Starregisseur Ridley Scott: "In meiner Küche gibt’s kein Teamwork"

Starregisseur Ridley Scott: "In meiner Küche gibt’s kein Teamwork"
Ridley Scott wurde mit Filmen wie „Alien“, „Blade Runner“ oder „Thelma & Louise“ weltberühmt. Auch mit 85 Jahren ist für ihn Pension kein Thema.

57 Filme als Regisseur, 156 Projekte als Produzent. Drei weitere sind in Arbeit, darunter ein weiterer „Alien“-Film und „Gladiator 2“.

Derzeit ist er mit dem Schnitt von „Napoleon“ beschäftigt, mit Joaquin Phoenix in der Titelrolle. Ridley Scott ist 85 und Pension ist ein Fremdwort für ihn.

KURIER: Sie widmeten Ihrem verstorbenen Bruder Tony Scott den Film „Exodus“ – warum diese Wahl?

Ridley Scott: „Exodus“ kommt dem am nächsten, was ihm gefallen hätte. Ich hätte ihm niemals meinen ersten Film nach seinem Tod, „The Counselor“, gewidmet. Der war viel zu aggressiv, und das passte nicht. Aber „Exodus“ ist eines meiner größten Projekte und das, worauf ich am meisten stolz bin. Mein Bruder war mein Kumpel. Und ich fühlte mich mit ihm durch diesen Film verbunden. Ich will ihn damit ehren.

Was war Ihr schwierigster Film?

„All the Money in the World“.

Weil Sie nach Fertigstellung Hauptdarsteller Kevin Spacey ersetzen mussten und Sie mit Christopher Plummer alles nachdrehen mussten?

Ja. Trotz der unerwarteten Probleme waren wir fest entschlossen, dem Publikum einen guten Film zu zeigen. Mehrere Hundert Crewmitglieder arbeiteten mit Herz und Seele daran, dass dies möglich wird.

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