Prags Plätze als Bühne für 20 Jahre Zeitgeschichte

Die Ausstellung "20 Jahre auf Prager Plätzen" dokumentiert historische Höhepunkte der letzten zwei Jahrzehnte.

Die Ausstellung "20 Jahre auf Prager Plätzen" zeigt, wie die Menschen zu verschiedenen Ereignissen auf den Straßen und Plätzen zusammenkamen.
Bild: Eishockeyfans feiern auf dem Wenzelsplatz den Olympiasieg des tschechischen Teams nach dem Finalsieg gegen Russland, 22. Februar 1998. Nationalstraße, am 27. November 1989, als ein landesweiter zweistündiger Generalstreik abgehalten wurde. Die "Samtene Revolution" war voll im Gange. Polizeiabsperrung, November 2002

  Unterer Teil des Wenzelsplatzes, 26. September 2006. Die Prager begleiten Václav Havel im Trauerzug über die Karlsbrücke, 21. Dezember 2011. Nusler Brücke am 19. April 2012. Blick von der Rednertribüne auf dem Wenzelsplatz am 21. April 2012.

20 Jahre auf Prager Plätzen
Tschechisches Zentrum Wien
Herrengasse 17, 1010 Wien
Ausstellungsdauer: bis 13. September 2013
 

Prag kann als Hauptbühne des öffentlichen Lebens der Tschechischen Republik gesehen werden. Hier beginnen und enden Kundgebungen, Demonstrationen, Aufstände, Umstürze und Revolutionen. „20 Jahre auf Prager Plätzen“ nennt sich nun eine Ausstellung, die historische Höhepunkte der letzten zwei Jahrzehnte mit Fotos und Zeitdokumenten beleuchtet. Diese Werkschau wurde anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Tschechischen Republik umgesetzt und ist noch bis 13. September im Tschechischen Zentrum Wien in der Herrengasse zu sehen.
Parallel präsentiert in der Windows Gallery (Ecke Herrengasse/Bankgasse) der Meisterfotograf Marius Höfinger mit Magic Prague aktuelle Impressionen aus der Goldenen Stadt. Ausstellungsdauer: Juli/August 2013.

In der Ausstellung sind es die öffentlichen Räume, die in den Fokus gerückt werden: Wenzelsplatz, Altstädter Ring, Kleinseitner Ring, der häufig Ausgangspunkt für Märsche vor das Parlament ist, Hradschiner Platz, von dem aus sich Transparente in Richtung Präsidentschaftskanzlei zeigen lassen, die Letna-Ebene oder den Jan-Palach-Platz, der an zwei wichtigen Hochschulen gelegen als natürliches Zentrum für Studentendemos fungiert.

Geschichte und Emotionen in Fotografien

(KURIER) Erstellt am
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