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Literatur
06/02/2018

Oxen, das ist kein kostümierter Krimi

Die Filmrechte an der dänischen Thrillerserie von Jens Henrik Jensen sind schon verkauft

von Peter Pisa

 „ Oxen“ – das klingt nach mehr. Aber es ist nur ein Mann Anfang 40, Niels Oxen, eine traumatisierter,  höchstdekorierter Elitesoldat, der die dänische Waldeinsamkeit sucht und dort gegen seine sieben Albträume kämpft.
Journalist Jens Henrik Jensen hat diese Thriller-Trilogie gebastelt, es sind wirklich Thriller, nicht bloß kostümierte Krimis. Wer Teil eins, „Das erste Opfer“, nicht gelesen hat, kann dank Rückblenden bei Teil zwei, „Der dunkle Mann“ , einsteigen.

Die Frage ist: Wer Teil eins kennt – braucht er Teil zwei? Geheimnisse sind geblieben und bleiben.  An jedem 18. des Monats muss Oxen auf einer Internetseite drei Hakerln machen, sonst sind er und der Justizminister  tot.
Anfangs stört nur ein Eichelhäher die Ruhe, dann ein mordender Geheimbund. Nichts Neues im Genre, aber guter Stoff für den Urlaub. Das Finale mit dem Titel „Gefrorene Flammen“ erscheint erst am 31. August. Dann, wenn man wieder zu wenig Zeit zum Lesen hat.


Jans Henrik
Jensen:
Oxen.
Der dunkle Mann“
Übersetzt von Friederike
Buchinger.
dtv.
512 Seiten.
17,40 Euro.

KURIER-Wertung: ****

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