Alexander Pereira (li.) mit seinem designierten Musikdirektor Riccardo Chailly

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Scala
03/26/2014

Pereira startet in Mailand mit Premieren-Rekord

20 Opernpremieren, sowie zahlreiche Ballette und Konzerte sind in der Scala-Saison 2014/2015 vorgesehen.

Mit einem Furioso startet Alexander Pereira in seine erste Spielzeit als Chef der Mailänder Scala. Nicht weniger als 20 Opernpremieren soll es 2014/’15 geben, mehr als je zuvor. Pereira, der im Oktober sein Amt als neuer Scala-Intendant antritt, hat den Gewerkschaften des Mailänder Opernhauses das Programm für die nächste Saison vorgestellt.

Eröffnet wird die nächste Scala-Saison am 7. Dezember mit Beethovens "Fidelio". Die Regie wird Deborah Warner führen. Dirigent wird zum letzten Mal Daniel Barenboim sein, der das Haus danach verlassen wird.

Der Mailänder Stardirigent Riccardo Chailly, der ab 1. Jänner 2015 Barenboim als Musikdirektor ersetzt, wird am 1. Mai 2015 zur Eröffnung der Weltexpo in Mailand bei einer Aufführung von Puccinis "Turandot" leiten. Wegen der Expo, die vom 1. Mai bis 31. Oktober 2015 stattfindet, wird die Scala jeden Abend offen sein, um den 20 Millionen Besuchern, die in der lombardischen Hauptstadt erwartet werden, Aufführungen zu bieten.

Rückkehr von Alagna

In der nächsten Saison wird Chailly auch Verdis Requiem dirigieren. Geplant ist dabei der Einsatz von Jonas Kaufmann und Anja Harteros. Lorin Maazel wird die "Aida" unter der Regie Peter Steins leiten. Der Tenor Roberto Alagna soll mit "Tosca" an der Scala wieder auftreten. Der Sänger hatte nicht mehr im Mailänder Opernhaus gesungen, seit er 2006 bei der Saisoneröffnung mit "Aida" aus Protest gegen die Pfiffe des Publikums die Bühne verlassen hatte.

Der Stardirigent Gustavo Dudamel wird im August 2015 "La Boheme" und das venezolanische Jugendorchester Simon Bolivar dirigieren. Weitere Opern, die in der nächsten Saison zu sehen sein werden, sind Mozarts "Lucio Silla", Rossinis "Otello", "Simon Boccanegra" mit Placido Domingo und "Carmen" unter der Leitung der sizilianischen Regisseurin Emma Dante.

In der nächsten Saison will die Scala dabei auch Aufführung zum halben Preis anbieten. Damit will man das Theater auch Musikliebhabern öffnen, die sich nicht den vollen Preis leisten können.

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