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04.06.2018

Post Otto Wagner: Von der Postsparkasse zur Postmoderne

Bis 30. September 2018 im MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst.

Die Ausstellung untersucht die Wirkung Otto Wagners als „Vater der Moderne“. Dabei werden der Kontext und die Wechselwirkungen zwischen Wagner und anderen Protagonisten der frühen Moderne ebenso in den Blick genommen wie Wagners Einfluss auf Zeitgenossen, Schüler und nachfolgende Generationen von ArchitektInnen und DesignerInnen.

Otto Wagner: Wegweisend für Wien

Für diese Zusammenhänge spielen insbesondere Wagners Konzepte für die werdende Großstadt Wien eine Rolle sowie seine Schriften zu Architektur und Stadtplanung, die ihm um 1900 zu Weltgeltung verhalfen. Ausgehend von den wichtigsten Werken Otto Wagners – etwa die Bauten für die Wiener Stadtbahn (1894–1900), die Donaukanalregulierung (ab 1894), die k. k. Österreichische Postsparkasse (1903–1910) und die Kirche St. Leopold am Steinhof (1902–1904) wie auch Wohn- und Geschäftshäuser sowie seine Studie Die Großstadt (1911) – werden Themenbereiche dargestellt, in denen sich Wagners nachhaltige Wirkung auf die Architektur der Moderne bis hin zur Postmoderne und Gegenwart anschaulich nachvollziehen lassen.

2 slides, created on 30/Mai/2018 - 14:13:41

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Elke Krystufek, Nur der Stern ist authentisch, 2017

K. k. Österreichische Postsparkasse, Kleiner Kassensaal

K. k. Österreichische Postsparkasse, Großer Kassensaal

K. k. Österreichische Postsparkasse, Großer Kassensaal

MAK-Ausstellungsansicht, 2018 POST OTTO WAGNER Von der Postsparkasse zur Postmoderne MAK-Ausstellungshalle

MAK-Ausstellungsansicht, 2018 POST OTTO WAGNER Von der Postsparkasse zur Postmoderne MAK-Ausstellungshalle

MAK-Ausstellungsansicht, 2018 POST OTTO WAGNER Von der Postsparkasse zur Postmoderne MAK-Ausstellungshalle

In drei Kapiteln nähert sich die Ausstellung Wagners Vermächtnis. Durch den Bruch mit der Ästhetik des Historismus und der vorherrschenden Baukunst wurde Wagner zur Leitfigur der Wiener Moderne. Die Wagner-Schule nach 1900 wird indes durch den starken Einfluss von Architekten wie Josef Hoffmann, Joseph Maria Olbrich, Jože Plečnik, Max Fabiani oder auch István Medgyaszay, Jan Kotěra oder Pavel Janák zum Laboratorium für Stilpluralismus und individuelle stilistische Ansätze, die auch in der Postmoderne wieder aktuell wurden.

Spezialführungen im MAK

Zahlreiche Spezial-Führungen, Architekturspaziergänge sowie Touren zur Postsparkasse begleiten die Ausstellung. Jeden Samstag 14:00 Uhr findet eine Führung durch die Ausstellung POST OTTO WAGNER. Von der Postsparkasse zur Postmoderne statt. Das gesamte Rahmenprogramm finden Sie unter mak.at.

WAGNER:WERK Museum Postsparkasse

Als eines der Hauptwerke von Otto Wagner konnte die Postsparkasse mit Unterstützung von BAWAG P.S.K. und SIGNA als reales Gebäude in die Ausstellung miteinbezogen werden. Mit einer MAK-Eintrittskarte besteht die Möglichkeit, die anlässlich der MAK-Ausstellung wieder geöffnete und vom MAK ergänzend kuratierte Ausstellung im WAGNER:WERK Museum Postsparkasse von Montag bis Freitag (10:00–17:30 Uhr) kostenfrei zu besuchen.

Mit freundlicher Unterstützung von
BAWAG PSK
SIGNA

Medienpartner
Kurier

Die Ausstellung wird durch die finanzielle Unterstützung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung realisiert und ist Bestandteil des Projekts „Bilaterale Designnetzwerke“ im Rahmen des Programms INTERREG V-A Österreich-Tschechische Republik.

MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst
Stubenring 5, 1010 Wien

Öffnungszeiten
Di 10:00–22:00 Uhr
Mi–So 10:00–18:00 Uhr
Mo geschlossen