Mitbegründerin der "Supremes": Motown-Legende Mary Wilson gestorben

US-ENTERTAINMENT-WILSON
Die Band mit Diana Ross und Florence Ballard war einer der größten Acts der 1960er Jahre.

Die Sängerin Mary Wilson, die mit Diana Ross und Florence Ballard in einer der erfolgreichsten Bands der 1960er Jahre, den Supremes, sang, ist tot. Sie starb 76-jährig, berichtet die New York Times. Die Supremes hatten 12 Nummer-eins-Hits (u.a. "Baby Love")  - fast so viele wie die Beatles - und prägten den Motown-Sound.

Das Trio mit Wilson und der noch berühmteren Leadsängerin Diana Ross gilt als wichtigste sogenannte Girlgroup der US-Soulmusik und als weibliches Aushängeschild des afroamerikanisachen Musiklabels Motown.

Dessen langjähriger Chef Berry Gordy teilte mit, er sei „extrem geschockt und traurig, vom Tod eines wichtigen Mitglieds der Motown-Familie zu hören“. Wilson sei neben Ross selbst ein echter Star gewesen und habe „das Vermächtnis der Supremes über die Jahre mit viel Arbeit vorangebracht“.

Die am 6. März 1944 im US-Bundesstaat Mississippi geborene Wilson hatte zusammen mit Diana Ross und Florence Ballard 1959 zunächst The Primettes gegründet, die sich wenig später in The Supremes umbenannten. Die Sängerin blieb der Vokalgruppe als einzige bis zur Auflösung 1977 treu. 1979 brachte Wilson ein Soloalbum heraus und wurde 1988 in die „Rock and Roll Hall of Fame“ aufgenommen.

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