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Thanks
11/07/2014

Ein Dankeschön aus Portland

Mit Thanks kommt eine der frischesten Bands aus Portland zurück auf Österreich-Tour.

von Mathias Morscher

Portland ist das neue Seattle“, hört man seit nunmehr einigen Jahren immer wieder. Kein Wunder, denn immer wieder spuckt die Metropole musikalische Leckerbissen auf die Weltkarte. Einer dieser Leckerbissen ist Thanks, die in den nächsten Tagen wieder in Österreich Halt machen. Eine sechsköpfige Band, die Anfang des Jahres ihr Debütalbum „Blood Sounds“ veröffentlichte und damit die Hörerschaft in Europa verzückte. Electro trifft dabei auf Soul, wird mit einer ordentlichen Portion Rock vermengt und mit einer „I don’t care“-Attitüde garniert.

„Dark Soul“ nennt das Thanks selbst und erzählt im Mail-Interview mit dem KURIER, dass „jeder von uns in der Jugend sehr viel Soul gehört hat, wir aber nie wie eine ‚alte‘ Soul-Band klingen wollten. Deshalb versuchen wir der Soul-Basis jede Menge neuer Sounds und Ideen hinzuzufügen.“ Besonders hör- und vor allem fühlbar ist das auf dem Song „Dead and Gone“, ein absoluter Anspieltipp – wenn man die Band denn findet, denn googlefreundlich ist der Name kaum (damit es leichter wird, hier; Anm.). Daran habe man bei der Namenswahl aber auch nicht gedacht, wie sie schreiben, "Drew, unser Schlagzeuger wollte ein Projekt mit diesem Namen. Thanks kommt eigentlich von dem Ernest-Tubb-Song ‚Thanks a lot‘ und wir alle mochten den Namen, da er so einfach ist."

So einfach die Namenswahl ist, so anstrengend ist es ein Album aufzunehmen. Deshalb auch der Albumtitel. „Du steckst einen Teil von dir in die Musik, dein wahres Ich, dein Blut – deine Blood Sounds.“, erklärt es Thanks, „es ist eine Kombination aus Energie, Erfahrung und Emotionen in diesen 45 Minuten und du hoffst, dass man einen Teil davon beim Hören spürt.“ Spüren wird man es spätestens, wenn man Thanks live auf der Bühne erlebt. Dazu hat man in der nächsten Zeit in ganz Österreich die Chance. Termine siehe unten.

Apropos Österreich. Das Verhältnis zwischen Portland und Seattle vergleicht Thanks ein bisschen mit dem Verhältnis von Österreich und Deutschland. "Seattle ist wie ein großer Bruder von Portland, und die Portlander mögen das nicht. Es gibt eine Rivalität zwischen den beiden und wir sind durch und durch Portlander. Das Leben hier ist noch relativ billig, deshalb kommen Künstler und Musiker aus allen Teilen der USA hier her, deshalb gedeiht die Szene hier auch so gut." Damit ist auch endlich die Frage beantwortet, warum Portland das neue Seattle ist.

Tourdaten

07.11.2014 - Arge, Salzburg

08.11.2014 - Musik Club, Lembach

14.11.2014 - Spielboden, Dornbirn

16.11.2014 - Chelsea, Wien

28.11.2014 - Club Glam, Feldbach

29.11.2014 - Roter Gugl, Hartberg

01.12.2014 - Weekender, Inssbruck

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