© © Alexei Surovtsev

TV-Tipp
07/04/2022

"Tracks East": Mit Kunst und Solidarität gegen Putins Lügen

Das "Arte"-Kulturmagazin wirft in sechs Folgen einen etwas anderen Blick auf den russischen Angriffskrieg: Kulturschaffende aus Russland, der Ukraine, dem Baltikum und anderen Ländern in Osteuropa kommen dabei zu Wort.

Immer mehr Künstler aus der Ukraine, aber auch Russland, erheben ihre Stimme gegen den Krieg. Das TV-Magazin „Tracks“ reist in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (00.15) nach Osteuropa und lässt Kulturschaffende, Journalisten und Influencer erzählen. Sie verfügen über das notwendige kulturspezifische, politische und historische Wissen, um direkten Einblick in die jeweiligen Zivilgesellschaften und deren Beziehungen mit Russland zu geben. Um ein anderes und in vielerlei Hinsicht unbekanntes, überraschendes Bild zu zeichnen.

In der Auftakt-Sendung kommt u. a. der Schauspieler Alexei Surotsev (siehe Bild oben) zu Wort, der durch die Ruinen Irpins zieht, um Tiere zu retten. Porträtiert werden auch DJs, die den Musikclub gegen den Bunker getauscht haben, wo sie dann ihre Musik via Stream der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Es ist auch ein Beitrag über die ukrainische Rave-Community, die so  solidarisch und politisch wie nie zuvor agiert. Vlad, eigentlich Drag-Künstler, patrouilliert nun in seinem Viertel in Kiew. Ein paar Straßen weiter wird die erste Party seit Kriegsbeginn gefeiert – ein Versuch der Heilung in Krisenzeiten.

Bis August wird nun Woche für Woche eine neue Folge auf Arte präsentiert. Immer in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch. Die zehn „Tracks East“-Sonderfolgen werden auch im Netz auf arte.tv europaweit mit Untertiteln unter anderem in Ukrainisch und Englisch abrufbar sein. Um auch ein russischsprachiges Publikum zu erreichen, wird „Tracks East“ in Kooperation mit der Deutschen Welle auf arte.tv/en sowie dem YouTube-Kanal der Deutschen Welle „DW Reportaschi“ in einer russischen Synchronfassung angeboten.

 

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