Rooney Mara mit Hugh Jackman in Peter-Pan-Film

Regisseur Joe Wright ("Anna Karenina") möchte den Märchenklassiker 2015 in die Kinos bringen.

In dem Thriller "Verblendung" glänzte Rooney Mara (28) als die punkige Hackerin Lisbeth Salander. Jetzt wolle die amerikanische Schauspielerin in der Peter-Pan-Verfilmung "Pan" die Indianer-Prinzessin Tiger Lily spielen, berichtete das Branchenblatt Hollywood Reporter am Mittwoch. Hugh Jackman, Star aus der Erfolgs-Kinoreihe "X-Men", steht bereits für die Bösewichtrolle des Captain Blackbeard fest. Der Engländer Joe Wright ("Anna Karenina") übernimmt die Regie. Das Studio Warner Bros. will den Märchenklassiker im Sommer 2015 in die Kinos bringen. Die Geschichte des Jungen Peter Pan, der nicht erwachsen werden will, wurde um 1900 von dem schottischen Dramatiker J.M. Barrie erfunden. Für die Pan-Rolle wird noch ein Darsteller gesucht. Mara war zuletzt in "Her" und "Side Effects" auf der Leinwand zu sehen. Drehstart: "Das ewige Leben"
Die erste Klappe der Verfilmung von Wolf Haas' "Das ewige Leben" ist am Mittwoch in Graz gefallen. Der mittlerweile vierte Krimi-Streifen mit Hauptfigur Simon Brenner soll bis Mitte April in Graz und dann weitere vier Wochen in München gedreht werden. Josef Hader spielt wieder den Privatdetektiv Brenner.
  In weiteren Rollen sind Tobias Moretti (im Bild), Nora von Waldstätten und Roland Düringer zu sehen.  Regisseur Wolfgang Murnberger begann die Aufnahmen am Mittwoch in der Grazer Schönaugasse in der Innenstadt. In den kommenden Wochen soll die Produktion unter anderem auf der Murinsel, am Griesplatz, am Zentralfriedhof sowie im Stadion in Liebenau Halt machen. Anschließend geht es nach Bayern. Nach etwa acht Wochen soll der Film im Kasten sein. Im Frühjahr 2015 soll das Werk in die Kinos kommen.
  US-Kino-Charts: "Lego" bleibt an der Spitze
Die Kinobesucher in den USA haben weiter mehr Lust auf kleine Plastikfiguren als auf große Untergangsdramen. Auch in seiner dritten Woche hat der 3D-Animationsfilm "Lego" die Kinocharts angeführt. Für den von der deutschen Constantin Film produzierten Neustart "Pompeii" blieb laut Branchenseite "boxofficemojo.com" Rang drei. Auf Platz zwei konnte sich der Kevin-Costner-Thriller "3 Days to Kill" setzen. Auf den Plätzen folgten "Robocop", George Clooneys "Monuments Men" und die Komödie "About last Night". Mit vorläufig ermittelten 31,5 Millionen Dollar (23 Millionen Euro) Einspiel an diesem Wochenende steht "Lego" bei 183 Millionen Dollar insgesamt. Der Film startet am 10. April in Deutschland. Nach dem großen Erfolg von "The Lego Movie" in den USA ist nun auch bereits eine Fortsetzung fixiert. 2017 soll das Sequel auf die Leinwand kommen, kündigte das Filmstudio Warner Bros an. "The Lego Movie" hat mit den Synchronstimmen von Will Ferrell und Elizabeth Banks seit Kinostart in den USA und Kanada über 150 Mio. Dollar (109 Mio. Euro) eingespielt. Kinocharts: Lego-Film erneut an der Spitze
Der Lego-Film für Kinder und ihre Eltern hat sich am Valentinstag und dem Wochenende erneut in Nordamerikas Kinos durchgesetzt. Mit einem Kassenergebnis von 129,1 Millionen Dollar nach nur zwei Wochenenden schlägt der Trickfilm alle bisherigen Neuerscheinungen von 2014 in Nordamerika.
  Sehr zum Leidwesen der romantischen Komödie "About Last Night". Das gleichnamige Remake von „About Last Night“ (1986) musste sich mit 27 Millionen Dollar begnügen. Es war vor knapp drei Jahrzehnten unter dem Titel "Nochmal so wie letzte Nacht" mit Demi Moore und Rob Lowe in den Kinos. Der neue Hauptdarsteller Kevin Hart machte erst kürzlich in der Polizei-Komödie "Ride Along" neben seinem Kollegen Ice Cube Furore.
  Platz drei der Kinocharts sicherte sich das Remake des Thrillers „RoboCop“ von 1987. George Clooneys kunsthistorisches Drama "Monuments Men" rutschte weiter ab, nachdem es letztes Wochenende bereits gegen den Lego-Film verloren hatte, und landete auf dem vierten Rang. Als Schlusslicht der Top-5 kam ein weiteres Remake zu Ehren, die Romanze "Endless Love" von 1981. Während das Publikum ihr überwiegend Anerkennung zollte, hielt nur jeder siebente Kritiker den Film für sehenswert.
  Oscar-Preisträgerin Natalie Portman (32) hat bei Dreharbeiten in Jerusalem Ärger mit den Nachbarn. Strenggläubige Juden wehrten sich Medienberichten zufolge gegen das Filmset zum Regiedebüt der israelisch-amerikanischen Schauspielerin.
Bild: Natalie Portman am Filmset in Nachlaot bei Jerusalem Sie hätten in einem Brief kritisiert, dass die Dreharbeiten nahe Synagogen stattfänden, hieß es. Ultraorthodoxe hätten zudem Graffiti gesprüht, um ihren Unmut auszudrücken, berichtete das Nachrichtenportal Haaretz.com. Portman und ihr Team drehen die Verfilmung des Romans "Eine Geschichte von Liebe und Finsternis" vom Amos Oz. Portmans Ehemann Benjamin Millepied hatte kürzlich angekündigt, zum Judentum konvertieren zu wollen. Christoph Waltz bei "Tarzan 3D" dabei
Mit Österreichs zweifachem Oscar-Preisträger Christoph Waltz will das Hollywood-Studio Warner Bros. ein neues Tarzan-Abenteuer in 3D im Juli 2016 in die US-Kinos bringen. Wie das US-Branchenblatt "Hollywood Reporter" am Dienstag berichtete, spielen in der Inszenierung von "Harry-Potter"-Regisseur David Yates u.a. auch Alexander Skarsgard, Samuel L. Jackson und Margot Robbie mit.   Der von US-Schriftsteller Edgar Rice Burroughs erfundene Dschungelheld soll von dem Schweden Skarsgard gespielt werden. Robbie mimt Jane an Tarzans Seite, Waltz einen Bösewicht, Jackson einen Freund des Helden. Es ist die bekannte Story des Waisenkindes, das unter Affen aufwächst, zum König des Dschungels wird und als Erwachsener in die Zivilisation zurückkehrt. Wann der Streifen bei uns in die Kinos kommen soll, ist noch nicht bekannt.
Bild: Original-Tarzan Johnny Weissmüller Actor Christoph Waltz answers questions from journalists during the jury press conference at the International Film Festival Berlinale, in Berlin, Thursday, Feb. 6, 2014.  (AP Photo/Axel Schmidt) Lego-Film schlägt "Monuments Men" 
"The Lego Movie" setzt am ersten Wochenende in den Kinos in den USA und Kanada 69,1 Millionen Dollar um. George Clooneys "Monuments Men" ist am ersten Wochenende in den Kinos in den USA und Kanada von dem Film "The Lego Movie" geschlagen worden.
  Kinohits wie der jüngste "Hobbit"-Film sowie sprudelnde Einnahmen aus Fernsehwerbung und TV-Abos haben bei Time Warner die Kasse gefüllt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verbesserte sich der Gewinn des US-Medienriesen um mehr als ein Viertel auf 3,7 Mrd. Dollar (2,7 Mrd. Euro), wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr um 4 Prozent auf 29,8 Mrd. Dollar. Die einzige Sparte, die weniger abwarf, waren die Zeitschriften. Firmenchef Jeff Bewkes hatte bereits vor knapp einem Jahr angekündigt, diesen Zweig abzuspalten. Im zweiten Quartal solle es soweit sein, erklärte er nun am Firmensitz in New York. Zum Unternehmen gehören namhafte US-Magazine wie "Time", "People", "Sports Illustrated" und "Fortune". Sie leiden wie die gesamte Printbranche unter einer Abwanderung von Lesern und Anzeigenkunden ins Internet. Größtes Standbein für den Konzern sind die TV-Sender mit dem Unterhaltungskanal TNT ("The Big Bang Theory"), dem Nachrichten-Flaggschiff CNN sowie dem Bezahlsender HBO ("Game of Thrones"). Jesse Eisenberg als Lex Luthor in Batman-Superman-Film
Der amerikanische Schauspieler Jesse Eisenberg (30), der in der Rolle von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg in "The Social Network" bekannt wurde, soll sich in Supermans Gegenspieler verwandeln. In dem noch titellosen Batman-Superman-Film des Studios Warner Bros. werde Eisenberg den Bösewicht Lex Luthor spielen, berichtet das US-Branchenblatt "Hollywood Reporter" am Freitag. Für die begehrte Rolle waren auch Kollegen wie Bryan Cranston und Joaquin Phoenix im Gespräch. Jeremy Irons wird den treuen Batman-Verbündeten Alfred spielen. Ben Affleck und Henry Cavill sind als Superhelden Batman und Superman schon länger fest gebucht. Hollywood plant Spielfilm über Mutter Teresa
Der erste Hollywood-Spielfilm über Mutter Teresa ist in der Mache. Filmproduzent Tony Krantz ("Mulholland Drive") hat den Drehbuchautor Keir Pearson ("Hotel Ruanda") für die geplante Filmbiografie "I Thirst" angeheuert, berichtete das US-Branchenblatt "Variety" am Freitag. Die Dreharbeiten sollen Ende des Jahres in Indien beginnen. Regisseur und Hauptdarstellerin werden noch gesucht. Krantz sagte dem Blatt, dass er eng mit dem Mother Teresa Center zusammenarbeite. Der Film dreht sich um die frühe missionarische Arbeit der 1997 verstorbenen Ordensgründerin. Mutter Teresa wurde als Agnes Gonxha Bojaxhiu in Skopje (heute Mazedonien) geboren. Als 19-jährige Novizin kam sie nach Indien, wo sie 1950 die Missionarinnen der Nächstenliebe ins Leben rief. Durch die Verleihung des Friedensnobelpreises 1979 wurde Mutter Teresa weltbekannt. Inzwischen gibt es ihren Orden in über 135 Ländern, 5.000 Schwestern kümmern sich um Kranke und Sterbende, aber auch um Behinderte, Waisenkinder und Arme. Stefan Ruzowitzky plant Historienfilm mit Kristin Scott Thomas
Stefan Ruzowitzky zieht es wieder nach Hollywood. Er hat als Regisseur für den Historien-Film "The Kitchen Boy" über das Leben von Russlands letzter Zarenfamilie zugesagt, bestätigte der Oscar-Preisträger am Sonntag in Ö3-"Frühstück bei mir" eine Meldung des Hollywood Reporter. Noch ist Ruzowitzky allerdings vorsichtig: "Die Finanzierung ist noch nicht komplett gesichert." Kristin Scott Thomas wird die Rolle der russischen Zarin Alexandra Romanov übernehmen. "Schon vor fünf Jahren habe ich mich für dieses Projekt mit dem Produzenten getroffen, ich habe geglaubt es ist bereits tot, jetzt hat sich ein weiblicher Star gefunden und der Film ist wieder am Tapet", so Ruzowitzky. Ronald Harwood, der für das Drehbuch für "Der Pianist" mit dem Oscar ausgezeichnet wurde, hat das Script von "The Kitchen Boy" nach dem Historienroman von Robert Alexander adaptiert. Laut Hollywood-Reporter sollen die Dreharbeiten im Sommer beginnen, darauf wollte sich Ruzowitzky allerdings nicht festlegen. Der Star-Regisseur Steven Soderbergh (51) gibt sein Debüt am New Yorker Broadway. Soderbergh werde bei dem Stück "The Library" Regie führen. Das Stück handelt von einer tödlichen Schießerei an einer Schule in den USA und den psychischen Problemen einer Überlebenden. Die Premiere ist für den 25. März angesetzt. Der oscarpreisgekrönte Soderbergh ist bisher vor allem für Hollywood-Erfolgsfilme wie "Ocean's Eleven", "Erin Brockovich", "Out of Sight" oder "Traffic - Die Macht des Kartells" bekannt. Michael Douglas wird zum "Ant-Man"
Oscar-Preisträger Michael Douglas (69) lässt sich erstmals auf eine Superhelden-Comicverfilmung ein. Nach Mitteilung des Marvel-Unternehmens am Montag wird Douglas in dem geplanten "Ant-Man"-Abenteuer den Wissenschaftler Dr. Hank Pym spielen. Dieser kann mit Hilfe eines Serums auf Miniaturgröße schrumpfen und kämpft so, klein und flexibel, gegen das Böse. Hollywood-Komiker Paul Rudd soll den Comic-Charakter Scott Lang spielen, der ebenfalls seine Körpergröße wechseln kann. Der britische Regisseur Edgar Wright ("Shaun of the Dead", "Hot Fuzz - Zwei abgewichste Profis") wird den Streifen inszenieren. In die Kinos kommt der Ameisenmann erst in knapp zwei Jahren. "Ant-Man" ist eine Erfindung von Comic-Übervater Stan Lee. US-Regisseur Quentin Tarantino (50) stürzt sich weiter in sein Western-Projekt, wie US-Medien berichten. Das Drehbuch soll den Titel "The Hateful Eight" tragen. Dabei könnte es sich um eine Anspielung auf John Sturges' Klassiker "Die glorreichen Sieben" handeln. Auch wenn die Rollen noch nicht vergeben sind, deutet vieles darauf hin, dass Christoph Waltz (57) wieder mit von der Partie ist. Dass er als nächstes wieder einen Western drehen will, hatte Tarantino Ende November in der US-Talkshow von Jay Leno verraten: "Ich liebe Western und nachdem ich mir selber beigebracht habe, wie man einen dreht, ist es einfach zu sagen: Ok, ich mache noch einen", hatte der 50-Jährige gesagt. Sein Erfolgsfilm "Django Unchained" hatte ihm einen Oscar eingebracht. Aber hunderprozentige Sicherheit gibt es bei dem Filmemacher nie. Tarantino ist bekannt dafür, teils jahrelang ein Projekt zu planen und dann doch ein anderes umzusetzen. So geschehen beim Remake von "Hell In The Pacific" ("Die Hölle sind wir", 1968) oder den dritten "Kill Bill"-Teil, wie Spiegel.de berichtet. Scorsese ist "Kassenmagnet" DiCaprio dankbar
Filmemacher Martin Scorsese (71) ist seinem "The Wolf of Wall Street"-Hauptdarsteller sehr dankbar."Ohne die Unterstützung eines Kassenmagneten wie Leo ließen sich meine Filme niemals finanzieren", sagte der Regisseur ("Taxi Driver"). Zum Glück sei DiCaprio (39) "auch noch ein verdammt guter Schauspieler": "Er agiert vor der Kamera völlig furchtlos und scheut keinerlei Risiko." DiCaprio und er trauten sich mit jedem Projekt, "noch einen Schritt weiter zu gehen". Der Börsenmakler-Film "The Wolf of Wall Street" (deutscher Kinostart am Donnerstag) ist nach "Gangs of New York", "Aviator", "Departed - Unter Feinden" und "Shutter Island" die fünfte Zusammenarbeit der beiden. Der deutsche Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (58) spielt im Kinofilm "Stromberg" mit. Er begrüßt den Titelhelden Bernd Stromberg im Willy-Brandt-Haus, wie das Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtet. "Stromberg" ist der erste Spielfilm nach der gleichnamigen TV-Comedy-Reihe und kommt im Februar ins Kino. Gedreht wurde die Szene mit dem damaligen SPD-Fraktionsvorsitzenden im April. Wie "Stromberg"-Autor und -Produzent Ralf Husmann dem Spiegel sagte, sollte eigentlich SPD-Chef Sigmar Gabriel einen Gastauftritt haben, der jedoch aus Termingründen absagte. "Steinmeier war ein echter Profi." Nach vier oder fünf Aufnahmen sei die Szene im Kasten gewesen. Der den Menschen eher abgeneigte Versicherungsmann Stromberg (Christoph Maria Herbst) interessiert sich plötzlich für Politik, weshalb ihn sein Weg auch in die SPD-Parteizentrale führt. Jonas Jonassons "Hundertjähriger stürmt Kinocharts in Schweden".
Der Romanerfolg "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" ist auch als Kinofilm auf Rekordjagd. In Schweden sahen schon mehr als 760.000 Kinobesucher laut Concorde Filmverleih knapp zwei Wochen nach der Premiere die Verfilmung des Bestsellers von Autor Jonas Jonasson (Bild). Das Land hat rund 9,5 Millionen Einwohner. Die Geschichte des Allan Karlsson, der mit fast hundert Jahren aus einem Pflegeheim verschwindet und in der Folge jede Menge skurriler Abenteuer erlebt, steht auch in Österreich seit rund zwei Jahren in den Bestsellerlisten. Hierzulande erreichte in den vergangenen zehn Jahren nur ein Film mehr als 300.000 Besucher: "Echte Wiener - Die Sackbauer-Saga" kam auf rund 370.000 Zuschauer.
Im Bild: Regisseur Felix Herngren (li.) und Schauspieler Robert Gustafsson bei der Premiere in Stockholm Halleluja! Hollywoods neue alte Helden kommen aus der Bibel
Hollywoods Helden kommen 2014 nicht nur aus Comicbüchern, sondern auch aus der Bibel - und im Gegensatz zu den Marvel-Helden garantiert lizenzfrei, Urheberrechtskosten ausgeschlossen. Hollywood setzt dabei auf Gesichter, die sich schon mit Monumentalem auskennen. Den Anfang macht Russell Crowe, der mit dem oscarprämierten "Gladiator" schon Erfahrungen mit Riemensandalen machte, und sie als Noah im gleichnamigen Endzeitdrama wieder tragen wird. Auch Christian Bale ("Batman"-Trilogie) geht ins biblische Rennen. Für "Gladiator"-Regisseur Ridley Scott tauscht er in "Exodus" die Fledermauskluft gegen die Kutte von Moses, der das Volk Israel aus der ägyptischen Sklaverei führt (US-Kinostart im Dezember; dt Start unbekannt). Konkurrenz kommt wohl von Regisseur Ang Lee, sein Moses-Film soll "Gods and Kings" heißen, ist allerdings noch in der Produktionsphase. Ein Bibel-Blockbuster könnte auch "Mary" werden. Die bisher wenig bekannte, aber auch erst 16 Jahre alte, in Israel geborene Odeya Rush spielt die Hauptrolle der Mutter Jesu. Bibelgeschichten in Kassenknüller zu verwandeln, gehört zu Hollywoods ältesten Spezialitäten. Das zeigen Klassiker wie "Die zehn Gebote" oder "Ben Hur". Zu den jüngeren Werken gehört Mel Gibsons Kreuzigungsdrama "Die Passion Christi" von 2004. Glaubensbasierte Filme haben in den USA jüngst auch durch den Erfolg der Miniserie "Die Bibel" Auftrieb erfahren, die im US-Fernsehen lief und 2013 im Schnitt von 11,4 Millionen Menschen gesehen wurde. Viele Glaubensgemeinschaften unterstützten damals die Serie, Pfarrer empfahlen ihren Kirchengängern sogar das Einschalten. Ob die Kirche bei den kommenden Produktionen allerdings gleichermaßen begeistert sein wird, bleibt abzuwarten. "Noah" zum Beispiel, die 150-Millionen-Dollar-Produktion des Regisseurs Darren Aronofsky ("Black Swan"), sorgt allein mit dem Trailer für ein buntes Meinungsbild. Wie das Filmmagazin "Hollywood Reporter" unter Berufung auf verschiedene Quellen berichtet, soll es bei Testvorführungen für christliche und jüdische Gruppen zu hitzigen Reaktionen gekommen sein. "Der Hobbit" regiert Amerikas Kinos
"Der Hobbit: Smaugs Einöde" regiert die dritte Woche in Folge die Kinos in den USA und Kanada. Während sich Stars wie Leonardo DiCaprio ("The Wolf of Wall Street") mit einem mageren fünften Platz zufriedengeben müssen, ist dem Branchendienst BoxOfficeMojo zufolge eine alte Bekannte weit nach vorn zurückgekehrt. Disneys "Eiskönigin" hat sich noch einmal auf den zweiten Platz vorgearbeitet. Und das in der sechsten Woche. Mit 28,8 Millionen Dollar lag der Film nur eine Million hinter dem "Hobbit".
  Geheime Abstimmung für Oscarnominierungen begonnen
Die Auswahl hat begonnen: In den USA können die Juroren seit Freitag ihre Stimmen für die Oscar-Gewinner abgeben. Allerdings geht es erst einmal nur um die Nominierungen. Später haben die mehr als 5.000 Experten - Regisseure, Schauspieler und andere Profis der Branche - die Gelegenheit, aus dem sehr viel kleineren Kreis der Nominierten die eigentlichen Gewinner zu wählen. 
   289 abendfüllende Kinofilme können diesmal den Oscar gewinnen. Die Liste reicht von A wie "About Time" ("Alles eine Frage der Zeit") mit Rachel McAdams und Domhnall Gleeson bis Z wie "Zaytoun", einem israelischen Thriller.
Bild: Die diesjährigen Gewinner in den Schauspielkategorien: Daniel Day Lewis (li.), Jennifer Lawrence, Anne Hathaway und Christoph Waltz Kassenschlager sind ebenso dabei wie Filme, die kaum ein paar Tausend Zuschauer hatten, Literaturverfilmungen wie "Der große Gatsby" ebenso wie Klamaukkomödien. Die Nominierungen, in der Regel fünf pro Kategorie, werden am 16. Jänner bekannt gegeben. Wer letztlich gewinnt, erfährt die Öffentlichkeit erst bei der Oscar-Gala am 2. März in Los Angeles. Robert De Niro beklagt sich über Diskriminierung der Alten
Oscar-Gewinner Robert De Niro (70) beklagt sich über eine Diskriminierung der Alten. "Überall gilt nur noch das Junge und Erfahrung ist offenbar völlig unwichtig geworden", sagte De Niro in New York. "Wenn ein alter Mann heute die Straße runtergeht, wird er von den Jungen doch gar nicht mehr wahrgenommen. Geschweige denn ernst genommen." De Niro spielt in seinem neuen Film "Grudge Match - Zwei vom alten Schlag" zusammen mit Sylvester Stallone zwei Ex-Boxer, die nach 30 Jahren noch einmal in den Ring steigen und sowohl gegeneinander wie gegen den Jugendwahn kämpfen. "Respekt vor dem Alter gibt es leider kaum. Ich bedaure das, aber so ist wohl das Leben", sagt De Niro. "Und Äktschn": Erster Polt-Film seit zehn Jahren läuft ab Februar
Gerhard Polt (71) kehrt im nächsten Jahr mit "Und Äktschn" als Schauspieler und Drehbuchautor auf die Leinwand zurück. Er spielt in der Kino-Satire den Amateurfilmer Hans Pospiech. "Es dauert manchmal so lang, bis die Zeit vergeht und es soweit ist", sagte Polt sinnreich am Dienstagabend auf die Frage nach seiner zehnjährigen Film-Abstinenz. "Und Äktschn" soll am 6. Februar ins Kino kommen. Polt feierte in den 80er Jahren mit Filmen wie "Kehraus" oder "Man spricht deutsh" große Erfolge. Bekannt wurde er bereits in den 70er Jahren mit der Fernsehserie "Notizen aus der Provinz". Die lange Zeit der Vorbereitung mit Regisseur Frederick Baker, mit dem er gemeinsam das Drehbuch schrieb, sei jedenfalls kulinarisch wertvoll gewesen, scherzte Polt. Man habe "gut gegessen und gut getrunken". "Es war keine verlorene Zeit." In dem Film will der Hobbyfilmer Pospiech seinen größten Konkurrenten, den Chef des örtlichen Amateurfilmclubs und gescheiterten Immobilienmakler, ausstechen. Zentraler Treffpunkt des Ortes ist die Dorfkneipe von Grete Neuriedl (Gisela Schneeberger). Nachdem der örtliche Bankdirektor einen Filmwettbewerb ausgelobt hat, hofft Pospiech auf den Durchbruch. Seinen filmbegeisterten Neffen Alfons spielt Maximilian Brückner. Studie: Gollum litt an Vitamin-Mangel
Gollum, Bösewicht aus der Hobbit-Saga von J.R.R. Tolkien, hat den Kampf gegen die Guten wegen eines Mangels an Vitamin D verloren. Zu dem Ergebnis kommt jedenfalls der Arzt und Wissenschafter Nicholas Hopkinson vom Londoner Imperial College. Gemeinsam mit seinem Sohn Joseph analysierte er Ernährung und Lebensgewohnheiten der Hobbit-Figuren. Ihre Schlüsse veröffentlichten die beiden am Sonntag in der Weihnachtsausgabe des "Medical Journal of Australia". Demnach waren Gollum und andere Bösewichte nicht nur geschwächt, weil sie das Sonnenlicht mieden. Auch ihre ungesunde Ernährung - verfaultes Fleisch oder blinder Fisch - führten zu einer Mangelversorgung mit Vitamin D. Die Folge: Schwache Knochen und schwache Muskeln. Bilbo, der Held der Hobbit-Saga, hingegen habe sich abwechslungsreich ernährt, schrieben die Forscher. In einer Pressemitteilung des Imperial College wird auf das reichhaltige Angebot von Himbeermarmelade, Schweinsterrine bis zu kaltem Huhn und eingelegtem Gemüse verwiesen, das der Held seinen Gästen anbot.
Im Bild: Der britische Schauspieler Andy Serkis lieh im Film Gollum seine Stimme. Die "systematische Textanalyse" der Hobbit-Geschichten belege die These, dass der Triumph des Guten über das Böse zum Teil auf die schlechte Ernährung und fehlendes Sonnenlicht für die üblen Gestalten zurückzuführen sei, resümierten Hopkinson und sein Sohn. Lea Seydoux: Bei Dreharbeiten Angst vor Pornografie
Der Schauspielerin Léa Seydoux (28) haben die Dreharbeiten zum Film "Blau ist eine warme Farbe" Kopfzerbrechen bereitet. "Ich hatte große Sorge, dass es pornografisch werden könnte", sagte die Französin in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" mit Blick auf die Sexszenen zweier Frauen. "Wir hatten keine Wahl. Wir mussten diese Szenen drehen. Und währenddessen fühlt es sich auch wie ein Spiel an. Man realisiert nicht richtig, was man da eigentlich macht. Aber wenn man sich dann selbst auf der Leinwand sieht, ist es eine andere Wahrnehmung. Dann fand ich es schon ziemlich peinlich." Seydoux und ihre Kollegin Adèle Exarchopoulos (20) sind in "Blau ist eine warme Farbe", im Mai bei den Filmfestspielen in Cannes mit der Goldenen Palme belohnt, ab 20. Dezember in den österreichischen Kinos zu sehen.
  Klamauk-Reihe "Die nackte Kanone" soll fortgesetzt werden
Mehr als 20 Jahre nach dem dritten und bisher letzten Teil der "Nackte Kanone"-Filme soll die Komödie zurückkehren. Paramount plant eine Wiederauflage der Klamauk-Reihe, berichtete das Magazin "Variety" am Freitag. Die Rolle des trotteligen Polizisten Frank Drebin soll Ed Helms ("Hangover" - im Bild) übernehmen. Das Drehbuch sollen Thomas Lennon and R. Ben Garant schreiben, die mit "Nachts im Museum" einen internationalen Erfolg hatten. In den drei Filmen "Die nackte Kanone" (1988), "Die nackte Kanone 2?" (1991) und "Die nackte Kanone 33(1994) hatte Leslie Nielsen seine Paraderolle gespielt. Der Kanadier war vor drei Jahren gestorben.
  Regisseur Bryan Singer kündigt für 2016 neuen "X-Men"-Film an
US-Regisseur Bryan Singer (48) hat den Fans der "X Men"-Filme ein vorweihnachtliches Geschenk gemacht. Er kündigte am Donnerstag (Ortszeit) einen neuen Teil der Kinoreihe um Hollywood-Star Hugh Jackman (45) an. "#Xmen #Apocalypse 2016!", twitterte der Filmemacher ("Superman Returns"). Der Titel "Apocalypse" lässt darauf schließen, dass der gleichnamige Bösewicht aus den "X Men"-Comics eine tragende Rolle spielen wird. Der neueste Teil der Comicverfilmungen soll Ende Mai 2016 in die US-Kinos kommen, wie das Branchenblatt "Hollywood Reporter" berichtete. Der Vorgänger "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" soll bereits im Mai kommenden Jahres erscheinen.
Bild: "X-Men - Erste Entscheidung", spielt Anfang der 60er Jahre, zu Beginn des Zeitalters der bemannten Raumfahrt und der Eskalation des Kalten Krieges. Golden Globes: Kommt Diane Keaton für Woody Allen?
Der für seine Abneigung gegen Preisverleihungen bekannte US-Regisseur Woody Allen (78) könnte bei den Golden Globes durch seine frühere Kollegin und Ex-Freundin Diane Keaton (67) vertreten werden. Nach US-Medienberichten am Dienstag (Ortszeit) soll die Oscar-Preisträgerin bei der Gala am 12. Jänner den Lebenswerkpreis für Allen in Empfang nehmen. Im September hatte der Verband der Auslandspresse (HFPA) verkündet, dass Allen mit dem Cecil B. DeMille Award ausgezeichnet werde. Der New Yorker Regisseur hat über 55 Filme gedreht, zuletzt war "Blue Jasmine" mit Alec Baldwin und Cate Blanchett in den Kinos. Allen hat die Globe- und Oscarbühne trotz dutzender Nominierungen immer vermieden. Seine vier Oscars und zwei Globes nahm er nicht persönlich entgegen. Nur 2002 nahm der gebürtige New Yorker an einer Oscar-Show teil, um nach den Terroranschlägen des 11. September seiner Heimatstadt als Filmmetropole Tribut zu zollen. Rita Ora spielt in "50 Shades Of Grey" mit
Die britische Sängerin Rita Ora wird in "50 Shades of Grey" die Adoptivschwester von Hauptfigur Christian Grey (Jamie Dornan) mimen - und als diese nicht nur eine unwichtige Nebenfigur sein.  Die US-amerikanische Schauspielern Evan Rachel Wood schimpft über die Zensur einer Sexszene in ihrem neuen Film "The Necessary Death of Charlie Countryman". Es sei an der Zeit, "erwachsen zu werden" und "auf den Tisch zu hauen". Grund für ihre Schimpftirade ist die Auflage der Filmbehörde MPAA, eine Oralsex-Szene, in der ein Mann eine Frau befriedigt, herauszuschneiden. Hollywoods Sittenhüter hätten dem Film sonst den strikten NC-17-Stempel aufgedrückt, niemand unter 18 Jahren wäre im Kino erlaubt gewesen. An einem der wichtigsten Wochenenden des Jahres haben sich "Die Tribute von Panem" an der Spitze der Kinocharts in den USA und Kanada behauptet.
(Bild: "Die Eiskönigin") Denn Disneys Hoffnung "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren" schaffte "nur" 66,7 Millionen Dollar. Normalerweise ist das ein Traumergebnis, und die Studiomanager dürften hochzufrieden sein. Zumal der Film, eine sehr freie Adaption der "Eiskönigin" von Hans Christian Andersen, nur 22 Millionen Dollar gekostet hat - "Panem" war sechsmal so teuer. Dass ein Film wie "Die Tribute von Panem" innerhalb der ersten Woche die Hälfte der Zuschauerzahlen verliert, ist normal. Eine Sensation wäre allerdings der Zuwachs, den die Statistik für die "Eiskönigin" ausweist: Unglaubliche 27.300 Prozent plus. Die Lösung des Rätsels: Der Film war zum Startwochenende in einem einzigen Kino gezeigt worden, jetzt waren es mehr als 3.700. Tarantino will erneut Western drehen
US-Regisseur Quentin Tarantino will als nächstes wieder einen Western drehen, wie er in der US-Talkshow von Jay Leno am Dienstagabend verraten hat. "Ich liebe Western und nachdem ich mir selber beigebracht habe, wie man einen dreht, ist es einfach zu sagen: Ok, ich mache noch einen", betonte der 50-Jährige. Eine Fortsetzung seines Erfolgsfilms "Django Unchained", der ihm und Christoph Waltz je einen Oscar eingebracht hat, ist allerdings nicht zu erwarten. "Alice im Wunderland"-Fortsetzung mit Johnny Depp geplant
"Alice im Wunderland"-Fans können sich auf eine weitere Verfilmung von Lewis Carrolls Kinderbuchklassiker freuen. Im Mai 2016 will das Disney-Studio "Alice in Wonderland 2" in die Kinos bringen. Wie schon in Tim Burtons Film aus dem Jahr 2010 sind Johnny Depp und Mia Wasikowska als Hauptdarsteller dabei, berichtet das US-Branchenblatt Hollywood Reporter. Inszeniert wird die Fortsetzung von "Die Muppets"- Regisseur James Bobin. Österreichische Produzenten für US-Independent-Preis nominiert
Die österreichischen Produzenten Paolo Calamita und Gabriele Kranzelbinder und Regisseur Jem Cohen sind bei den US-amerikanischen "Independent Spirit Awards"mit "Museum Hours" für den John Cassavetes Award für den besten Spielfilm mit einem Budget von unter 500.000 Dollar sowie für "Bester Schnitt" nominiert. Das gaben die Verleiher der Indie-Preise am Dienstag in Los Angeles bekannt. Beim US-Fernsehsender NBC erlebt der Musicalklassiker "Sound of Music" am 5. Dezember ein Revival als Live-Show. Angelehnt an die Original-Bühnenversion aus 1959 haben die Produzenten versucht, "etwas Einzigartiges zu machen." Ein Remake der Filmversion mit Julie Andrews aus dem Jahr 1965 wolle man nicht machen.   "Das wäre ein Sakrileg, darüber dürfte man gar nicht nachdenken", so Produzent Craig Zadan. Stattdessen soll das Live-Event die österreichische Familie Trapp in einem "Hybrid" aus Bühne und Film lebendig werden lassen.
Bild: Julie Andrews in dem Oscar-prämierten Film "The Sound of Music," aus dem Jahr 1965. In der Hauptrolle der Maria ist US-Countrysängerin Carrie Underwood (Bild) zu erleben.
  US-Kinocharts: "Tribute von Panem top:
Der zweite Teil der Science-Fiction-Reihe "Die Tribute von Panem" ist an die Spitze der nordamerikanischen Kinocharts gestürmt. "Catching Fire" spielte am Wochenende in den US-amerikanischen und kanadischen Kinos rund 161 Millionen Dollar (etwa 118 Mio. Euro) ein. Die Jugendbuch-Adaption ließ der Konkurrenz keine Chance: Satte 147 Millionen Dollar weniger spielte der zweitplatzierte Film, der Action-Streifen "Thor - The Dark Kingdom" ein - rund 14 Millionen in seiner dritten Woche. Auf dem dritten Rang konnte sich in ihrer zweiten Woche die Komödie "The Best Man Holiday" (Bild) mit rund 12,5 Millionen Dollar platzieren. Die neue Komödie von Hollywood-Schauspieler Vince Vaughn, die in Österreich am 6. Dezember startet, floppte dagegen: "Der Lieferheld - Unverhofft kommt oft" spielte am Eröffnungswochenende rund 8,2 Millionen Dollar ein und landete damit nur auf einem enttäuschenden vierten Platz - vor der Zeichentrickkomödie "Free Bird - Esst uns an einem anderen Tag" mit 5,3 Millionen Dollar.    Auf ein drittes starkes Wochenende in Folge konnte indes die Schulkomödie "Fack Ju Göhte" zurückblicken. Constantin Film teilte mit, der Film mit dem österreichischen Schauspieler Elyas M'Barek habe bereits mehr als drei Millionen Besucher angelockt - nicht mal 17 Tage nach Kinostart.
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(apa, red. / reis) Erstellt am