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Kultur
03/26/2019

My Ugly Clementine: Zurück zur ersten musikalischen Liebe

Vier Powerfrauen der österreichischen Indie-Szene rocken mit den Songs von Sophie Lindinger von Leyya los.

Innerhalb eines Tages war das erste Konzert von My Ugly Clementine im Rhiz in Wien ausverkauft. Und das, obwohl bis zu diesem Tag noch niemand einen Ton des Quartetts gehört hatte und die Show erst am 14. Mai ist. Es reichten die Namen der Beteiligten: Leyya-Sängerin Sophie Lindinger, Mira Lu Kovacs von Schmieds Puls und 5kHD, dazu Kathrin Kolleritsch (Kerosin95, Ex-Kaiko) und Barbara Jungreithmeier, die mit Daffodils arbeitet.

Jetzt gibt es den ersten Track „Never Be Yours“ zu hören: Der Song basiert auf rockigen Sounds und gibt ihnen mit dem harmonischen Gesang und der Vitalität der vier Powerfrauen genau das Quäntchen Pop-Touch, das die Mischung kräftig und mitreißend und doch kantig und spannend macht.

Initiatorin des Projektes ist Sophie Lindinger. Obwohl sie im KURIER-Interview betont, dass es kein Projekt mit einem festen Vorsatz oder striktem Businessplan ist, sondern allen Beteiligten – den Kreativen und den Zuhörern – nur sehr viel Spaß machen soll.

Nichts Elektronisches

„2017 haben wir mit Leyya das zweite Album ‚Sauna‘ fertiggemacht“, erzählt Lindinger. „Weil das aber erst 2018 erschien, waren ein paar Monate dazwischen. In der Zeit habe ich im Studio an Songs gefeilt, die für Leyya nicht so passend sind, die ich nur mit Gitarre, Bass und Schlagzeug aufgenommen habe. Denn nach der Leyya-Produktion wollte ich nichts Elektronisches machen.“

Damit ging Lindinger zu ihren Wurzeln zurück. Rockmusik war ihre erste Liebe, das, was sie mit 13 in ihrer ersten Band gesungen hatte. Doch nach dieser Woche im Studio ging bald die Leyya-Tour los, die bis November dauerte. Die Demos gerieten in Vergessenheit. „Irgendwann habe ich mich wieder daran erinnert und mich gefragt: ‚Von wem würde ich diese Songs gerne gesungen haben?‘ Denn mir war klar, dass ich die Kraft, die sie brauchen, nicht in meiner Stimme habe.“

Alle, die Lindinger haben wollte, waren sofort begeistert von der Idee. Auch die ersten gemeinsamen Proben liefen super. Deshalb werden My Ugly Clementine vor dem Sommer und im Herbst zwei weitere Songs veröffentlichen.

Auch ein Album ist in Planung. Aber: „Das kommt wahrscheinlich erst nächstes Jahr. Denn ich habe schon wieder angefangen, mit Marco Kleebauer an Leyya zu arbeiten. Wir wollen ja für jedes Album einen neuen Sound finden und sind gerade dabei, zu schauen, in welche Richtung das diesmal gehen könnte. Parallel dazu an einem Clementines-Album zu arbeiten, wäre mir zu viel.“

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