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Kultur Medien
04/09/2021

Starmania: Das war die zweite Semifinal-Runde

Ein breites Feld an guten Finalisten machte die Endauswahl einmal mehr zum Würfelspiel

von Michael Huber

Wie hoch das Niveau der Neuauflage der ORF-Show Starmania insgesamt ist, darf diskutiert werden. In der zweiten Semifinal-Show am Freitag war es jedenfalls so hoch, dass die dreiköpfige Jury es kaum über das Herz brachte, Kandidatinnen und Kandidaten ernsthaft auszusieben: Drei Personen wurden während der Show mit der Höchstwertung, den so genannten Startickets, in die Finalrunde geschickt, nur zwei mit rotem Licht ausgesondert. Das ließ am Ende elf Kandidatinnen und Kandidaten übrig, die in der  nicht öffentlichen Auswahlrunde in der Werbepause auf fünf Personen reduziert werden mussten. In dieser selektiert die Jury zwei Personen, das restliche Starterfeld wird nach Punkten aus der Casting- und Jurywertung gereiht.

Die Startickets

Direkt ins Finale ging es für Teodora Špirić: Sie überzeugte mit einer Version des Evergreens "Walking in Memphis", Multitalent Anna Buchegger konnte den Prince-Hit "Kiss" ihrem  eigenen Stempel aufdrücken. Die 16-jährige Schülerin Laura Kožul aus Großhöflein im Burgenland sang „Price Tag“ von Jessie J feat. B o. B. Felix und kassierte ebenso die Höchstwertung.

In der Entscheidungsrunde rückte dann noch Mert Cosmus aus St. Pölten mit seiner Darbietung des Songs „Radioactive“ von Imagine Dragons weiter. Felix Larcher, Fans kurz als "der Rocker" bekannt, bremste sein Heavy-Metal-Organ diesmal ein und gab den Song "How You Remind Me" der Hitparadenrocker Nickelback. Auch er wurde ins Finale weitergeschickt.

Stefanie Mayer, Sängerin und Schauspielerin an der Wiener Volksoper, sang „Ain’t No Other Man“ von Christina Aguilera und lieferte eine Tanzperformance dazu ab. Auch sie wird im Finale auftreten. Ebenso der 27-jährige Michael Russ aus Tillmitsch in der Steiermark - er sang „Falling“ von Harry Styles mit viel Körpereinsatz. Als letzter kam noch Tobias Hirsch aus Birkfeld in der Steiermark ins Finale: Er sang „I wü di g’spürn“ von Stefanie Werger.

Gleich in der Show schaltete die Jury Jonathan Dobias auf "Rot":  Er sang „Sorry Seems to Be the Hardest Word“ von Elton John. Auch der Bankberater Marcel Kaiser aus Herzogenburg/NÖ konnte mit seiner Funk-Version von Nenas „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ nicht abheben.

Thomas Glantschnig, ein Sympathieträger der ersten Show, musste in der Endauswahl ein Aus hinnehmen: Der 30-jährige Friseurmeister sang  „Against All Odds“ von Phil Collins.  Markus Manzl aus St. Johann im Pongau kam mit „You Give Me Something“ von James Morrison nicht in die Final-Auswahl, ebensowenig wie Deborah Posadas Saucedo aus Graz mit „A Moment Like This“ von Kelly Clarkson. Der letzte Auftritt war es auch für Marco Prinner aus Burgauberg im Burgenland - er sang „Can’t Wait Until Tonight“ von Max Mutzke - sowie für Nastja Isabella Zahour: Die 26-Jährige hatte sich „Alive“ von Sia ausgesucht.

Am kommenden Freitag treten die acht Neo-Finalistinnen und -Finalisten dann gegen jene acht Gesangstalente an, die in der Show vor der Osterpause von der Jury weiter geschickt wurden.

 

 

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