© KURIER/Jeff Mangione

Kultur Medien
06/23/2021

Vertrauen in KURIER legt während Corona-Krise stark zu

Das Vertrauen in Nachrichten ist erstmals seit Jahren deutlich gestiegen. Der KURIER zählt zu den stärksten Gewinnern.

Das öffentliche Vertrauen in den KURIER hat im Zuge der Corona-Krise stark zugelegt. Das zeigen aktuelle Zahlen des Digital News Report, der jährlich vom Reuters Institut erstellt wird. 60,6 Prozent der Befragten gaben an, dass der KURIER für sie eine vertrauenswürdige Nachrichtenquelle ist. Das entspricht einem absoluten Zuwachs von 9,1 Prozentpunkten gegenüber 2020. Das ist der höchste Zuwachs der überregionalen Zeitungsmarken und der fünfthöchste Wert aller erhobenen Nachrichtenmarken in Österreich. 

Stärker zulegen konnten insgesamt lediglich Regional- oder Lokalzeitungen (plus 10,6 Prozent), Servus TV Nachrichten (plus 9,9 Prozent), Kleine Zeitung (plus 9,6 Prozent) und Puls 4 Nachrichten (plus 9,6 Prozent). In Österreich wurden für den Digital News Report 2000 Menschen online befragt.

Das allgemeine Vertrauen in Nachrichten stieg in Österreich deutlich, um 6,6 Prozentpunkte auf 46,3 Prozent. Damit konnte der Abwärtstrend der vergangenen Jahre gestoppt werden. Auch das Vertrauen in die eigene Nachrichtenquelle legte deutlich zu, um 5,9 Prozentpunkte auf 56,6 Prozent. Zugleich nahm auch der Anteil jener Menschen ab, die Nachrichten im Allgemeinen nicht vertrauen (minus 2,1 Prozentpunkte auf 25,3 Prozent).

KURIER.at konnte den viertstärksten absoluten Zuwachs aller Online-Medien verzeichnen. 14,6 Prozent aller Befragten gaben an, KURIER.at in der vergangenen Woche genutzt zu haben. Das entspricht einem Zuwachs von 2,6 Prozentpunkten. Damit liegt man auf Platz fünf, hinter ORF.at (38,5 Prozent), krone.at (26,9 Prozent), derstandard.at (19,9 Prozent) und GMX (14,7 Prozent). 

Junge Österreicher haben sich im Zuge der Corona-Krise oftmals Print-Medien zugewandt. 10,5 Prozent der 18-24-Jährigen gaben an, Print wäre ihre Hauptnachrichtenquelle. Das ist die zweitgrößte Gruppe nach den Über-55-Jährigen (13,8 Prozent). Online dominiert jedoch weiterhin bei den 18-44-Jährigen. Nur bei den 45-54-Jährigen (67,8 Prozent) und Über-55-Jährigen (76,3 Prozent) kommen bevorzugt Offline-Medien als Hauptnachrichtenquelle zum Einsatz.

Details und weitere Informationen, unter anderem zur Podcast-Nutzung und Zahlungsbereitschaft für Online-Inhalte, gibt es im 120 Seiten umfassenden Digital News Report für Österreich. Die Daten aller 46 untersuchten Länder sind auf der Webseite des Reuters Institute zu finden.

Am 23. Juni um 17 Uhr wird zudem die Präsentation des Digital News Report 2021 live übertragen, mit anschließender Diskussion zwischen Melisa Erkurt (Die Chefredaktion), Clemens Pig (APA), Martina Salomon (Kurier), Alexander Wrabetz (ORF) sowie Stefan Gadringer und Josef Trappel (Universität Salzburg), moderiert von Nina Horaczek (Falter).

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