Die Wiener Philharmoniker in Salzburg
Mit seinem Concentus Musicus und Haydns „Schöpfung“ hat Nikolaus Harnoncourt zum Auftakt der „Ouverture spirituelle“ (19. Juli) das erste umjubelte Konzert der heurigen Salzburger Festspiele gegeben.
Am vergangenen Wochenende nun hat der Dirigent eine weitere Konzertserie bei den Festspielen eingeleitet, nämlich jene der Wiener Philharmoniker.
Mit einer lang anhaltend gefeierten Interpretation von Haydns „Jahreszeiten“ gelang Harnoncourt, dem Orchester und dem Wiener Staatsopernchor ein geglückter Einstand ins heurige Konzertprogramm – das überaus prominent weitergeht: Bei den traditionsreichen Konzerten der Wiener Philharmoniker folgen noch Zubin Mehta, Christian Thielemann, Riccardo Muti und Lorin Maazel am Pult.
Programmatisch umkreist man die beiden musikalischen Jahresregenten Verdi und Wagner, deren jeweils 200. Geburtstag heuer die Konzertsäle prägt.
Programme
Aber nicht nur Wagner und Verdi erklingen: Mehta dirigiert am 3. und 4. August Werke von Mozart und Mahler, von letzterem erklingt die 5. Symphonie. Auch Bruckners 5. Symphonie steht am Programm, diesmal unter Thielemann (10. und 11. August).
Ein Höhepunkt unter den Konzerthöhepunkten wird wohl das Verdi-Requiem (15., 17. und 18. August), mit einem überaus prominenten Sängerquartett – Krassimira Stoyanova, Elīna Garanča, Piotr Beczala, Dmitry Belosselskiy – und Muti am Pult.
Nach Verdi gibt es zum Abschluss (29. und 30. August) Wagner: Lorin Maazel dirigiert Siegfried-Idyll und Musik aus dem ersten Akt aus „Die Walküre“, es singen Eva-Maria Westbroek (Sieglinde), Peter Seiffert (Siegmund) und Matti Salminen (Hunding).
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