"Macondo" liegt in Simmering. An die 3000 Flüchtlinge leben in dieser Siedlung – und in Sudabeh Mortezais Spielfilmdebüt auch ein kleiner Junge aus Tschetschenien.

© FreibeuterFilm/Berlinale

Filmpreis
04/07/2014

Österreichischer Film "Macondo" gewinnt in Hongkong

Der Film von Sudabeh Mortezai erhielt den Hauptpreis beim Hong Kong Filmfestival.

Der österreichische Film "Macondo" wurde beim 38. Hongkong International Film Festival mit dem Hauptpreis ausgezeichnet. Debütregisseurin Sudabeh Mortezai erhielt den mit 3.000 US-Dollar (rund 2.200 Euro) dotierten FireBird Award aus den Händen der Jury, die mit u.a. dem US-Filmwissenschaftler David Bordwell und dem südkoreanischen Regisseur Bong Joon-Ho hochkarätig besetzt war.

Die semidokumentarisch inszenierte Coming-of-Age-Geschichte (Produktionsfirma: FreibeuterFilm) zeige "große Sensibilität mit universellen menschlichen Problemen", wie es in der Jurybegründung heißt. Der von Mortezai inszenierte und geschriebene Film über einen tschetschenischen Buben in der Wiener Flüchtlingssiedlung Macondo war Österreichs Wettbewerbsbeitrag bei der diesjährigen Berlinale und läuft ab Herbst 2014 in den österreichischen Kinos.

LINK: Hong Kong Filmfestival

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