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2005 gegründet
10/14/2016

Red Bull Media House stellt "Seitenblicke"-Magazin ein

Die letzte Ausgabe erscheint am 7. Dezember. Der Fokus liegt künftig im digitalen Bereich.

Das Red Bull Media House stellt das "Seitenblicke"-Magazin ein. Im Gegenzug soll der Online-Auftritt seitenblicke.at forciert und intensiviert werden, wie das Verlagsunternehmen am Freitag in einer Aussendung mitteilte. Das People- und Style-Magazin aus dem Haus von Red Bull-Eigentümer Dietrich Mateschitz erscheint demnach am 7. Dezember zum letzten Mal als Printprodukt.

Bereits im Mai wurde der Sparstift beim "Seitenblicke"-Magazin angesetzt. Damals wurde die Erscheinungsweise des Magazins von ursprünglich 14-tägig auf monatlich umgestellt und der Titel einem Relaunch unterzogen. Auch eine Reihe von Kündigungen gab es im Zuge der Aktion. "Der Anstieg des Einzelverkaufs und die positiven Reaktionen des Anzeigenmarktes sind jedoch für eine wirtschaftliche Weiterführung des Print-Magazins nicht ausreichend", teilte das Red Bull Media House nun mit. Der Schwerpunkt von "Seitenblicke" werde daher künftig im digitalen Bereich liegen.

Hoffnung auf digitales Wachstum

"Die Einstellung der Printausgabe ist bedauerlich, wir hoffen jedoch, über eine Forcierung und Intensivierung von seitenblicke.at ein starkes digitales Wachstum zu erzielen. Unter der Führung von Karl Abentheuer wird seitenblicke.at deshalb weiterentwickelt und soll in Zukunft redaktionell ein aktuelles, breites und multimediales Angebot bieten", so Wolfgang Winter, General Manager Print im Red Bull Media House.

Das Klatsch-und-Tratsch-Magazin wurde im Februar 2005 vom Red Bull-Konzern als 14-tägiges Heft auf den Markt gebracht, zwei Jahre später wurde die Erscheinungsweise auf den Wochenrhythmus umgestellt, 2014 ging es wieder retour zur 14-tägigen Produktion. Die Verkaufsauflage des People-Magazins lag zuletzt bei knapp 33.000 Exemplaren.

Gegründet wurde das Magazin Ende 2000 von Walter Meischberger, der immer wieder im ORF-Aufsichtsrat für FPÖ oder BZÖ war, zusammen mit dem Immobilienmakler Ernst Karl Plech und PR-Mann Peter Hochegger. Der Linzer Verleger Peter Lengauer war als Gesellschafter dabei. Im Jahr 2003 stieg Mateschitz ein und übernahm das Magazin schließlich ganz.

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