Marcello Giordani und Deborah Voigt in Puccini's "La Fanciulla del West" an der Met

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Nachruf
10/06/2019

Tenor Marcello Giordani mit nur 56 Jahren gestorben

Der Sizilianer, der einen Herzinfarkt erlitten hat, debütierte 1992 an der Staatsoper und war auch in Salzburg zu erleben.

Der italienische Tenor Marcello Giordani ist am Samstag im Alter von nur 56 Jahren in Augusta (Sizilien) an einem Herzinfarkt gestorben. Entsprechende Medienberichte bestätigte die Wiener Staatsoper in einer Aussendung. Der Sizilianer war ein gefragter Gast an den renommiertesten Opernhäusern, wo er in zahlreichen Partien von Belcanto-Opern Bellinis und Donizettis über das französische Repertoire bis zu dramatischeren Rollen von Verdi und Puccini zu sehen war.

Sein Operndebüt feierte Giordani 1986 mit Giuseppe Verdis "Rigoletto" im mittelitalienischen Spoleto. 1988 hatte er seinen ersten Auftritt an der Mailänder Scala als Rodolfo in Giacomo Puccinis "La Boheme". Der verheiratete Vater von zwei Kindern debütierte 1992 an der Wiener Staatsoper mit "Der Rosenkavalier". Im Haus am Ring trat er insgesamt 72 Mal in 14 verschiedenen Partien auf - unter anderem in "Rigoletto", "La Traviata", "La Bohème", "Roméo et Juliette", "Aida", "Turandot" und "Manon Lescaut". Bei den Salzburger Festsielen debütierte Giordani 2010 als Pollione in einer konzertanten Aufführung von "Norma".

Giordani war auch sehr um den Sängernachwuchs bemüht: 2010 gründete er die „Marcello Giordani Foundation“ mit dem Ziel, junge Sängerinnen und Sänger zu Beginn ihrer professionellen Karriere zu unterstützen

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