Kultur
08.08.2018

Neues Soap&Skin-Album erscheint im Oktober

„From Gas to Solid / you are my friend“ wird sechs Jahre nach der letzten LP veröffentlicht. Bereits zu hören: Die Single "Heal".

Die österreichische Musikerin Anja Plaschg alias Soap&Skin wird am 26. Oktober ein neues Album veröffentlichen. Das gab die Künstlerin auf ihren Social-Media-Plattformen bekannt. Der dritte Longplayer der 28-Jährigen trägt den Titel From Gas to Solid / you are my friend und wird zwölf Songs enthalten. Einer dieser soll das am Dienstag als Single erschienene „Heal“ sein - daneben wird auch eine Version von „What A Wonderful World“ zu hören sein. Einige der Stücke, wie etwa „Creep“, „Surrounded“ oder „Safe With Me“, hatte Plaschg bereits in den vergangenen Jahren bei Live-Auftritten gespielt. Das Coverbild des neuen Albums teilte die Musikerin in den Sozialen Medien.

Ihren Durchbruch hatte Soap&Skin bereits als 19-Jährige gefeiert - mit der Platte Lovetune for Vacuum, die 2009 erschien. Drei Jahre später veröffentlichte die Künstlerin ihr zweites Album, das acht Songs umfassende Narrow. 2016 war Plaschg in Ruth Beckermanns Film „Die Geträumten“ an der Seite von Laurence Rupp zu sehen, in dem die Regisseurin den Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan als Kammerspiel inszenierte. Darüber hinaus steuerte die Musikerin 2017 den Titelsong zur deutschen Netflix-Serie „Dark“ bei.

"Do we heal?"

"Fear used to be near here", singt Plaschg in "Heal". Die erste Single des neuen Albums From Gas to Solid / you are my friend ist so intensiv, wie es die Musik von Soap&Skin immer ist. "See passed out layers of the past / a bundle of scars", heißt es. Auf ihrer letzten LP Narrow sang sie über Tod und Verlust, von "verfaulter Milch" und einem "schlammbefleckten Himmel". "Uneasy listening" schrieb die BBC damals - ein "unbehagliches Hörerlebnis". Einer der Songs hieß "Boat Turns Toward the Port" - das Boot, das sich in Richtung Hafen dreht.

Mit "Heal" scheint es auf guten Weg dorthin sein. "Do we heal?" fragt die 28-Jährige wieder und wieder. Eine Antwort gibt es nicht. Als jedoch gegen Ende Trompeten zur Musik stoßen, klingt es nach großer Erleichterung. "I have no fear", heißt es.