Susanne Schnabl moderiert den ORF-"Report".

© ORF/Milenko Badzic

Kultur | Medien
05/09/2019

Hochner-Preis 2019 geht an Redaktion des ORF-"Report"

Die TV-Sendung stehe für "Unabhängigkeit, Fairness und kritisches Hinterfragen komplexer politischer Vorgänge".

Der Robert-Hochner Preis 2019 geht an die Redaktion des ORF-Politikmagazins "Report", teilte die Jury am Donnerstag mit. Die TV-Sendung stehe für "Unabhängigkeit, Fairness und kritisches Hinterfragen komplexer politischer Vorgänge". Damit arbeite das zehnköpfige Team im Sinne des verstorbenen ZiB 2-Moderators Hochner, in dessen Gedenken die Auszeichnung verliehen wird.

"Courage, soziale Verantwortung und kritische Haltung gegenüber Machthabern aller Art wird beim ORF-'Report', gepaart mit hoher journalistischer Qualität praktiziert", erklärte die Jury. Und das gerade "in Zeiten von 'message control', 'Fake News' und zunehmend aggressivem Umgang mit kritischem Journalismus". Die Redaktion unter dem Sendungsverantwortlichen Wolfgang Wagner "lässt sich nicht einschüchtern - weder durch live im Studio geäußerte Vorwürfe noch durch versuchte Einflussnahmen. Wagner und sein Team zeigen bei ihrer täglichen Arbeit besonderes journalistisches Rückgrat."

Der Hochner-Preis wird heuer zum fünfzehnten Mal vergeben. Auslober ist die Journalistengewerkschaft, Sponsor des mit 7.500 Euro dotierten Preises ist der Verbund. Die Überreichung durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen findet am 23. Mai statt, zugleich mit dem Vorhofer-Preis, der dieses Jahr an SN-Chefredakteur Manfred Perterer geht.