,1 Mio. Euro an Honoraren, Provisionen und Pauschalen kassiert haben, Klaus K. und ihm nahestehende Unternehmen sollen von Juli 1999 bis Juli 2008 ohne Genehmigung Leistungen von über 2,4 Millionen Euro an die Osterfestspiele abgerechnet haben. Wegen ungereimter Geldflüsse in der Höhe von mehr als zwei Millionen Euro wird gegen zwölf Beschuldigte ermittelt.
Am 11. Februar wird der Brite Peter Alward, Ex-Präsident von EMI Classics, wird als neuer Leiter der Salzburger Osterfestspiele bekanntgegeben. Am selben Tag beschließt das Kuratorium in einer Sondersitzung eine "gänzliche Umstrukturierung" der Festspiele. "Mercy, Mercy, Mercy" 
(Joe Zawinul)

Der 2007 verstorbene österreichische Jazzstar Joe Zawinul erhält für sein Album "75" postum einen Grammy in der Kategorie "Best Contemporary Jazz Album". Der aus Vorarlberg stammende Designer Stefan Sagmeister gewinnt einen Grammy für die von ihm gestaltete Box "Everything That Happens Will Happen Today" (David Byrne & Brian Eno) in der Kategorie "Best Recording Package". Das österreichische Akustikunternehmen AKG wird mit einem Spezial-Grammy, dem "Technical Grammy Award 2010", ausgezeichnet. Die große Gewinnerin des Abends ist Beyoncé, die mit sechs Grammys ausgezeichnet wird. "Wir sind nicht Roman Polanski" 
(Produzent Robert Benmussa, der in Abwesenheit des Regisseurs den Silbernen Bären entgegennahm)

20. Februar: Der Goldene Bär der 60. Berlinale geht an den türkischen Film "Honig" von Regisseur Semih Kaplanoglu. Nach 46 Jahren ist damit erstmals wieder ein Film aus der Türkei erfolgreich. Der zu der Zeit unter Hausarrest stehende Filmemacher Roman Polanski erhält für den Politthriller "Der Ghostwriter" den Silbernen Bären für die beste Regie. Am 12. Juli lehnt die Schweizer Regierung die Auslieferung Polanskis an die USA ab. Polanski wird aus dem Hausarrest entlassen. Die Schweiz hatte ihn Ende September vergangenen Jahres aufgrund eines US-Haftbefehls im Zusammenhang mit einem lange zurückliegenden Missbrauchsfall festgenommen, als er zu einem Filmfest nach Zürich reisen wollte. "Das ist das Über-Bingo! Ein Oscar und Penelope Cruz!" 
(Christoph Waltz bei der Oscar-Gala) 

8. März: Der gebürtige Österreicher Christoph Waltz erhält für die Rolle des Hans Landa in Quentin Tarantinos Film "Inglourious Basterds" den Oscar als bester Nebendarsteller. Großer Gewinner der 82. Oscar-Verleihung in Los Angeles ist das Irakkriegs-Drama "The Hurt Locker" (Regie: Kathryn Bigelow) mit sechs Auszeichnungen, darunter Bester Film und - als erste Frau - Beste Regie. Beste Hauptdarsteller werden Sandra Bullock für "The Blind Side" und Jeff Bridges für "Crazy Heart". Das mit ebenfalls neun Nominierungen favorisierte 3D-Spektakel "Avatar" von Bigelows Ex-Ehemann James Cameron erhält nur drei Oscars. Die weiteren nominierten Österreicher, Michael Haneke mit seinem vielfach ausgezeichneten Film "Das weiße Band" und dessen Kameramann Christian Berger, gehen leer aus. "Zum ersten, zum Zweiten und zum Dritten!" 
(beliebter Auktionatorspruch)

"L`Homme qui marche I", eine Skulptur des Schweizer Bildhauers Alberto Giacometti bricht am 3. Jänner den bisher von einem Picasso-Gemälde gehaltenen Rekord für ein Kunstwerk bei einer Auktion. 65 Millionen Pfund (rund 74 Millionen Euro) wurden bei Sotheby`s in London dafür geboten. Schon am 4. Mai geht der Rekord allerdings neuerlich an ein Bild von Pablo Picasso (siehe Bild): Am 4. Mai. wird in New York "Nu au plateau de sculpteur" (Nackte, grüne Blätter und Büste) aus dem Jahr 1932 um 106,4 Millionen Dollar (rund 82 Millionen Euro) versteigert. 
Aufregung um Picassos Kunst gab es auch am 29. November: Mehr als 270 unbekannte Werke des Malers mit einem Wert von mehr als 60 Millionen Euro tauchen in Frankreich auf. Ein Handwerker, der einige Jahre für Picasso gearbeitet hat, behauptet, diese seien ihm von dem Künstler und dessen Frau geschenkt worden. "Das sind richtige Zeitexpeditionen" 
(Festwochen-Intendant Luc Bondy über Theatermarathons)

14. Mai: Die Wiener Festwochen werden auf dem Rathausplatz traditionell eröffnet. Bis 20. Juni sind 49 Produktionen, darunter zehn Eigenproduktionen und fünf Uraufführungen, aus 21 Ländern zu sehen. Das Musikprogramm ist dem Komponisten Alban Berg gewidmet. Im Schauspiel dominieren Marathon-Veranstaltungen von Peter Stein (zwölf Stunden), Robert Lepage (neun Stunden) und Krystian Lupa (acht Stunden). Insgesamt werden 201.242 Zuschauer gezählt, die Auslastung beträgt 94,21 Prozent. "Jeder Film ist für mich spirituell, sogar "Toy Story". Ich finde, man sollte jeden Film fördern, auch eine Gespenstergeschichte mit Transvestiten." 
(Apichatpong Weerasethakul)

Der thailändische Film "Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives" gewinnt am 23. Mai die Goldene Palme beim Filmfestival in Cannes. Der Spanier Javier Bardem ("Biutiful") und der Italiener Elio Germano ("La Nostra Vita") werden durch die Jury unter Tim Burton als beste Darsteller ausgezeichnet. Den Preis als beste Schauspielerin erhält die Französin Juliette Binoche ("Copie Conforme"). Cannes-Gewinner Apichatpong Weerasethakul ist neben dem Musiker Lou Reed auch Stargast der 48. Ausgabe der Viennale, die am 21. Oktober mit dem französischen Drama "Von Menschen und Göttern" von Xavier Beauvois eröffnet. Mit dem Wiener Filmpreis werden "Kick Off" von Hüseyin Tabak (Doku) und "Rammbock" von Marvin Kren (Spielfilm) ausgezeichnet. 96.300 Zuseher sorgen für eine Auslastung von 79,8 Prozent.

Bild: Viennale-Direktor Hans Hurch mit Apichatpong Weerasethakul (links) und dem Schauspieler Xavier Maly aus "Von Menschen und Göttern". "Das ist so verdammt krass, das ist so derbe, ich zitter`!" 
(Lena Meyer-Landrut)

30. Mai: Deutschland gewinnt nach 28 Jahren wieder den Eurovision Song Contest. Die 19-jährige Lena Meyer-Landrut aus Hannover siegt mit ihrem Song "Satellite" und löst Sympathiestürme aus. "Ich bin froh, dass ich alles heil überstanden habe und mich alle heil überstanden haben" 
(Ioan Holender)

Mit einer Gala am 26. Juni nimmt Staatsoperndirektor Ioan Holender nach 19 Jahren Abschied. 52 Sänger - darunter Opernstars wie Anna Netrebko, Natalie Dessay und Plácido Domingo - und zwölf Dirigenten bestreiten über sechs Stunden eine "Musikalische Rückschau". Die letzte Vorstellung seiner Ära ist am 30. Juni der "Parsifal".

Bild: Netrebko und Holender "Ich komme aus einer anderen Kultur, in der die Intendanten nicht so wichtig sind." 
(Dominique Meyer)

Ioan Holenders Nachfolger, Dominique Meyer, tritt am 1. September sein Amt als Chef der Wiener Staatsoper an. Ihm zur Seite steht als neuer Generalmusikdirektor Franz Welser-Möst. Rund ein Monat später wird die erste Premiere, Paul Hindemiths "Cardillac", zu einem Erfolg bei Publikum und Kritik. Am 14. November hat an der Wiener Staatsoper mit Georg Friedrich Händels "Alcina" erstmals seit knapp fünf Jahrzehnten eine Barockoper Premiere. Mit "Les Musiciens du Louvre - Grenoble" sitzt erstmals ein Originalklangensemble im Graben. Musik und die Stabführung von Marc Minkowski werden von der Kritik gelobt, auf weniger Gegenliebe stößt Adrian Nobles Inszenierung. "Ja, das ist die Wally" 
(Restauratorischer Gutachter am 20. August in Wien)

Kurz vor einem in New York angesetzten weiteren Gerichtstermin wird am 21. Juli über das 1998 in New York als "Diebsgut" beschlagnahmte Gemälde "Bildnis Wally" von Egon Schiele aus den Beständen der Leopold-Museum Privatstiftung eine Einigung erzielt: Die Stiftung zahlt 19 Mio. Dollar (14,8 Mio. Euro), die durch den Verkauf von Kunstwerken aufgebracht werden sollen, an die Erben der Kunsthändlerin Lea Bondi-Jaray, gleichzeitig legt das US-Gericht den Fall zu den Akten. Nach einer Präsentation im New Yorker "Museum of Jewish Heritage" kehrt das Bild am 20. August nach Wien zurück, wo es im Leopold Museum ausgestellt wird.
Kunstsammler und Museumsdirektor Rudolf Leopold hat die Rückkehr des Schiele-Bildes nicht mehr erlebt. Er ist am 29. Juni 85-jährig in Wien gestorben. Der Posten des museologischen Direktors soll ausgeschrieben werden. Restitutionsfragen rund um Werke aus der Sammlung Leopold sind weiterhin offen.

Bild: Elisabeth Leopold mit "Bildnis Wally" in Wien "Ein bisschen ist man natürlich eine Mozartkugel, von außen betrachtet.." 
("Buhlschaft" Birgit Minichmayr über die Salzburger Festspiele)

Die 90. Salzburger Festspiele werden - einen Tag nach der Premiere des "Jedermann" mit neuer Besetzung (Nicholas Ofczarek als Jedermann und Birgit Minichmayr als Buhlschaft) - am 26. Juli offiziell eröffnet. Die Festrede hält Daniel Barenboim. Bis 30. August besuchen knapp unter 250.000 Menschen rund 190 Veranstaltungen unter dem Generalthema "Wo Gott und Mensch zusammenstoßen, entsteht Tragödie" und sorgen damit für eine Rekordauslastung von 95 Prozent. Als Höhepunkte dieser letzten Saison von Intendant Jürgen Flimm gelten der "Ödipus auf Kolonos" von Sophokles mit Klaus Maria Brandauer und die Uraufführung der Nietzsche-Oper "Dionysos" von Wolfgang Rihm. "Die Bilder verschwinden automatisch und übermalen sich so oder so! `Erinnern heißt: Vergessen!` (Da können wir ruhig unbedingt auch mal schlafen!)!" 
(Letzter Blog-Eintrag auf Christoph Schlingensiefs Website)

Der deutsche Theater- und Filmregisseur Christoph Schlingensief stirbt am 21. August im Alter von 49 Jahren in Berlin an Lungenkrebs. Er gehörte zu den bedeutendsten Regisseuren der Gegenwart und war immer wieder auch in Österreich tätig.

Weitere prominente Kulturschaffende, von denen die Welt im Jahr 2010 Abschied nehmen musste (falls nicht näher angegeben, Österreicher): 1.1.: Der französische Filmemacher und Mitbegründer der "Nouvelle Vague", Eric Rohmer (89), Schauspieler Götz Kauffmann (61), US-Kultautor J.D. Salinger ("Der Fänger im Roggen") (91), Bildhauer Bruno Gironcoli (73), Architekt Raimund Abraham (76), der deutsche langjährige Leiter der Bayreuther Festspiele, Wolfgang Wagner (90), der britische Designer, Künstler und Punkmusik-Pionier Malcolm McLaren (64), der deutsche Film- und Theaterregisseur Werner Schroeter (65), US-Schauspieler, Regisseur und Hollywood-Rebell Dennis Hopper (74), die französisch-amerikanische Künstlerin Louise Bourgeois (98), der deutsche Maler Sigmar Polke (69), der portugiesische Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger Jose Saramago (87), der Schriftsteller und Sprachexperimentator Andreas Okopenko (80), Kunstsammler und Museumsdirektor Rudolf Leopold (85), der französische Regisseur und Nouvelle Vague"-Mitbegründer Claude Chabrol (80), US-Schauspieler und Hollywood-Legende Tony Curtis (85), Maria Hellwig, deutsche "Jodelkönigin" (90), Leslie Nielsen, US-Schauspieler (84), der deutsche Tenor Peter Hoffmann (66), US-Regisseur Blake Edwards („Der rosarote Panther“) (88). "Dieser Preis geht nicht nur an den Schriftsteller, er geht auch an sein Instrument, die spanische Sprache, diese wunderbare, energiereiche, kreative und moderne Sprache" 
(Mario Vargas Llosa)

Am 7. September wird bekannt, dass der peruanische Schriftsteller Mario Vargas Llosa mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet wird. Damit geht die Auszeichnung nach 28 Jahren erstmals wieder nach Südamerika. Vargas Llosa wird für seine "Kartographien von Machtstrukturen und seine bissigen Bilder von Widerstand, Revolte und Niederlagen des Individuums" geehrt, heißt es in der Begründung.
Zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse (4.9.) erhält die in Serbien geborene und in Zürich lebende Melinda Nadj Abonji den Deutschen Buchpreis für ihren Roman "Tauben fliegen auf". Das im österreichischen Verlag Jung und Jung erschienene Buch erzählt die Geschichte der Emigration einer Familie aus dem ehemaligen Jugoslawien in die Schweiz. Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geht in diesem Jahr an den israelischen Schriftsteller und Journalisten David Grossman. "Die Rückkehr der Museumsschlange" 
(KURIER, 15. August)

Am 7. Oktober wird mit "Michelangelo - Zeichnungen eines Genies" in der Albertina die weltweit umfangreichste Schau des Renaissance-Künstlers (1475-1564) seit zwanzig Jahren eröffnet . Gezeigt werden rund 100 Blätter aus allen Schaffensperioden, das entspricht einem Sechstel des weltweit erhaltenen Gesamtbestandes.
Geht es nach Besucherzahlen, ist die "Frida Kahlo"-Schau im Wiener Kunstforum die Ausstellung des Jahres 2010. Mit 362.000 Besuchern war die Schau, die für lange Warteschlangen vor dem Haus (Bild) und dichtes Gedränge in den Sälen sorgte, die bisher erfolgreichste in der Geschichte der Institution. "Ganz ohne Preis nach Hause zu gehen, ist Scheiße" 
(Burgtheater-Direktor Matthias Hartmann)

Sein eigenes Haus konnte der Burg-Chef am 8. November nicht meinen. Die erstmals im Burgtheater stattfindende 11. Nestroypreis-Gala wird zu Burg-Festspielen: Kein einziges anderes Theater hat an diesem Abend eine Chance. Kirsten Dene und Martin Wuttke werden als beste Schauspieler ausgezeichnet, Alvis Hermanis erhält den Nestroy für die beste Regie, Burgtheater-Direktor Matthias Hartmann den Spezialpreis. Die Beste Ausstattung liefert Johannes Schütz, bester Nachwuchs wird Sarah Viktoria Frick, bester Nebendarsteller Johann Adam Oest. Den Lebenswerk-Preis erhalten Ulrike Kaufmann und Erwin Piplits vom Serapionstheater überreicht. Der Autorenpreis geht an Kathrin Röggla, der Off-Preis an Sabine Mitterecker. Zur besten deutschsprachigen Aufführung wählt die Jury "Volpone" in der Regie von Werner Düggelin (Schauspielhaus Zürich). Der Publikumspreis geht überraschend an Paulus Manker, der mit seiner pointierten Dankesrede etwas Farbe in die Veranstaltung bringt. "Ich bringe es nicht fertig, jetzt hier weiterzumoderieren." 
(Thomas Gottschalk)

Am 4. Dezember wird die ZDF-Show "Wetten, dass..?" nach einem schweren Unfall erstmals abgebrochen. Der 23-jährige Kandidat Samuel Koch verunglückt bei seinem Versuch, mit Sprungfedern an den Beinen mehrere fahrende Autos per Salto zu überspringen. Er wird laut Einschätzung der Ärzte dauerhaft behindert bleiben. Die Verantwortlichen wollen die Sendung weiterführen, kündigen jedoch schärfere Sicherheitsvorkehrungen an. "Ick will nächstes Jahr wiederkommen. Ick hab` euch lieb!" 
(Schauspieler Ben Becker, der im Salzburger "Jedermann" den "Tod" verkörpert, in der ORF-Sendung "Seitenblicke")
(KURIER.at, apa) Erstellt am
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