Kultur
25.05.2017

Red Bull Media House trennt sich von 69 Mitarbeitern

Wegen "Vereinfachung der Organisation".

Das Red Bull Media House trennt sich von 69 Mitarbeitern. Laut einem Bericht von etat.at (derStandard) wurden die Mitarbeiter nach dem Frühwarnsystem beim AMS angemeldet und informiert.

Erst im Februar war das Red Bull Media House in zwei große Einheiten neu gegliedert worden. Die Änderung wurde mit "klaren Strukturen" begründet. Der nunmehrige Jobaubbau zeichnete sich schon damals ab. Wie etat.at berichtet, soll es auch international zu Personalabbau kommen.

"Über tausend Mitarbeiter"

"In Kombination mit der Entscheidung, Red Bull TV digital auszustrahlen, entsteht die Notwendigkeit einer Vereinfachung der Organisation“, zitiert etat.at aus einem Statement des Red Bull Media House. Für die 69 „betroffenen Kolleginnen und Kollegen von über tausend Mitarbeitern im Red Bull Media House Österreich“ wolle man eine individuell faire Lösungen finden.

Zum Red Bull Media House, das dem Getränkekonzern aus Fuschl am See gehört, zählen unter anderem der "Red Bulletin", RedBull.com, Red Bull TV und Red Bull Mobile, "Servus in Stadt und Land", "Bergwelten", die Produktion Terra Mater und ein dazugehöriges Wissensmagazin. Auch der Fernsehsender Servus TV ist unter der Dachmarke organisiert.

Die Rechercheplattform "Quo Vadis Veritas", das jüngste Projekt von Red Bull-Boss Dietrich Mateschitz, wird nicht zum Red Bull Media House gehören. Es ist in einer eigenen Stiftung organisiert.

Link: Bericht von derstandard.at/etat