Spielberg verfilmt Kings "Die Arena"

Filmnews: Martin Scorsese plant Remake von "Spieler ohne Skrupel" + "What a man" stürmt Kinocharts + Bessons "The Lady" eröffnet Filmfestival in Rom

Die Filmnews im Überblick: Steven Spielberg verfilmt Stephen Kings "Die Arena" + Juliette Lewis in Indie-Streifen "Blood or Water" + Karl Markovics + Verstärkung für Meg Ryan in "Long Time Gone" + Zoe Saldana als Halb-Engel in "Dominion" + Nick Nolte mit Sean Penn in "The Gangster Squad" + "Atmen" geht für Österreich bei der Oscarverleihung ins Rennen + Martin Scorsese plant Remake von "Spieler ohne Skrupel" mit DiCaprio + Schweighöfer stürmt deutsche Kinocharts mit "What a man" + Luc Bessons "The Lady" eröffnet Filmfestival in Rom im Oktober + Hohe Förderung für Tom Tykwers "Wolkenatlas" mit Tom Hanks + "Sex and the City 3" doch wieder auf Eis? + Karl May-Klassiker wird neu verfilmt + Kampusch-Film nächstes Frühjahr in Wien verfilmt + Alexandra Maria Lara spielt in Niki Lauda-Film mit + Stripperbiografie wird verfilmt + Tom Wilkinson könnte bei Familiendrama mitspielen + neuer Film von Günter Schwaiger über die Partyindustrie auf Ibiza + Jim Carrey schwärmt in Video für Emma Stone + Kulturministerium fördert neue österreichische Filme

Zum Durchklicken ... Oscar-Preisträger Steven Spielberg und Horror-Meister Stephen King packen ein gemeinsames Projekt an. Wie das US-Filmblatt "Variety" am Dienstag berichtet, wollen sie Kings Roman "Under the Dome" ("Die Arena") aus dem Jahr 2009 als Miniserie auf den Bildschirm bringen. Spielbergs Firma DreamWorks hatte sich gleich nach dem Erscheinen des Buchs die Drehrechte gesichert. Mit dem Sender Showtime wurde jetzt ein TV-Partner gefunden. Nun sucht das Team nach einem Drehbuchautor, der den dicken Gruselroman für den Bildschirm adaptiert. In dem übernatürlichen Thriller wird eine Kleinstadt im US-Bundesstaat Maine von Außerirdischen heimgesucht. Plötzlich wird der Ort von einem undurchdringlichen Kraftfeld eingeschlossen, unter dem die Einwohner um ihr Überleben kämpfen. Mit seinen Gruselgeschichten, darunter "Shining" und "Carrie" hat der Bestsellerautor King mehr als 400 Millionen Bücher verkauft. Zahlreiche seiner Vorlagen, darunter auch "Misery", "Zimmer 1408" und "Der Nebel" wurden verfilmt. Die amerikanische Schauspielerin Juliette Lewis ("Natural Born Killers", "Umständlich verliebt") tritt für den schottischen Nachwuchsregisseur Justin Molotnikov vor die Kamera. Dem "Hollywood Reporter" zufolge wirkt Lewis in dessen zweitem Spielfilm "Blood or Water" mit. In dem Film-Noir-Thriller über eine kaputte Familie spielen auch Greta Scacchi, Stephen McCole, Kate Dickie und Gary Lewis mit.

Mit seinem Debütfilm "Crying with Laughter" (2009) hatte der Regisseur den schottischen BAFTA-Preis für den besten Erstlings-Film gewonnen. Die Dreharbeiten zu "Blood or Water" sollen im kommenden Frühjahr in Schottland stattfinden. Nick Nolte ("Arthur", "Hotel Ruanda") rundet die Starbesetzung für das Verbrecherdrama "The Gangster Squad" ab. In dem Streifen über eine Spezialeinheit der Polizei in Los Angeles, die in den 1940er Jahren gegen die Mafia und andere Banden vorging, soll er Polizeichef Bill Parker spielen, berichtetet das US-Branchenblatt "Variety". Stars wie Sean Penn, Ryan Gosling, Michael Pena und Emma Stone stehen bereits für weitere Hauptrollen fest.

Regisseur Ruben Fleischer ("Zombieland") will im September mit den Dreharbeiten beginnen. Der Streifen beruht auf einer Artikelserie in der "Los Angeles Times" über die damaligen geheimen Aktionen der Polizei. Ziel war es, das Übergreifen des organisierten Verbrechens von der Ostküste nach Kalifornien zu stoppen. Nolte ist ab Februar 2012 in dem Actiondrama "Warrior" auf der Leinwand zu sehen. "Avatar"-Star Zoe Saldana hat den Zuschlag für die weibliche Hauptrolle in dem übernatürlichen Thriller "Dominion" erhalten. "Variety" zufolge soll sie in dem Paramount-Streifen in die Rolle einer Frau schlüpfen, die halb Mensch, halb Engel ist. Saldana will den Streifen zusammen mit Produzent Robbie Brenner ("Machine Gun Preacher") auch produzieren.

Die Schauspielerin ist ab September in dem Actionthriller "Colombiana" auf der Leinwand zu sehen. Darin spielt sie eine Auftragskillerin, die den gewaltsamen Tod ihrer Eltern rächen will. Nach "Star Trek" (2009) wird sie auch in der weiteren Folge "Star Trek 2" wieder die Rolle von Uhura übernehmen. Die Dreharbeiten zu dem Raumschiff-Abenteuer sollen im Jänner beginnen. Meg Ryan hat für das Familiendrama "Long Time Gone" weitere Verstärkung erhalten. Wie "Variety" berichtet, haben nun auch "Californication"-Schauspielerin Madeline Zima, Alyson Michalka ("Einfach zu haben") und Travis Fimmel ("The Experiment") Rollen übernommen. Das Drehbuch von Karen McCullah ("Die nackte Wahrheit") basiert auf dem Debütroman "Angel, Angel" von April Stevens.

Im Mittelpunkt steht eine angeschlagene Familie aus der Vorstadt, die auseinanderzubrechen droht, als die vielen Affären des Ehemannes die Mutter (Ryan) an den Rand eines Nervenzusammenbruchs treiben. Als die resolute Freundin (Amanda Crew) ihres ältesten Sohnes (Graham Rogers) ins Haus einzieht, wirbeln die Emotionen durcheinander. Sarah Siegel-Magness, Co-Produzentin des mit zwei Oscars ausgezeichneten Dramas "Precious - Das Leben ist kostbar", gibt ihr Regiedebüt. Die Dreharbeiten sollen im September beginnen. Das preisgekrönte Regiedebüt von Karl Markovics, "Atmen", ist als österreichischer Kandidat für den Auslands-Oscar ausgewählt worden. Das teilte die Austrian Film Commission am Dienstag in einer Aussendung mit. Die Nominierung wurde von einer Jury des Fachverbands der Film- und Musikindustrie (FAMA) ausgesprochen, die den Film für seine "schlichten und eindrucksvollen präzisen Bilder" und für eine "Atmosphäre der Hoffnung und des kraftvollen Neubeginns" lobte.

"Atmen" handelt von einem 19-jährigen Freigänger, der in einem Bestattungsunternehmen die Gelegenheit bekommt, in der Arbeitswelt Fuß zu fassen, und dabei mit seiner eigenen Vergangenheit und Zukunft konfrontiert wird. Der Film mit Thomas Schubert, Karin Lischka, Georg Friedrich und Gerhard Liebmann wurde in Cannes uraufgeführt, in Sarajevo mit dem Hauptpreis geehrt und kam seither auf 50 Einladungen internationaler Festivals. Die 84. Academy Awards finden am 26. Februar 2012 statt. Er hat schon 2006 ein Remake gemacht und dafür den lang ersehenten Oscar für die beste Regie erhalten. Wie schon bei "Departed: Unter Feinden" will sich Martin Scorsese nun wieder an eine Neuauflage eines Films machen. Er will den Stoff von Dostojewskis Roman "Der Spieler" neu verfilmen, ... ... der bereits 1975 mit James Caan in der Hauptrolle und unter dem Namen "Spieler ohne Skrupel" (engl. Titel: "The Gambler") in den Kinos zu sehen war. Dabei geht es um einen Englisch-Professor der immer mehr der Spielsucht  verfällt. William Monahan soll laut Hollywood Reporter schon am Drehbuch für Scorsese schreiben, ... ... und beide wollen Leonardo DiCaprio (im Bild mit Matt Damon in "Departed: Unter Feinden") für die Hauptrolle. Alle drei haben schon bei dem vierfach oscargekrönten Remake "Departed" zusammengearbeitet - die 3er-Kombi ist also äußerst vielversprechend. Allerdings hat Scorsese so viele Projekte in Planung, dass das Remake von "Spieler ohne Skrupel" noch etwas auf sich warten lassen könnte. Vor kurzem hat er den Familienfilm "Hugo Cabret" abgedreht, nun ist er frei für angedachte Filme wie "Silence", die Verfilmung eines Romans des japanischen Schriftstellers Endō Shūsaku, oder "Furious Love", über die Liebesgeschichte von Richard Burton und Liz Taylor. Aber auch an einem Biopic über Frank Sinatra ist der Regisseur interessiert.

Neben dem Spieler-Remake hat er außerdem noch einen Film mit DiCaprio (der schon in fünf seiner Filme mitspielte) als Hauptdarsteller in Planung. "Wolf of Wall Street" soll der gemeinsame Streifen heißen und von einem drogen-, sex- und alkoholsüchtigen Mitarbeiter einer Broker-Firma handeln. Scorsese will die Memoiren von Jordan Belfort erzählen - sein Aufstieg zum Multi-Millionär in den 1980er Jahren und seine kriminellen Machenschaften. Die 68-jährige Regielegende hat also noch einiges vor. Matthias Schweighöfer ist mit seinem Regiedebüt "What a man" an die Spitze der deutschen Kinocharts gestürmt. Mit 340.000 verkauften Karten habe die Midlife-Crisis-Komödie den zweitbesten Start eines deutschen Films im aktuellen Jahr hingelegt, berichteten die Marktforscher von Media Control am Montag. Nur Til Schweigers "Kokowääh" sei mit 838.000 Premierenzuschauern im Februar erfolgreicher gewesen.

Auf Rang zwei behaupteten sich "Die Schlümpfe" mit 171.000 verkauften Tickets. Insgesamt kommt das 3D-Abenteuer damit schon auf 1,84 Millionen Zuschauer. Dahinter setzten sich zwei Neueinsteiger: Auf dem dritten Platz liegt der Horrorfilm "Final Destination 5" mit 157.000 Besuchern, Vierter ist der Streifen "Cowboys & Aliens" mit Daniel Craig (137.000). Die deutschen Kino-Charts von Media Control wurden vom 25. bis 28. August in sämtlichen etwa 4.700 Sälen Deutschlands ermittelt. Bei den Besucherzahlen handelt es sich um vorläufige Angaben. Der Film "The Lady" des französischen Regisseurs Luc Besson über das Leben von Burmas Oppositionsführerin und Friedens-Nobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi eröffnet die sechste Ausgabe des Filmfestivals in Rom, das von 27. Oktober bis 4. November stattfinden wird. Der Film, in dem Hollywood-Star Michelle Yeoh die Rolle der burmesischen Pazifistin übernimmt, die 1991 den Nobelpreis erhalten hat, wird außerhalb des Wettbewerbs gezeigt. "Es ist eine Ehre, dass 'The Lady' für die Eröffnung des Filmfestivals in Rom gewählt worden ist und dass der Film in einer Stadt Premiere hat, die ich besonders liebe", betonte Besson. "Die persönliche Geschichte Aung San Suu Kyis und ihr Kampf für die Demokratie hat mich inspiriert und bewegt. Ich hoffe, dass mit diesem Film ihre Botschaften an immer mehr Menschen gelangen werden", erklärte Besson.

Der Regisseur wird mit den Darstellern David Thewlis und Yeoh an der Eröffnung des Festivals teilnehmen. Wegen ihrer Hauptrolle im Film wurde die malaysische Schauspielerin an der Einreise nach Burma gehindert. Die frühere Miss Malaysia dürfe nie mehr nach Burma reisen, sie stehe jetzt auf der schwarzen Liste, sagten Behördenvertreter. Das internationale Kinoprojekt "Der Wolkenatlas" wird von der deutschen Filmförderungsanstalt (FFA) mit einer Million Euro unterstützt. Das sei die höchste Summe, die an ein einzelnes Filmprojekt vergeben werden kann, teilte die FFA am Montag mit. Drehstart für den unter der Regie von Tom Tykwer ("Drei") und Lana und Andy Wachowski ("Matrix"-Trilogie) entstehenden Film soll Mitte September sein. In Berlin, Brandenburg und in den Babelsberger Filmstudios stehen dann unter anderem die Oscar-Preisträger Tom Hanks und Halle Berry vor der Kamera.

Das neue Filmprojekt von Edgar Reitz, das 19. Jahrhundert-Drama "Die andere Heimat", fördert die FFA mit 450.000 Euro. Reinhard Klooss' animierte 3D-Verfilmung von "Tarzan" erhält eine Förderung von 600.000 Euro. Nachwuchsregisseur Stefan Schaller bekommt für seinen Film "5 Jahre" über den Guantanamo-Häftling Murat Kurnaz 100.000 Euro. Es ist ein ständiges Hin und Her in den letzten Wochen. Von einem Kino-Prequel ohne die bekannten Serienstars aus "Sex in the City" war die Rede, dann doch wieder von einem dritten Teil, für den es bereits die Story gebe. An Stoff für "Sex and the City 3" mangle es auch gar nicht, meint Sarah Jessica Parker. Doch noch sei die Zeit nicht reif für die Fortsetzung der populären Reihe, dämpft die 46-Jährige die Vorfreude ihrer Fans. In einem Interview mit Access Hollywood erklärte die Schauspielerin und Produzentin, dass es bisher keine Vorbereitungen für die Wiederaufnahme von Dreharbeiten gebe.

   Sie und das "Sex and the City"-Team, darunter ihre drei Freundinnen Kim Cattrall (55), Kristin Davis (46) und Cynthia Nixon (45), wüssten aber, wenn der Moment gekommen sei. "Ich habe immer darauf vertraut, dass wir spüren, wenn die Zeit richtig ist für einen Film." (APA/dpa) Der Karl May-Klassiker "Winnetou" soll neu verfilmt werden. Wie der "Münchner Merkur" in seiner Wochenendausgabe berichtet, will die Firma Constantin den Streifen auf die Leinwand bringen. ... "Wir haben Michael Blake, der 'Der mit dem Wolf tanzt' geschrieben hat, als Autor engagiert", sagte Constantin-Vorstand Martin Moszkowicz dem Blatt. Demnach sollen die Dreharbeiten 2012 in den USA beginnen.

Szene aus "Winnetou III" "Gedanklich" sei das Projekt noch von dem im Jänner überraschend verstorbenen Constantin-Teilhaber Bernd Eichinger angestoßen worden, sagte Moszkowicz.

Eichinger erhielt im April 2010 den Deutschen Filmpreis für sein Lebenswerk. Auch Eichingers großes Projekt, an dem er zuletzt gearbeitet hatte - ein Film über den Fall Natascha Kampusch - wolle die Constantin umsetzen. Regie soll Sherry Hormann ("Wüstenblume") führen. "Bernd hatte 50 bis 60 Seiten des Drehbuchs geschrieben - das wird gerade zu Ende gebracht und soll nächstes Frühjahr in Wien und in Deutschland verfilmt werden", sagte Moszkowicz dem "Merkur".

Kampusch bei Eichingers Begräbnis in München diesen Februar. Unklar sei hingegen, wie es mit Eichingers "Zorn" weitergehe, ein Mammut-Projekt angelehnt an die Figur des Hagen von Tronje aus der Nibelungen-Sage. "Das ist ein sehr, sehr schwerer Stoff. Wie man sich dieser Sache ohne Bernd nähert - das weiß ich noch nicht." Langsam, aber sicher bekommt der "Lauda-Film" ein Gesicht. Auch wenn sich das Management von Daniel Brühl , der in den Rennanzug des dreifachen Formel-1-Weltmeisters schlüpfen soll, noch bedeckt gibt, sind zwei Schauspieler bereits in der Poleposition: Chris Hemsworth, bekannt aus "Thor", verkörpert fix Laudas einstigen Erzrivalen James Hunt und laut der Zeitschrift Variety bekommt auch die deutsche Schauspielerin Alexandra Maria Lara ("Der Untergang", "Der Baader Meinhof Komplex") eine Hauptrolle.

(Marion Hauser, KURIER) Welches "Boxenluder" die 32-Jährige verkörpern soll, ist derzeit noch nicht bekannt. Entweder Laudas Ex-Frau Marlene oder Suzy, die erste Frau von James Hunt. Denn dieser Charakter, das hat Regisseur Ron Howard ("Da Vinci Code") bereits verraten, spielt auf alle Fälle mit. Während James Hunt im Jahr 1976 gegen Niki Lauda um den Weltmeistertitel kämpfte (den er gewann), hat ihm Richard Burton seine Frau ausgespannt. Suzy hat Hunt, der ein bunter Hund und mit 5000! Frauen im Bett gewesen sein soll, tatsächlich verlassen und Burton geheiratet. Sozusagen vom Regen in die Traufe. 

(Marion Hauser, KURIER) Hollywoods Starregisseur Steven Soderberg hat für seinen neuen Streifen "Magic Mike" weitere Unterstützung erhalten. Die Schauspielerin Cody Horn wurde laut "Hollywood Reporter" für den Film über das Leben eines männlichen Strippers unter Vertrag genommen. Der Film basiert auf der wahren Geschichte des Schauspielers und Produzenten Channing Tatum ("Das Leuchten der Stille", "G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra"), der vor seiner Schauspielerkarriere ein Jahr lang als Stripper gearbeitet hat. Alex Pettyfer ("Beastly") wird die Rolle des 18-jährigen Tatum in "Magic Mike" übernehmen.

Im Bild: Schauspieler Channing Tatum Tom Wilkinson ("In the Bedroom", "Michael Clayton") könnte in das Familiendrama "Little Boy" über das Schicksal eines achtjährigen Jungen mit Entwicklungsstörungen im Zweiten Weltkrieg einsteigen. Nach Angaben des US-Branchenblatts "Variety" verhandelt der britische Schauspieler mit der Produktionsfirma Metanoia Films über die Rolle des Vaters des Achtjährigen. Als der Vater in den Krieg zieht und ihn mit seinem Bruder alleine zurücklässt, muss sich der Bub selbstständig den Hänseleien der Klassenkameraden und anderen Dorfbewohner stellen. Die Dreharbeiten zu dem Film mit Schauspielern wie Emily Watson ("Breaking the Waves") und Ben Chaplin ("Das Bildnis des Dorian Gray") haben bereits in Mexiko unter der Führung des mexikanischen Regisseurs Alejandro Monteverde ("Bella") begonnen.

Schauspielerin Emma Watson beim Filmfestival Rom. Nachdem er sich in "Hafners Paradies" mit einem ehemaligen Waffen-SS-Offizier beschäftigte und für "Arena" einen kritischen Blick auf Stierkämpfe in Spanien warf, wird es nun musikalisch für den Salzburger Dokumentarfilmer Günter Schwaiger: In seinem neuen Film "Ibiza Occident" setzt er sich mit der Freizeitindustrie auf der spanischen Urlaubsinsel auseinander. Ihre Weltpremiere feiert die Produktion diese Woche im Rahmen des 35. Montreal World Film Festivals in Kanada, wie es heute in einer Aussendung hieß. Im Zentrum des Films stehen neun Kurzporträts von DJs, Musikern, Promotern und Clubbesitzern, die ihren Arbeitsalltag großteils auf der Mittelmeerinsel verbringen. Für Schwaiger ist die Doku eine "intensive Mischung von Natur, Spiritualität, Erotik, Ritus, Kunst und Business". Die Hauptfigur der einzelnen Episoden sei zwar Ibiza, aber als Inspiration für die Kurzgeschichten diene die Musik: "Denn auf Ibiza bildet sie die Schnittstelle an der sich alle Achsen kreuzen", wie Schwaiger zitiert wird. In die heimischen Kinos kommt "Ibiza Occident" voraussichtlich im November. Hollywood-Komiker Jim Carrey (49) hat in einer Video-Botschaft seiner Begeisterung für die 22-jährige Schauspielerin Emma Stone Ausdruck verliehen. Auf seiner Website schwärmte er: "Ich wollte dir nur sagen, dass du wahnsinnig schön bist. Nicht nur hübsch, sondern auch smart und gütig. Und wenn ich wesentlich jünger wäre, würde ich dich heiraten und wir würden viele propere Kinder mit Sommersprossen haben." Sein ungewöhnliches Liebesbekenntnis schloss er mit den Worten: "Ich wollte dir einfach nur meine Gefühle mitteilen. Du bist ein ganz besonderer Mensch und ich wünsche dir dauerhaften Erfolg und künstlerische Erfüllung. Vor allem aber wünsche ich dir Liebe und Zufriedenheit." Ob Jim Carrey sich möglicherweise nur einen wilden Spaß erlaubt hat, lässt er in der Schwebe. Via Twitter teilte der Comedian mit: "Ja, meine Botschaft an Emma Stone war natürlich eine Comedy-Übung und das Lustigste ist, dass alles wahr ist, was ich gesagt habe." Und um die Verwirrung komplett zu machen, twitterte er kurz darauf noch: "Hahahaha!" Das Kulturministerium fördert fünf Projekte im Bereich Experimentalfilm mit insgesamt 30.000 Euro: Aus 65 Projekteinreichungen für ein Pilotprojekt zur Förderung "Neuer Filmformate" hat eine Jury "films imaginaires" von Ella Gallieni, "FGF-Crowd Creation Project" von Marcus Miletich, "TV-Countdown" von Dagmar Streicher, "Six Slices of Vienna" von Kino 5 - Plattform für unabhängige Filmschaffende und "Geister" von Judith Zdesar ausgewählt.

Das große Interesse für die neue Förderung künstlerisch-innovativer Ausdrucksformen im audiovisuellen Bereich, bei denen neue Verbreitungswege und Plattformen gesucht werden, habe zur Gewährung von fünf statt der ursprünglich geplanten drei Förderungen geführt, hieß es heute in einer Aussendung. "Österreich hat sich in den letzten Jahren besonders auch im experimentellen Film international einen Namen gemacht. An diese Vorreitertradition soll zeitgemäß angeknüpft werden", so Kulturministerin Claudia Schmied (S). "Die Förderung dieser Neuen Filmformate ist ein wichtiges Signal dafür, dass die Kunstförderung auf zeitgenössische Strömungen reagiert und sie unterstützt."
(KURIER.at / ls, tem) Erstellt am
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