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Eröffnung
07/19/2015

Salzburger Festspiele: Ein Fest auf heißen und regennassen Straßen

Beim Fest zur Festspieleröffnung mischten sich Kulturevents und Zählkartenbesitzer unter die Touristenströme.

Es war ein fast ganz normaler Sommersamstag in Salzburg: Reisegruppen, Märkte, Straßenkünstler, dicht gedrängt in der Getreidegasse und an der Salzach-Promenade. Festspielfahnen überall. Ein besonders heißer Samstag, und vor allem: der erste Tag der Salzburger Festspiele mit dem traditionellen "Fest zur Festspieleröffnung" und dutzenden Kulturevents bei freiem Eintritt quer durch die Stadt.

In den kühlen, schmalen Gassen der Altstadt konnte man beinahe vergessen, dass der Sommer an Hitzerekorden kratzt. Aber wehe den Plätzen, die nicht nur von den Touristenmassen, sondern auch von den Besuchern des Festes zur Festspieleröffnung belagert wurden - dort zwang die Hitze die Veranstalter unter anderem zu Schutzmaßnahmen für die kostbaren Instrumente der Musiker. Die Opern Air Bühnen am Mozartplatz, Residenzplatz und Alten Markt lockten jedenfalls beide: absichtliche und zufällige Zuhörer.

Lichtspiele: Bilder vom Fackeltanz am Residenzplatz

SALZBURGER FESTSPIELE: FEST ZUR FESTSPIELERÖFFNUNG

SALZBURGER FESTSPIELE: FEST ZUR FESTSPIELERÖFFNUNG

SALZBURGER FESTSPIELE: FEST ZUR FESTSPIELERÖFFNUNG

SALZBURGER FESTSPIELE: FEST ZUR FESTSPIELERÖFFNUNG

SALZBURGER FESTSPIELE: FEST ZUR FESTSPIELERÖFFNUNG

SALZBURGER FESTSPIELE: FEST ZUR FESTSPIELERÖFFNUNG

SALZBURGER FESTSPIELE: FEST ZUR FESTSPIELERÖFFNUNG

Wegen des großen Touristenandrangs an diesem Tag hatten die Veranstalter des Festes bereits ihre Erwartungen von 25.000 auf bis zu 35.000 Besucher hinaufgeschraubt. 10.000 Zählkarten waren für die geschlossenen Veranstaltungen ausgegeben worden, dazu konnte man im Freien nicht nur die offiziellen Festspiel-Acts, sondern auch diverse trittbrettfahrende Straßenkünstler bewundern.

Ab zehn Uhr vormittags bestaunten die Salzburger Festbesucher Brauchtum und Jodlerklang, Konzerte zwischen Young Singers Project und A Capella, Ausstellungen zu Buhlschaft-Kostümen und Salzburger Musikgeschichte, Theater von "Lumpazivagabundus" bis zu "Lady Shakespeare" mit einem Teil des "Jedermann"-Ensembles. Außerdem Puppentheater von "Jedermann"- und "Mackie Messer"-Regisseur Julian Crouch, Lesungen von Bühnenstars wie "Jedermann" Cornelius Obonya oder seiner Mutter Elisabeth Orth. Für ungewöhnlichen Salzburger Sound sorgten Konzerte wie Bartolomey Bittmann mit dem etwas anderen, groovigen Geige-Cello-Duo oder das Intakt Quartett aus zwei Klavieren und zwei Schlagzeugen.

Wie das Wetter im Sommer so spielt, konnte aber auch die abendliche Abkühlung zur Programmgefahr werden: Pünktlich zum Vorprogramm des Salzburger Fackeltanzes kam der Regen - pünktlich zum Hauptevent mit rund 100 mit Fackeln ausgerüsteten Tanzpaaren aus verschiedenen Brauchtumsgruppen der Stadt und mit zusätzlicher Filmprojektion der Lichter an die Domfassade hörte der Regen wieder auf. Insgesamt konnten alle Veranstaltungen planmäßig stattfinden. Gefeiert, getanzt, getrunken, Eis geschleckt und musiziert wurde in den regennassen Straßen bis spät in die Nacht.
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