Tarantino will Waltz als Kopfgeldjäger

Filmnews: Smith soll Hauptrolle in "Django Unchained" übernehmen + "Fünf Freunde" werden verfilmt + Schwarzenegger als Pferdetrainer in Drama

Vielleicht wird Oscar-Preisträger Christoph Waltz demnächst keinen Bösewicht mehr spielen – sondern endlich einen "Good Guy". Und das womöglich sogar unter der Regie von Quentin Tarantino, der mit seiner Nazi-Farce "Inglourious Basterds" den österreichischen Schauspieler international berühmt machte.
Wie das Online-Medium Huffington Post meldete, hat Tarantinos Agentur WME bestätigt, dass der Regisseur das Drehbuch für den Spaghetti-Western "Django Unchained" fertiggestellt hat. Der Film soll eine Hommage an Sergio Corbuccis Original "Django" und an Takashi Miikes "Sukiyaki Django" werden. Waltz ist in der Rolle des Kopfgeldjägers Dr. King Schultz geplant. Die deutsche Agentur von Waltz hat die Meldung offiziell nicht bestätigt. ...

Mehr Infos ... Will Smith ist der Wunsch-Kandidat Tarantinos für die Hauptrolle. Angeblich will der Regisseur von Kultfilmen wie "Pulp Fiction" oder "Inglourious Basterds" Smith, einen der höchstbezahlten Schauspieler, unbedingt für seinen Spaghetti-Western gewinnen. Der ehemalige "Prinz von Bel Air" soll den befreiten Sklaven Django spielen, der sich an einem Plantagenbesitzer rächt. Der Hollywood Reporter meint, dass es bei dem Besetzungswunsch vielleicht an der hohen Gagenforderung von Will Smith hapern könnte. Allerdings hat sich auch schon Hollywood-Schwerverdiener Brad Pitt überzeugen lassen, in einem Tarantino zu spielen und wurde für seine Performance als "Südstaaten-Basterd" hochgelobt.

Tarantinos "Inglourious Basterds" war zwar ein Hit an der Kinokassa, dennoch kann sich der Regisseur keine 20 Millionen-Dollar-Gage für einen Schauspieler leisten, die Smith für Filme wie "Men in Black III"  - an dem er gerade arbeitet – normalerweise einfährt. Auch Samuel L. Jackson soll mit von der Partie sein, wenn es nach Quentin Tarantino geht. Er soll den "Haussklaven" von Monsieur Calvin spielen, dem "Bad Ass" des Films. Obwohl Jackson viel mit Marvel-Comic-Verfilmungen (z. B. "Thor") zu tun hat, sollte es kein allzu großes Problem werden, ihn ins Django-Boot zu holen, so die Filmseite Totalfilm. Immerhin stand Jackson schon des Öfteren zu Tarantinos Diensten ("Pulp Fiction", "Kill Bill"). Abenteuer der "Fünf Freunde" werden verfilmt


Die Abenteuer der "Fünf Freunde" sollen 2012 ins Kino kommen. Die Geschichten beruhen auf der erfolgreichen Kinderbuchreihe von Enid Blyton und würden in diesem Sommer verfilmt, teilten die Constantin Film und die Sam Film in München mit. Unter Regisseur Mike Marzuk ("Rock It!") werden unter anderem Michael Fitz, Gustav Peter Wöhler und Anna Böttcher vor der Kamera stehen.

 In dem Film sind Julian, Dick, Anne, George und der Hund Timmy Entführern auf der Spur, die es auf den Vater von George abgesehen haben. Die Gauner wollen an die Forschungsergebnisse des Wissenschaftlers herankommen. Die Kinder erfahren zufällig von der Verschwörung, doch keiner der Erwachsenen glaubt ihnen. So müssen die Fünf alleine den Bösewichten das Handwerk legen.

Die Britin Enid Blyton (1897-1968) gehört zu den beliebtesten Kinderbuchautoren. Ihre mehr als 700 Werke wurden weltweit rund 600 Millionen Mal verkauft. Aus ihrer Feder stammen unter anderem die Internatsgeschichten von "Hanni und Nanni". Arnie spielt Pferdetrainer in Drama

Nicht mit einem Action-Streifen, sondern einem Charakterdrama wird der ehemalige kalifornische Gouverneur und Österreich-Export Arnold Schwarzenegger auf die Kinoleinwand zurückkehren. In dem Drama "Cry Macho" spielt der 63-Jährige einen vom Glück verlassenen Pferdetrainer, der angeheuert wird, um einen Buben zu entführen, berichtet das US-Branchenblatt Hollywood Reporter. Als Regisseur ist Brad Furman ("Der Mandant") bestätigt, Al Ruddy ("Der Pate") konnte als Produzent gewonnen werden. Die Dreharbeiten sollen im September beginnen. "Ich garantiere, dass man in diesem Film Schwarzenegger aus einem anderen Blickwinkel sehen wird", wird Ruddy zitiert. "Arnold spielt immer diese großen, muskulösen Kerle, aber er hat etwas sehr Liebenswertes im echten Leben, und das wollen wir auf die Leinwand bringen." Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von N. Richard Nash aus dem Jahr 1975. Nash, der 2000 verstarb, hatte auch das Drehbuch verfasst - seither trägt Ruddy das Projekt mit sich herum. Burt Lancaster und Pierce Brosnan wollten bereits die Hauptrolle übernehmen, auch Clint Eastwood sei als Hauptdarsteller und Regisseur im Gespräch gewesen. Für Schwarzenegger sollen nun einige Action-Elemente eingefügt worden sein.

Bild: Schwarzenegger im Film "Kindergartencop". Der gebürtige Steirer verkörpert Mike, einen einst angesehenen Pferdetrainer, dessen Ehefrau und Sohn verstorben sind. Sein ehemaliger Boss macht ihm ein unmoralisches Angebot und bietet ihm 400.000 Dollar, um dessen Sohn, der mit der Ex-Frau in Mexiko lebt, zu entführen. Als Mike den Buben, einen neunjährigen Unruhestifter, ausfindig macht und mit ihm auf dem Weg zurück in die USA ist, entwickeln die beiden eine Vater-Sohn-Beziehung.

Schwarzenegger soll derzeit auch mit dem fünften Teil der erfolgreichen "Terminator"-Reihe liebäugeln. Zudem verkündete er Ende März, dass er als Cartoon-Figur mit dem Namen "The Governator" ins Unterhaltungsgeschäft zurückkehre. Für das kommende Jahr plane er eine TV-Zeichentrickserie und ein Comic-Buch.




Bild: Schwarzenegger in der Komödie "Last Action Hero". Roberto Benigni spielt in Woody Allens neuem Film

Der italienische Regisseur und Schauspieler Roberto Benigni wird in dem neuen Film seines US-Kollegen Woody Allen "The Wrong Picture" spielen. Der Streifen soll in der Filmstadt Cinecitta in Rom gedreht werden, berichteten italienische Medien am Samstag. Die Dreharbeiten werden im August beginnen. Noch unklar ist, welche Rolle Benigni übernimmt.

Der toskanische Regisseur, der 1999 den Oscar für den Film "Das Leben ist schön" gewonnen hat, wird prominente Kollegen an seiner Seite haben. Alec Baldwin, Penelope Cruz, Jesse Eisenberg und Ellen Page gehören Indiskretionen zufolge zum Cast. "Ich und meine Familie haben große Lust, eine lange Zeit in Rom, dieser wunderbaren Stadt zu verbringen", sagte Allen kürzlich. Rom sei seit Jahrzehnten in seinem Herzen, wie New York, Paris, London und Barcelona, in denen er seine Filme gedreht habe, sagte Allen.

Der US-Regisseur hatte öfters Bewunderung für Benignis "Das Leben ist schön" gezeigt. Allens jüngster Film "Midnight in Paris" mit den Stars Owen Wilson und Rachel McAdams wird am 11. Mai das Filmfestival in Cannes eröffnen. Die Komödie hatte Allen im vergangenen Jahr in der französischen Hauptstadt gedreht. Jafar Panahi Film in Cannes

Der im Iran zu sechs Jahren Haft verurteilte und mit einem 20-jährigen Berufsverbot bestrafte Regisseur Jafar Panahi ist beim diesjährigen Filmfestival in Cannes mit einem Film in der offiziellen Selektion vertreten. Wie das Festival am Samstag auf seiner Webseite bekanntgab, wird am 20. Mai Panahis "In Film Nist" ("This is not a Film") an der Croisette gezeigt werden. Ebenfalls neu im Programm ist ein Werk von Mohammad Rasoulof, der sich derselben Situation wie Panahi ausgesetzt sieht. Von ihm wird "Bé Omid é Didar" ("Good Bye") gezeigt.

Beide Filme seien "unter halb-verborgenen Umständen" entstanden und hätten das Festival in den vergangenen Tagen erreicht. Panahi hat darüber hinaus einen Brief nach Cannes geschickt, in dem er schreibt: "Die Realität, am Leben zu sein und den Traum, das Kino am Leben zu erhalten, hat uns motiviert, die existierenden Limitierungen im iranischen Kino durchzustehen." In Panahis Werk verarbeitet er seinen eigenen Fall und bietet durch die Schilderung eines Tages in seinem Leben einen Überblick über die derzeitige Situation des iranischen Kinos. Realisiert hat er das Projekt gemeinsam mit dem Dokumentarfilmer Mojtaba Mirtahmas. Rasoulofs Film erzählt die Geschichte eines jungen Anwalts in Teheran, der sich um ein Visum bemüht, um das Land verlassen zu können. Damit bringt auch Rasoulof einen realen Bezug in seine Arbeit ein, hat er sich vor gut einem halben Jahr doch selbst in dieser Situation befunden. Der Film wird am 14. Mai im Rahmen der Reihe "Un Certain Regard" gezeigt werden.

Dass beide Regisseur unter dem selben Schickal leiden und nun gleichzeitig ihre Filme nach Cannes geschickt haben, ist für Festivalpräsident Gilles Jacob und den künstlerischen Leiter Thierry Fremaux "ein Akt von Courage verbunden mit einer unglaublichen künstlerischen Botschaft". Cannes sei eine internationale Institution, die die beiden beschütze, erklärten Jacob und Fremaux in einem kurzen Statement. Diane Kruger würde gern mit Fatih Akin drehen
Der deutsche Hollywoodstar Diane Kruger (34) wünscht sich ein Rollenangebot des Hamburger Regisseurs Fatih Akin. "Mit dem würde ich furchtbar gerne drehen. Das wäre wirklich ein Traum", sagte Kruger der Süddeutschen Zeitung vom Samstag. Kruger, bekannt aus US-Blockbustern wie "Inglourious Basterds", "Troja" oder "Unknown Identity", hat noch nie einen deutschen Film gedreht. "Ich habe bisher zwei deutsche Drehbücher bekommen, und die waren beide leider nicht so toll."

Kruger wurde in Algermissen bei Hildesheim geboren und verließ mit 16 Jahren ihre niedersächsische Heimat, um in Paris zu modeln und eine Schauspielausbildung zu machen. Dort und in Los Angeles lebt Kruger heute. Sie spricht akzentfrei Französisch und Englisch. Robert Downey Jr. erhält Hollywood-Ehrenpreis

Er macht es Martin Scorsese (68), Steven Spielberg (64), Al Pacino (71), Julia Roberts (43), Michael Douglas (66) und Matt Damon (40) nach: Der "Iron Man"-Star Robert Downey Jr. (46) ist der diesjährige Empfänger des angesehenen American Cinematheque Award. Die Auszeichnung soll am 14. Oktober im Rahmen eines Gala-Dinners in Beverly Hills verliehen werden, berichtete das US-Branchenblatt Variety.Der Filmverband verleiht die Trophäe seit 25 Jahren an "außergewöhnliche Künstler", die sich ganz dem Kino verschrieben haben. Downey sei nicht nur ein charismatischer Darsteller, er verdiene auch besonderen Respekt für seine "persönliche Entwicklung", hieß es in einer Mitteilung.

Downey war 1993 für seine Darstellung der Kino-Legende Charlie Chaplin für den Oscar nominiert worden, doch danach brach die Karriere wegen Drogen-Eskapaden immer wieder ab. Der Star war wiederholt auf Entzug und in Haft. Vor zehn Jahren sagte sich Downey vom Drogenkonsum los und ist seither wieder fest im Geschäft. Nach Filmen wie "Good Night, and Good Luck" (2005) und "Zodiac" (2007) stieg er als "Iron Man" (2008) und "Sherlock Holmes" (2009) in die Riege von Hollywoods Topverdienern auf. Der deutsche Regisseur Robert Schwentke will mit Jeff Bridges drehen

Der deutsche Hollywood-Regisseur Robert Schwentke ("R.E.D. - Älter.Härter.Besser.") könnte für seinen nächsten Film Oscar-Gewinner Jeff Bridges ("Crazy Heart") vor die Kamera holen. Der Schauspieler, der zuletzt in "True Grit" auf der Leinwand zu sehen war, ist für die Komödie "R.I.P.D." im Gespräch, berichtet Variety. Ryan Reynolds ("Selbst ist die Braut") steht bereits für eine der beiden Hauptrollen fest. Bridges würde die Nachfolge von Zach Galifianakis antreten, der zunächst im Rennen war, dann aber absagte. Die Story, basierend auf dem Comic "Dark Horse", dreht sich um eine Polizeitruppe im Totenreich, die für das "Rest in Peace Department" tätig ist. Ein kürzlich gestorbener Cop tritt der Gruppe bei, um seinen Mörder zu finden. Das Drehbuch stammt von Phil Hay. Marie Kreutzers "Die Vaterlosen" läuft im Wettbewerb von Los Angeles

Der österreichische Spielfilm "Die Vaterlosen" von Marie Kreutzer läuft beim Los Angeles Film Festival im Hauptwettbewerb. Das teilte das Festival, das auch die bekannten "Independent Spirit Awards" vergibt in einer Aussendung mit. Unter den weiteren neun "jungen Talenten", die für die Konkurrenz ausgewählt wurden, befinden sich auch Filme von Matthew Gordon ("The Dynamiter"), Mohsen Abdolvahab ("Please Do Not Disturb") und Amber Sealey ("How to Cheat"). Das Festival zeigt von 16. bis 26. Juni mehr als 200 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus 30 Ländern. Spielberg-Projekt über Abraham Lincoln wird konkreter

Oscar-Preisträger Steven Spielberg dreht einen Film über das Leben von Abraham Lincoln. Die Hauptrolle wird Daniel Day-Lewis ("There Will Be Blood") übernehmen. Die Ehefau des Präsidenten, Mary Todd Lincoln, wird von Sally Field ("Forrest Gump") gespielt. Das Filmbüro des US-Staates Virginia gab bekannt, dass Spielberg die Städte Richmond und Petersburg als Schauplätze ausgewählt habe. Richmond war einst die Hauptstadt der Konföderierten Staaten von Amerika. In Petersburg, wo eine Reihe von Monumenten für die Kriegshelden der Südstaaten stehen, hatten im Jahr 2003 Loyalisten des Südens gegen eine Statue von Lincoln protestiert. Sie sehen den Präsidenten, unter dem der Bürgerkrieg zwischen Nord- und Südstaaten beendet wurde, als Eindringling.

Der neue Spielberg-Film basiert auf dem Buch "Team of Rivals" von Doris Kearns Goodwin und soll 2012 in die Kinos kommen. Bigelow castet schon für "Kill Bin Laden"

Überraschend war die Nachricht von Osama bin Ladens Tod - auch für Kathryn Bigelow ("The Hurt Locker"). Die Regisseurin hatte gemeinsam mit Co-Drehbuchautor Mark Boal an einem Film unter dem Titel "Kill Bin Laden" gearbeitet. 

Nun hat sie die Realität eingeholt, was ihr jedoch keinesfalls schaden muss. In Hollywood hat der Wettlauf um die Verfilmung des Thrillers bereits gestartet. Bigelows Projekt hat einen deutlichen Vorsprung, wie das Branchenblatt Variety berichtet. Das Drehbuch müsse lediglich umgeschrieben werden, ehe die Vorbereitungen für die Dreharbeiten fortgesetzt werden.

Bild: Bigelow wird von Ex-Mann James Cameron scherzhaft gewürgt, weil dieser nicht den Regie-Oscar für "Avatar" bekam, sondern Bigelow für "The Hurt Locker". "Kill Bin Laden" erzählt demnach von einem fehlgeschlagenen US-Spezialeinsatz gegen den Chef der Terrororganisation Al-Kaida, wie das Magazin Hollywood Reporter unter Berufung auf das Umfeld der Regisseurin berichtete. 

Nach Einschätzung des Mediums könne Bigelow aber angesichts der zahlreichen ähnlichen Filmprojekte, die nun geplant würden, auch das Interesse an dem Thema verlieren. Bigelow und Boal sollen die Nachrichten derzeit "verdauen" und sich im Laufe der Woche über den nächsten Schritt klar werden. Die Regisseurin und der Autor, die bereits hinter dem Oscar-prämierten Soldaten-Drama "The Hurt Locker" standen, haben zudem ein weiteres Projekt in den Startlöchern: "Triple Frontier" spielt in der Grenzzone zwischen Paraguay, Argentinien und Brasilien und sieht Tom Hanks in der Hauptrolle. Drehbuch über die Rivalität zwischen Niki Lauda und James Hunt

"Der Peter Morgan ist ein kompetenter Mann", da ist sich Niki Lauda sicher. Gut also, dass es der britische Stardrehbuchautor ist, der ein Skript über den legendären österreichischen Formel-1-Rennfahrer verfasst hat.

 "Lauda ist ein faszinierender Charakter", hatte Morgan vor Journalisten gesagt. "Gestern habe ich das Drehbuch abgegeben - ich hoffe, dass es bald zustande kommt." Lauda selbst war in den Prozess des Drehbuchschreibens involviert. Vor drei Monaten sei Morgan auf ihn zugekommen, "zwei, drei Mal" habe er den in Wien lebenden Autor bereits getroffen, "aber die Hauptarbeit steht noch vor uns". Nicht sein Lebenslauf, sondern nur eine Episode ist Plot des Drehbuchs: die Rivalität mit dem englischen Fahrer James Hunt in der Rennsaison 1976. "Hunt und ich waren damals der dominante Teil des Rennjahres", so Lauda. Der Österreicher lag Anfang der Saison weit in Führung, bis sich am 1. August der schreckliche Feuerunfall am Nürburgring ereignete.

Nur sechs Wochen später saß Lauda wieder im Rennwagen; im letzten Saisonrennen gab er in Fuji auf und schenkte damit Hunt den Sieg, der mit nur einem Punkt Vorsprung die Weltmeisterschaft gewann. "Hunt war damals im wahrsten Sinne des Wortes mein Rivale", so Lauda: "Aber er war mir noch der Liebste von damals, obwohl wir alle vom Egoismus getrieben waren."

Bild: Der schwerverletzte Lauda wird an Rivale Hunt vorbeigetragen. Wie Lauda betonte, wolle er sich nicht zu sehr in die weitere Entwicklung des Projekts einmischen. "Ich bin kein Experte darin, wie man einen Hollywoodfilm macht. Ich weiß nur, dass Peter Morgan wirklich für Qualität steht." So vertraue er auch darauf, dass Morgan "um sich herum den richtigen Regisseur und die richtigen Produzenten scharen wird". "Die Queen" und "Frost/Nixon", zwei Filme nach Drehbüchern Morgans, habe Lauda gesehen. Dass diese beinahe zu Oscar-Ehren gekommen seien, spreche für sich. Morgan hat sein Einfühlungsvermögen in verschiedenste Charaktere bereits mehrfach bewiesen: In "Die Queen" sezierte er das englische Königshaus, in "Frost/Nixon" zeigte er Ex-US-Präsident Richard Nixon im fesselnden TV-Duell und in "Der letzte König von Schottland" porträtierte er den ugandischen Diktator Idi Amin. Derzeit wird Morgans Skript zu "360", einer Variation von Arthur Schnitzlers "Reigen", verfilmt. Seit Mittwoch dreht Regisseur Fernando Meirelles das internationale, von Dor Film koproduzierte und u.a. von ORF, Österreichischem Filmfonds (ÖFI), Film Location Austria und Wiener Filmfonds kofinanzierte Projekt in Wien. Vor der Kamera stehen Jude Law, Moritz Bleibtreu und Johannes Krisch.

Im Bild: Peter Morgan, ganz rechts, mit Schauspielern und dem Regisseur von "360". Zurück in die Jump Street

Im Kinofilm von "21 Jump Street" wird Johnny Depp zu sehen sein - wenn auch nur kurz. Die Rolle des jungen Polizisten Tom Hanson in der 1980er Kultserie bescherte Depp seinen Durchbruch. Phil Lord und Chris Miller ("Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen") inszenieren den Film über die jungen Undercover-Cops. Jonah Hill und Channing Tatum werden in den Hauptrollen zu sehen sein. 

Die Dreharbeiten zu "21 Jump Street" beginnen im Mai. Bereits im März 2012 soll der Film in die Kinos kommen. Die von Fox Television produzierte TV-Serie "21 Jump Street - Tatort Klassenzimmer" wurde 1990 auf RTL in deutscher Erstaustrahlung gezeigt. Das fünfköpfige Team rund um Johnny Depp alias "Tom Hanson" ermittelte verdeckt unter Schülern und Studenten. Die Serie sprach ein jugendliches Publikum an und präsentierte realistische, aber auch relevante Inhalte. 

"21 Jump Street" verlor immens an Einschaltquoten nachdem Johnny Depp ausgestiegen war. Insgesamt wurden 103 Folgen abgedreht. Brad Pitt in Zombiefilm

Nach Natalie Portman macht nun auch Brad Pitt Jagd auf Zombies. Ab Juni dreht er mit Bond-Regisseur Marc Forster "World War Z" an internationalen Schauplätzen. Pitt ist mit seiner Produktionsfirma Plan B auch als Produzent beteiligt. Bereits seit 2006 hält er die Rechte an dem Film. 

Der Roman "World War Z" stammt von Max Brooks. Brad Pitt mimt einen Forscher, der die wenigen Überlebenden eines weltweiten Zombie-Angriffs interviewt. Angelina Jolie als "Cleopatra"

Es war eine der größten Rollen von Elizabeth Taylor - die Verkörperung von Cleopatra, der ägyptischen Herrscherin. Nun soll Angelina Jolie in ihre Fußstapfen treten. Sie gilt als Wunschkandidatin von Sony Pictures und Produzent Scott Rudin. Kolportiert wird auch, dass Jolies Lebensgefährte Brad Pitt die Rolle des Marcus Antonius übernehmen soll. 

Das Filmprojekt basiert auf der demnächst erscheinenden Biographie "Cleopatra: A Life". Darin soll das Leben der Herrscherin unter einem völlig neuen Gesichtspunkt betrachtet werden. Im Vordergrund stehen der politische Streit mit ihrem Bruder, ihre Romanze mit Julius Cäsar und ihre Affäre mit dem römischen Feldherren Marcus Antonius. Mark Wahlberg in Bärenkomödie "Ted"

Die menschliche Hauptrolle in der Komödie "Ted" hat Mark Wahlberg übernommen. Er spielt darin einen Mann, dessen Teddybär aus Kindertagen plötzlich lebendig wird und ihn zu nächtlichen Eskapaden anstiftet. Der Bär verwandelt sich zu einem zügellosen Buddy. Seth MacFarlane, Schöpfer der Kultserie "Family Guy" wird dem computeranimierten Ted seine Stimme leihen.

Derzeit ist Mark Wahlberg in dem mehrmals ausgezeichneten Streifen "The Fighter" in den heimischen Kinos. Jessica Stroup hat dem "Hollywood Reporter zufolge die Rolle einer verführerischen Büroangestellten in der Bärenkomödie übernommen. Die Schauspielerin ist in der Serie "90210", der Fortsetzung von "Beverly Hills 90210" zu sehen. 

Neben ihr werden Mila Kunis und Giovanni Ribisi Teil des Casts der Komödie rund um Teddybär "Ted" sein. "Total Recall", Kultfilm der 1980er Jahre kommt wieder ins Kino. 

Sony Pictures arbeit mit Len Wiseman an einem Remake des Science-Fiction-Klassikers. Kate Beckinsale soll ein offizielles Angebot für die Rolle der Lori bekommen haben. Im Original wird sie von Sharon Stone dargestellt. 

Eva Mendes und Rosario Dawson werden derzeit noch für die zweite weibliche Hauptrolle, Melina, gehandelt. Fix mit dabei sind Colin Farrell und Bryan Cranston. Starbesetzung für Oliver Stones Drogendrama "Savages"

Für seinen neuen Thriller "Savages" hat Oliver Stone einige Hollywood-Stars verpflichtet. Taylor Kitsch, Aaron Johnson und Benicio del Toro haben bereits zugesagt, nun sind auch Emile Hirsch und Blake Lively mit an Bord. Der Star aus "Gossip Girl" (im Bild) soll die weibliche Hauptrolle übernehmen. 

Der Streifen dreht sich um zwei Kalifornier, die mit dem Handel von Marihuana ein bequemes Leben führen. Mit der Ruhe ist es vorbei, als ein mexikanisches Drogenkartell das Duo einspannen will. Um sie zur Mitarbeit zu zwingen, entführen die Mexikaner die gemeinsame Freundin der beiden Männer. 

Als Vorlage dient der gleichnamige Roman von Don Winslow. Die Dreharbeiten sollen in diesem Sommer beginnen. Penn, Gosling und Brolin für Drama "Gangster Squad" im Gespräch

Sean Penn, Ryan Gosling und Josh Brolin verhandeln derzeit um Hauptrollen für das Verbrecherdrama "Gangster Squad". Ruben Fleischer steht als Regisseur fest. 

Der Streifen beruht auf einer Serie in der "Los Angeles Times" über eine Spezialeinheit der Polizei, die in den 1940er Jahren gegen die Mafia und andere Banden vorging. Mit der geheimen Aktion sollte das Übergreifen des organisierten Verbrechens von der Ostküste nach Kalifornien gestoppt werden. "The Great Gatsby" ohne Ben Affleck

Ben Affleck wird nun doch nicht in Baz Luhrmanns Verfilmung von "The Great Gatsby" dabei sein. Terminkollision mit seinem Film "Argo" über das Geiseldrama im Iran 1979 zwangen ihn zu einer Absage. Wer die Rolle des Tom Buchanan übernehmen wird, ist noch nicht klar. 

Leonardo DiCaprio stellt den Gatsby dar, Carey Mulligan wird als Daisy Buchanan zu sehen sein. Tobey Maguire mimt die Rolle des Erzählers Nick Carraway. Die Dreharbeiten sollen im August in Sydney beginnen. "American Pie 4: American Reunion"

Chris Klein wird neben Jason Biggs, Seann William Scott, Eugene Levy und Alyson Hannigan im vierten American Pie-Kinofilm wieder zu sehen sein. Dieser Teil wird sich hauptsächlich um Heirat und Nachwuchs drehen. Die Dreharbeiten beginnen im Mai. "Fili"-Darsteller aus "Hobbit"-Verfilmung ausgestiegen

Der britische Darsteller Rob Kazinsky, bekannt aus der TV-Serie "East Enders" ist kurzfristig aus der "Hobbit"-Verfilmung von Peter Jackson ausgestiegen. Er sollte den Zwerg "Fili" spielen. Jackson versicherte, dass die Dreharbeiten planmäßig weiterliefen. 

In die Rolle des alten Hobbits Bilbo Beutlin wird wieder Ian Holm schlüpfen. Die Dreharbeiten für den Zweiteiler haben kürzlich in Neuseeland begonnen. "The Hobbit" ist chronologisch vor der "Herr der Ringe"-Trilogie angesetzt. Der britische Autor J.R.R. Tolkien erzählt in der 1937 veröffentlichten Vorgeschichte die Abenteuer des Hobbits Bilbo Beutlin. Dieser gehört einem kleinwüchsigen friedfertigen Völkchen an, das die Fantasiewelt Mittelerde bevölkert.
(apa, red. / mich, sog, tem) Erstellt am
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